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Thesen zur Finanzkrise: Gabriel kündigt Anti-Banken-Wahlkampf an
AP"Erpressung", "Abzocke": Mit markigen Worten rechnet Sigmar Gabriel mit der Geldindustrie ab - und plant einen Anti-Banken-Wahlkampf an. "Die Bundestagswahl 2013 muss zur Entscheidung über die Bändigung des Finanzsektors werden", wettert der SPD-Chef, der gerne Kanzler wäre.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845692,00.html
- #10 21.07.2012 15:14 von
Na endlich....
findet die SPD das richtige Wahlkampfthema, mit dem man sich hervorragend von der Geldmafia CDU/CSU/FDP unterscheiden kann.
Deren Aufschrei bestätigt diese These. Welche CDU-geführte Regierung hat jemals Schulden abgebaut, statt sie ständig zu erhöhen. Selbst bei sprudelnden Steuern verschulden sich diese Stumpfnasen mit weiteren Millionenbeträgen, ganz abgesehen davon, was uns die EURO-Rettung noch kosten wird. Es wäre ein Segen, wenn die SPD auf diesem Wege fortfahren würde, egal mit welchem Kanzlerkandidaten. Außerdem können Brücken gebaut werden zur LINKEN, die seit vielen Monaten die richtigen Argumente in Sachen Finanzindustrie vorträgt. Eine linke Mehrheit sollte die Christenheuchler und den Förderverein der Profitgeier, kurz FDP, für lange Zeit ausschalten. - #11 21.07.2012 15:15 von
- #12 21.07.2012 15:15 von
Na also !
Jetzt wissen wir es endlich. Die Banken sind Schuld ! Sie waren es, die Europas Regierungen mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen haben, aufgeblähte öffentliche Verwaltungen zu schaffen und Massen von Parteifreunden mit angenehmen Posten zu versorgen.
Danke, Herr Gabriel ! Nun wissen wir wenigstens, was wir unter Ihnen als Kanzler zu erwarten hätte. - #13 21.07.2012 15:17 von
Naja. Da kann man nur hoffen, dass die SPD diese Positionen nicht vergisst, wenn sie dereinst in eine Regierungskoalition kommt.
Die Äußerungen von Döring und Kauder, den Schoßhündchen der Zockerbanken, kann man dabei getrost ignorieren. Wir können froh sein, dass die Gelben und Schwarzen damals nicht an der Macht waren, denn dann wären die Deregulierungen und die Sozialeinschnitte noch drei Nummern größer ausgefallen, als es bei der SPD sowieso schon der Fall war. - #14 21.07.2012 15:18 von
- #15 21.07.2012 15:18 von
Pop!
Der gewesene Popminister sollte sich in puncto Banken nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Schliesslich braucht er die Banken ja noch, um das deutsche Steuergeld geschmeidig in die BungaBunga-Zone zu transferieren. Folgt man RotGrün, dann brennt denen die Kohle ja geradezu in der Tasche.
Und überhaupt: wie wäre es denn wenn die Sozen sich überlegen würden, lieber einen Wahlkampf für irgendwas anstatt gegen irgendwas zu machen?
Für das deutsche Volk, zum Beispiel, daß seit Einführung der Kleptokraten-Währung immer fröhlich Verzicht üben durfte, während Bankster und Konsorten das Geld des Zahlviehs verbraten durften?
Vielleicht sollte man uns die Wahl ersparen, wenn die einen das Ganze zur Abstimmung über das Friedensgeld machen wollen und die anderen gegen die Banken. Da ja sowieso schon feststeht, daß mangels Alternativen in der Volkskammer ab 2013 die große Koalition regieren wird, sollte man sich die Millionen schenken.
Oder den Griechen, oder Spaniern oder Italienern oder wer sonst bis dahin noch geschlüpft sein wird. - #16 21.07.2012 15:18 von
Analyse vs. Abstimmungsverhalten
Hallo Kernseife,
es ist ja alles schön und richtig, was Gabriel zum Thema Banken zu
sagen hat.
Warum nur hat er samt der Mehrheit der SPD dann am 19.07.12
für die "Rettung" der Banken in Spanien gestimmt?
Beim Fiskalpakt und der Abstimmung zum ESM war Gabriel am
29.06.12 auch dafür!
Das, was man sagt und das was man tut, sollte schon irgendwie
zusammenpassen, oder?
LUNY - #17 21.07.2012 15:19 von
Die rotgrüne Bundesregierung hatte doch die Finanzmärkte kräftig dereguliert. Mit ihrer Europolitik steht die SPD in vorderster Front derjenigen, die die Finanzindustrie auf Kosten der Steuerzahler retten und sanieren, die das Geld der Arbeitnehmer und Rentner in die Kassen der großen europäischen Finanzinstitute spülen.
NachDenkSeiten – Die kritische Website > SPD-Fraktion unterhält Fälscherwerkstatt – zur Entsorgung ihrer Verantwortung für die Finanzkrise
Entweder versteht Gabriel nicht, worüber er spricht, oder er betreibt billigsten Populismus.
Sollte er das Thema weiter reiten, wird ihm noch häufig die Verantwortung der SPD für die Öffnung des Finanzkasinos vorgehalten werden. Daher ist er gut beraten, das Thema zu meiden. - #18 21.07.2012 15:19 von
Gähn
Ist schon wieder Wahlkampf? Wie immer viele Wahlen aber keine Wahl...
Und da Gabriel, der zur Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE gehört, sämtliche "Rettungspakete" für die Banken widerstandslos abgenickt hat, kann man getrost davon ausgehen, dass er nach der Wahl unter Amnesie leider wird.
Ich wünschte mir eher etwas in der Richtung was die Isländer gerade machen. Deren Vorgehen finde ich geradezu Beispielhaft:
Treibjagd beginnt: Islands Regierung setzt Kopfgeldjäger auf kriminelle Bankster an - NEOPresse - Neue online Presse - #19 21.07.2012 15:19 von
Ausgerechnet Gabriel ...
Ausgerechnet Gabriel, spielt sich plötzlich auf in Sachen "Banken-Bashing"?! Es wäre zwar völlig richtig, die Banken wieder zu regulieren, nachdem sie u.a. von der Regierung Schröder (SPD) dereguliert wurden, denn durch ihr Fehlverhalten und ihre schiere Größe sind sie zu einer ernsten Gefahr für die Demokratie in Deutschland, Europa und den USA geworden. Aber nochmal: Ausgerechnet Gabriel, nachdem seine Fraktion noch vor wenigen Tagen sowohl dem ESM als auch der Rettung spanischer Banken brav zugestimmt hat?! Einfach total unglaubwürdig!
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