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Thesen zur Finanzkrise: Gabriel kündigt Anti-Banken-Wahlkampf an

AP"Erpressung", "Abzocke": Mit markigen Worten rechnet Sigmar Gabriel mit der Geldindustrie ab - und plant einen Anti-Banken-Wahlkampf an. "Die Bundestagswahl 2013 muss zur Entscheidung über die Bändigung des Finanzsektors werden", wettert der SPD-Chef, der gerne Kanzler wäre.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845692,00.html
  1. #320

    Herr Asmussen...

    Zitat von böseronkel Beitrag anzeigen
    Hans im Glück Eichel feuerte das sozialdemokratische SPD-Mitglied Flassbeck und ersetzte ihn mit dem antisozialdemokratischen SPD-Mitglied Asmussen. Hier wurde einmal mehr verdeutlicht wohin die SPD treibt.
    scheint wirklich eine Allzweckwaffe zu sein. Vielleicht aber auch ein Rohrkrepierer!
  2. #321

    Teurer Dispo

    Zitat von dick_&_durstig Beitrag anzeigen
    Das Einzige, was der breiten Masse etwas bringen würde, ist das was Frau Aigner aktuell im Programm hat. Die Abzocke der Banken beim Dispo zu begrenzen. 5% über den Zinsen für ein normales Sparkonto wären m.E. genug und gehört als Obergrenze gesetzlich verankert. Können Sie Herr Gabriel so etwas versprechen?
    Ich wundere mich schon, wieviel Kunden von ihren Banken gezwungen werden, den teuren Dispo zu nehmen. Oder ist es vielmehr die Bequemlichkeit der Kunden, die Banken natürlich ausnutzen?
  3. #322

    Ehrlich geagt ...

    Zitat von aprilapril Beitrag anzeigen
    für manchen unüberlegten, flotten Spruch, die man nicht so ernst nehmen sollte (z.B. Opposition ist Mist). Das ist einfach sein Naturell.
    Können Sie sich Gabriels Worte aus dem Munde von Murksel, Schäuble oder der FAP-Sprechpause vorstellen?
    ... nein ! Nicht zu versprechen, was man ohnehin nicht halten kann oder will, ist letztlich auch eine Form von Glaubwürdigkeit!

    Was dagegen Müntefering angeht, so reiht er sich wie auch andere Gestalten seiner SPD-Generation nahtlos ein, in die Reihe sog. Sozialdemokraten in der irgandwann auch Gustav "Bluthund" Noske auftaucht.

    Nur "Flotte Sprüche"?: Nein, Nein ! Das hat durchaus System!
  4. #323

    Zitat von de-fakto Beitrag anzeigen

    Sein jetziges Getöse ist nichts als lächerlich und unterstreicht lediglich seine absolute Unglaubwürdigkeit.
    Gabriel, der Anti-Banken-Ritter von der traurigen Gestalt.
    Hoffentlich verfängt sein Geschwalle auch bei denen nicht, die vergesslicher oder weniger intelligent sind.
  5. #324

    Der Genosse der Bosse hat die Arbeitnehmerrechte den Bossen zum Fraß vorgeworfen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Erpressung", "Abzocke": Mit markigen Worten rechnet Sigmar Gabriel mit der Geldindustrie ab - und plant einen Anti-Banken-Wahlkampf an. "Die Bundestagswahl 2013 muss zur Entscheidung über die Bändigung des Finanzsektors werden", wettert der SPD-Chef, der gerne Kanzler wäre.

    Thesenpapier: SPD-Chef Sigmar Gabriel macht Wahlkampf mit Banken - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von Artikel
    Vertreter der Regierungsparteien kritisierten Gabriels Rundumschlag. Die Union könne auf solche Vorschläge der Sozialdemokraten gut verzichten, sagte der Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Es sei der rot-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesfinanzminister Hans Eichel "eingefallen, die Finanzmärkte zu entfesseln", zum Beispiel durch die Zulassung von Hedgefonds in Deutschland. Diejenigen, "die alle Schränken eingerissen haben", bräuchten der CDU/CSU nicht zu sagen, wie man Schranken aufbauen könne, um die Finanzmärkte zu regulieren.
    Wenn ich mich recht erinnere, sind die heutigen Regierungsparteien damals aber auch nicht mit Kritik gegen diese Politik des damaligen Genossen der Bosse aufgefallen. Stattdessen haben sie seine Geschenke an ihre Klientel gerne hingenommen!

    War es nicht in Wesentlichen Oskar Lafontaine, der Schröders Geschenke an die Geldwirtschaft kritisiert hat? Dafür wurde er doch damals massiv von den Politikern der Parteien angegriffen, die heute mit sozialistischen Mehrheiten die Zukunft der Allgemeinheit an die Geldwirtschaft verpfänden!
    Zitat von Artikel
    FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte, mit seinen Thesen rücke Gabriel an die Seite des Linke-Politikers Oskar Lafontaine.
    Bei diesem Thema kann man ihm da kaum wiedersprechen! Allerdings könnte man ihn darauf hinweisen, dass Lafontaine mit seinen Prognosen damals weitaus näher an der Wirklichkeit lag, als Dörings Parteifreunde!
  6. #325

    Vor der Wahl locken die Wählerstimmen, nach der Wahl die Aufsichtsratsmandate!

    Zitat von Kernseife Beitrag anzeigen
    wollen hoffen dass Gabriels Worte bis 2013 Bestand haben,denn so kann es mit dieser MerkelRegierung und ihrem alternativlosem Gequatsche nicht weitergehen!
    Bis 2013 werden sie wohl Bestand haben. Für mich stellt aber mehr die Frage, ob sie über die Wahl hinaus bestand haben. Es ist schließlich zu vermuten, dass Gabriel 2013 wohl ebenso wenig Kanzlerkandidat der SPD sein wird, wie es 1998 Lafontaine war.

    Und unter einem Kanzler Steinbrück würde ich eine Politik erwarten, die näher bei der des Ex. Kanzlers Schröder als bei den Worten Gabriels liegt.
  7. #326

    Die SPD-Strategen.....

    Zitat von Tolotos Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich recht erinnere, sind die heutigen Regierungsparteien damals aber auch nicht mit Kritik gegen diese Politik des damaligen Genossen der Bosse aufgefallen. Stattdessen haben sie seine Geschenke an ihre Klientel gerne hingenommen!

    War es nicht in Wesentlichen Oskar Lafontaine, der Schröders Geschenke an die Geldwirtschaft kritisiert hat? Dafür wurde er doch damals massiv von den Politikern der Parteien angegriffen, die heute mit sozialistischen Mehrheiten die Zukunft der Allgemeinheit an die Geldwirtschaft verpfänden!

    Bei diesem Thema kann man ihm da kaum wiedersprechen! Allerdings könnte man ihn darauf hinweisen, dass Lafontaine mit seinen Prognosen damals weitaus näher an der Wirklichkeit lag, als Dörings Parteifreunde!
    verstehe, wer will. Ich verstehe sie seit der Gründung der GRÜNEN nicht mehr. Hätte die SPD damals Umweltthemen besetzt, gäbe es wahrscheinlich keine GRÜNEN. Hätte die SPD soziale Themen besetzt, wofür sie ursprünglich mal stand, hätten wir Keine LINKE. Gebe zu, das ist eine gewagte Aussage, aber sicher ist etwas Wahres dran. Lafontaine hatte nicht nur einmal Recht mit seiner Prognose z.B. auch bezüglich der Einführung der DM bei der Wiedervereinigung, die Birne Kohl aus der Portokasse bezahlen wollte. Die SPD hat nur eiune Chance, wieder regierungsfähig zu werden, wenn sie zurückkehrt zum demokratischen Sozialismus.
  8. #327

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Erpressung", "Abzocke": Mit markigen Worten rechnet Sigmar Gabriel mit der Geldindustrie ab - und plant einen Anti-Banken-Wahlkampf an. "Die Bundestagswahl 2013 muss zur Entscheidung über die Bändigung des Finanzsektors werden", wettert der SPD-Chef, der gerne Kanzler wäre.

    Thesenpapier: SPD-Chef Sigmar Gabriel macht Wahlkampf mit Banken - SPIEGEL ONLINE
    ..........

    Gabriel sollte sich in Münchhausen umbenennen. Natürlich hat er mit allem Recht, nur: Warum unterstützt er dann die Bundesregierung, der es in ihren Maßnahmen einzig um die Rettung des Finanzsystems geht. Warum macht er nichtmal ergänzende Vorschläge, und warum ringt er der Regierung, die auf seine Zustimmung angewiesen ist, nicht Zugeständnisse ab, wie zum Beispiel die Höherbesteuerung der Höchsteinkommen.
    Nein, er spielt Muttis Spiel und tut so, als täte er es nicht.
    Voll Panne!
    rabenkrähe
  9. #328

    Wolf im Schafspelz

    Perfider geht's nicht; es war die erste rot-grüne Koalition unter Schröder, Fischer und Eichel, die 1) den GG-widrigen Fraktionszwang schriftlich fixierte und 2) die Banken"hunde" von der Leine ließ um Deutschland "finanztechnisch zu modernisieren" - alles nachzulesen im 1. Koalitionsvertrag, und 99% der Rot-Grünen stimmten zu!
  10. #329

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    Wo war denn sein Mut am 29.06.2012 und 19.07.2012, als im Bundestag über ESM, Fiskalpakt und die Rekapitalisierung spanischer Banken abgestimmt wurde?
    Wissen Sie überhaupt, für was Gabriel und seine Partei dort gestimmt haben? Anscheinend nicht, denn sonst würden Sie nicht auf das Gelaber dieses opportunistischen Rattenfängers hereinfallen.
    Das war ein Trick. So eine Art trojanische ESM- Abstimmung. Mit dem Gabriel mittendrin: "Ätsch, war nicht so gemeint."
    Leider hat er zu spät bemerkt, daß nur das Ergebnis zählt ("...das ist aber jetzt blöd..." *g*








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