AP"Erpressung", "Abzocke": Mit markigen Worten rechnet Sigmar Gabriel mit der Geldindustrie ab - und plant einen Anti-Banken-Wahlkampf an. "Die Bundestagswahl 2013 muss zur Entscheidung über die Bändigung des Finanzsektors werden", wettert der SPD-Chef, der gerne Kanzler wäre.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845692,00.html
... nein ! Nicht zu versprechen, was man ohnehin nicht halten kann oder will, ist letztlich auch eine Form von Glaubwürdigkeit!
Was dagegen Müntefering angeht, so reiht er sich wie auch andere Gestalten seiner SPD-Generation nahtlos ein, in die Reihe sog. Sozialdemokraten in der irgandwann auch Gustav "Bluthund" Noske auftaucht.
Nur "Flotte Sprüche"?: Nein, Nein ! Das hat durchaus System!
Wenn ich mich recht erinnere, sind die heutigen Regierungsparteien damals aber auch nicht mit Kritik gegen diese Politik des damaligen Genossen der Bosse aufgefallen. Stattdessen haben sie seine Geschenke an ihre Klientel gerne hingenommen!Zitat von Artikel
War es nicht in Wesentlichen Oskar Lafontaine, der Schröders Geschenke an die Geldwirtschaft kritisiert hat? Dafür wurde er doch damals massiv von den Politikern der Parteien angegriffen, die heute mit sozialistischen Mehrheiten die Zukunft der Allgemeinheit an die Geldwirtschaft verpfänden!
Bei diesem Thema kann man ihm da kaum wiedersprechen! Allerdings könnte man ihn darauf hinweisen, dass Lafontaine mit seinen Prognosen damals weitaus näher an der Wirklichkeit lag, als Dörings Parteifreunde!Zitat von Artikel
Bis 2013 werden sie wohl Bestand haben. Für mich stellt aber mehr die Frage, ob sie über die Wahl hinaus bestand haben. Es ist schließlich zu vermuten, dass Gabriel 2013 wohl ebenso wenig Kanzlerkandidat der SPD sein wird, wie es 1998 Lafontaine war.
Und unter einem Kanzler Steinbrück würde ich eine Politik erwarten, die näher bei der des Ex. Kanzlers Schröder als bei den Worten Gabriels liegt.
verstehe, wer will. Ich verstehe sie seit der Gründung der GRÜNEN nicht mehr. Hätte die SPD damals Umweltthemen besetzt, gäbe es wahrscheinlich keine GRÜNEN. Hätte die SPD soziale Themen besetzt, wofür sie ursprünglich mal stand, hätten wir Keine LINKE. Gebe zu, das ist eine gewagte Aussage, aber sicher ist etwas Wahres dran. Lafontaine hatte nicht nur einmal Recht mit seiner Prognose z.B. auch bezüglich der Einführung der DM bei der Wiedervereinigung, die Birne Kohl aus der Portokasse bezahlen wollte. Die SPD hat nur eiune Chance, wieder regierungsfähig zu werden, wenn sie zurückkehrt zum demokratischen Sozialismus.
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Gabriel sollte sich in Münchhausen umbenennen. Natürlich hat er mit allem Recht, nur: Warum unterstützt er dann die Bundesregierung, der es in ihren Maßnahmen einzig um die Rettung des Finanzsystems geht. Warum macht er nichtmal ergänzende Vorschläge, und warum ringt er der Regierung, die auf seine Zustimmung angewiesen ist, nicht Zugeständnisse ab, wie zum Beispiel die Höherbesteuerung der Höchsteinkommen.
Nein, er spielt Muttis Spiel und tut so, als täte er es nicht.
Voll Panne!
rabenkrähe
Perfider geht's nicht; es war die erste rot-grüne Koalition unter Schröder, Fischer und Eichel, die 1) den GG-widrigen Fraktionszwang schriftlich fixierte und 2) die Banken"hunde" von der Leine ließ um Deutschland "finanztechnisch zu modernisieren" - alles nachzulesen im 1. Koalitionsvertrag, und 99% der Rot-Grünen stimmten zu!