Theaterlegende: Peymann bepöbelt Piraten als Türöffner für Nazis

DPAMörder, Diebe, Nazi-Türöffner: Claus Peymann wählt drastische Worte, um die Piratenpartei zu charakterisieren. Die Beschimpften reagieren mit Unverständnis. Vielleicht ein Trost für die Polit-Newcomer: Sie sind nicht die Einzigen, die der Intendant des Berliner Ensembles niedermacht.

Kritik an Piraten: Claus Peymann sieht Partei als Türöffner für Nazis - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mörder, Diebe, Nazi-Türöffner: Claus Peymann wählt drastische Worte, um die Piratenpartei zu charakterisieren. Die Beschimpften reagieren mit Unverständnis. Vielleicht ein Trost für die Polit-Newcomer: Sie sind nicht die Einzigen, die der Intendant des Berliner Ensembles niedermacht.

    Theaterlegende: Peymann bepöbelt Piraten als Türöffner für Nazis - SPIEGEL ONLINE
    Dem Herrn gehts wohl noch zu gut.
    In einer bankrotten Stadt Steuergelder verbraten,
    aber hier einen auf dicke Hose machen.
  2. #2

    "Nun hat auch Claus Peymann die Polit-Newcomer mehr als deutlich kritisiert. Die Partei stehe dafür, 'die Kultur rauszuschmeißen und die Nazis reinzulassen', sagte der Intendant des Berliner Ensembles. 'Die finden keine Gnade in meinen Augen.' Piraten seien Mörder und Diebe, fügte der 74-Jährige hinzu und verwies auf die vor dem Horn von Afrika agierenden Namensvetter der Partei."

    ... Und jetzt glaubt er vermutlich auch noch, es sei eine Kunst, negatives Gedankengut unters Volk zu bringen.
  3. #3

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    "Nun hat auch Claus Peymann die Polit-Newcomer mehr als deutlich kritisiert. Die Partei stehe dafür, 'die Kultur rauszuschmeißen und die Nazis reinzulassen', sagte der Intendant des Berliner Ensembles. 'Die finden keine Gnade in meinen Augen.' Piraten seien Mörder und Diebe, fügte der 74-Jährige hinzu und verwies auf die vor dem Horn von Afrika agierenden Namensvetter der Partei."

    ... Und jetzt glaubt er vermutlich auch noch, es sei eine Kunst, negatives Gedankengut unters Volk zu bringen.
    Peymann.... das war doch der Kerl, der pro Interview grundsätzlich 400 € verlangt, weil er es so nötig hat. Das war auch der Kerl, der meint, dass jeder Idiot Bundespräsident werden könnte, der im Interview nicht mal ungefähr wusste, wie hoch sein Gehalt ist (weil er sowieso genug Kohle hat) und der Meinung ist, dass "Autostraßen" kein Grund sind Geld auszugeben.... ähhh ja.... wieso ist dieser Kerl einen Artikel wert???
  4. #4

    ?

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Dem Herrn gehts wohl noch zu gut.
    In einer bankrotten Stadt Steuergelder verbraten,
    aber hier einen auf dicke Hose machen.
    Ihre Wortwahl zeigt, dass man Ihren Kommentar nicht ernst nehmen sollte.
    Allerdings stelle ich bei Peymann und seinen Altersgenossen immer wieder eine Eindimensionalität der Wahrnehmung fest. Anders ausgedrückt: auf Grund seines Alters ist der Kampf gegen Rechtsradikale zu seinem Lebensthema geworden, das man bitte in puncto Ernsthaftigkeit und Notwendigkeit nicht unterschätzen sollte. Nun haben sich aber unsere Lebenumstände und unsere gesellschaftlichen Realitäten seit der unmittelbaren Nachkriegszeit drastisch verändert und die Piraten verkörpern eine temporäre Antwort auf momentane Probleme, die in Bezug auf die Gesellschaft durchaus wichtiger sind als das Abwehren von rechtsradikalen Tendenzen. Man sollte daher Herrn Peyman Pardon gewähren, was ihn allerdings als zeitgenössischen Regisseur in Rente schickt.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mörder, Diebe, Nazi-Türöffner: Claus Peymann wählt drastische Worte, um die Piratenpartei zu charakterisieren...
    Mörder? Dann sollten die sich möglichst schnell verstecken, bevor der Peymann denen einen Praktikumsplatz aufdrängt...
  6. #6

    Eindeutig

    der Mann wird alt.
  7. #7

    Jeder dritte der GrünInnen hat eine KBW - Kommunistischer Bund Westdeutschland - Vergangenheit und das teilweise bis heute nicht abgelegt....
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mörder, Diebe, Nazi-Türöffner: Claus Peymann wählt drastische Worte, um die Piratenpartei zu charakterisieren.
    Schon entlarvend, wie fanatisch sich die "Kreativen" äußern. Das muss man immer im Hinterkopf behalten, wenn man glaubt, dass mit diesen Leuten eine Einigung oder ein Interessenausgleich möglich wäre.
  9. #9

    die mögen den Peymann nicht

    Peymann war immer denkfreudig und für Überspitzungen einfacher Sachverhalte gut. Seine Kritik am modernen Theater könnte man auf die gesamte Literatur ausweiten. Wir leben nun mal in recht geistlosen und reaktionären Zeit, ideenlos und ohne Reize. Die Piraten sind eindeutig nicht koscher. Man erfährt natürlich wenig, wenn man nur auf die Medien angewiesen ist, deren Selbstgleichschaltung vor allem öde ist. Immer die gleichen Tiraden wie aus einem Munde. Vor allem gezielte Kampagnen, gemeinsam und koordiniert. Mehr Meinungsmache als Information. Bei Grass war das identisch gleich. Es kam keinerlei Diskussion zustande, sondern nur Streit zwischen Befürwortern und Gegnern. Und das wegen ein paar banalen und altbekannten Wahrheiten (zuzugeben wäre, daß er Gabriel unterstützen wollte).

    Und ein begnadeter Regisseur ist er auch.