CorbisEinmal bei offenem Fenster geschlafen und schon bestraft. Der Hals will nicht mehr nach rechts, nicht mehr nach links, gar nicht mehr. Frederik Jötten braucht Wärmesalbe. Und lernt bei einem Toiletten-Unfall bald: Das Zeug verträgt sich nicht mit allen Körperteilen!
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...816474,00.html
Die heisse Rolle ist in der Krankengymnastik nach wie vor ein hoch wirksames Therapeutikum bei der richtigen Indikation, wird ärztlich verordnet und von den Kassen bezahlt.
Der Autor nennt das: "in heißem Wasser getränktes Handtuch".
Andererseits wird sie aber auch verordnet, wenn der Arzt den Patienten als Spinner einordnet, und ihm eine Zuneigung gibt um ihn als Kunden zu pflegen.
Zu diesen zählt wohl auch der Autor, denn blöder gehts kaum noch.
Jedenfalls hat das Gesundheitssystem in diesem Fall super funktioniert: Hat der intellektuelle Überflieger doch genau das bekommen, was er wollte: Etwas was heiss macht.
Und: jemand, der verbal unfähig ist sich verständlich zu äußern, und Behandlungsmethoden zu recherchieren, verdient sein Geld bei SPON.
"Interessant" ist auch die verlogene Erklärung auf den Internetseiten :
Q: Finalgon® extra stark Salbe ist nicht mehr auf dem Markt. Welches der beiden Finalgon®-Produkte ist jetzt
der Nachfolger?
A: Finalgon® Wärmecreme stark ist die am stärksten wärmende Wärmecreme im Finalgon®-Sortiment. Die Wirkstoffe (Nonivamid + Nicoboxil) sind identisch mit den Wirkstoffen der Salbe, lediglich ein wenig geringer dosiert. Die Wärmwirkung ist daher auch etwas weniger stark als die der Salbe.
Ein wenig geringer dosiert ist an Frechheit nicht zu überbieten.
Alt : 4 mg Nonivamid je Gramm -> NEU : 1,7 mg
Alt: 25 mg Nicoboxil je Gramm -> NEU : 10,8 mg
Über 55% weniger Wirkstoffgehalt ist also "ein wenig" - verarschen kann ich mich alleine.
Also, ich nehm bei so ner Verspannung die Wärmflasche. Eine Nacht auf die Stelle gelegt (kann Hals sein, Schulter, Rücken, Lenden), und morgens ist alles wieder schön entspannt und locker.
Das Leben kann so einfach sein, wenn man ein paar Hausmittel kennt. Dafür nen Arzt und ne Therapeutin und einen Apotheker und tausende von Lesern zu belästigen ist schon etwas lächerlich, gell?
Dass man nichts von seiner Männlichkeit verliert, wenn man sich zum Pinkeln hinsetzt! (Und die Putz- bzw. Hausfrau ist auch dankbar dafür!)
Leider muß ich mich einiegen Vorrednern anschließen. Dieser Artikel entspricht nicht dem gewohnten SPON-Niveau.
Die Aussagen über diese Salbe sind meiner Ansicht nach völlig belanglos.
Aber im unteren Teil des Artikels werden Aussagen zur "Manuellen Medizin" getroffen, die schlichtweg falsch sind!
Ein gut ausgebildeter Manualtherapeut würde an der Halswirbelsäule niemals eine Manipulation ohne vorherige Nativröntgendiagnostik durchführen.
Des weiteren werden Mobilisationen und Manipulationen im Rahmen der Manuellen Therapie NICHT über die natürlichen Bewegungsgrenzen hinaus durchgeführt!
Demnach sind Komplikationen bei einer richtig durchgeführten Manualtherapie ausgesprochen unwahrscheinlich. Sollten Komplikationen (Bandscheibenvorfall, Gefäßdissektion) auftreten, lag mit hoher Warscheinlichkeit eine Vorschädigung vor, oder die Techniken wurden nicht leitliniengerecht durchgeführt. Sollte eine Vorschädigung vorgelegen haben, wäre die "Komplikation" genauso bei einer Bagatellbewegung im Alltag auch ohne Therapiemassnahme aufgetreten.
Auch hier wird Finalgon extra stark schmerzlich vermisst. Wobei ich noch eine Tube ergattern konnte, als klar wurde, dass es eingestellt wird. Ich hatte das Zeug mal in einer Gemeinschaftsunterkunft an einen Sportsfreund verliehen, der es im Bad liegen lies. Nun, ja, eine Dame sah es und dachte, das müsse genau gut gegen ihre Rückenprobleme sein. Zudem die Annahme, dass viel viel hilft. Sie hatte einen schönen Tag, denn bei sportlicher Betätigung heizte das Mittel richtig auf. Und natrülich wurde vergeblich versucht, es mit Seife abzuwaschen. So sind die Leute. Nehmen Medikamente ohne zu wissen, was es ist und wie es funktioniert. Vielleicht sollte man auch Paracetamol einstellen, es gab sogar schon Todesfälle wegen Überdosierung. Bei Alkohol übrigens auch ...
ohne festzuhalten pinkelt der kleine Mann im sitzen fröhlich zwischen Keramik und Brille hindurch und hinterlässt im besten Fall eine ahnsehnliche Pfütze im Bad.
Ist das beste Stück morgens noch nicht voll entspannt oder stehen ein paar "Halbe" Druck auf der Blase schafft es der Kleine locker auch über die Brille bis zur Tür, nicht ohne auf Halbmast geflaggte Kleidungsstücke deutlich zu kennzeichnen.
Weiterer Nachteil beim Sitzpinkeln: Im schwanenhalsförmig gebogenen Schlauch verbleibt im Gegensatz zur stehenden Verrichtung eine Restmenge von 20-50ccm, die mühsam entleert werden muss oder beim Aufstehen zwischen die Füße tropfen würde, wären da nicht vorher bereits erwähnte aufgespannte Kleidungsteile.