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Thailands Süden: Terrorfurcht im Urlaubsparadies

AFPIm Süden Thailands tobt ein blutiger Krieg. Das Militär kämpft seit Jahren erfolglos gegen Extremisten, Schmuggler und Drogenbanden, Tausende Todesopfer sind bereits zu beklagen. Die Regierung ist hilflos, die Tourismusbranche fürchtet um den Ruf des Landes.

Thailands*Süden: Terrorfurcht im Urlaubsparadies - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Süden Thailands tobt ein blutiger Krieg. Das Militär kämpft seit Jahren erfolglos gegen Extremisten, Schmuggler und Drogenbanden, Tausende Todesopfer sind bereits zu beklagen. Die Regierung ist hilflos, die Tourismusbranche fürchtet um den Ruf des Landes.

    Thailands*Süden: Terrorfurcht im Urlaubsparadies - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Auch hier hat Extremismus und Separatismus einen religiösen Hintergrund.
  2. #2

    was

    wollen diese Terroristen mit ihren Anschlägen eigentlich bezwecken(ausser Aufmerksamkeit)?
    Das bleibt auch nach Lektüre dieses(und anderer)Artikels völlig unklar.
    Werden sie von Malaysia unterstützt/Will Malaysia die Südprovinzen annektieren?
  3. #3

    gescheiterter Staat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Süden Thailands tobt ein blutiger Krieg. Das Militär kämpft seit Jahren erfolglos gegen Extremisten, Schmuggler und Drogenbanden, Tausende Todesopfer sind bereits zu beklagen. Die Regierung ist hilflos, die Tourismusbranche fürchtet um den Ruf des Landes.

    Thailands*Süden: Terrorfurcht im Urlaubsparadies - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die separatistischen Bestrebungen gehen nun schon seit ca. 2 Generationen vor sich, das kriegt die Regierung in Bangkok nie wieder hin.

    Gewaltsame Befriedung hat wohl auch nicht wirklich was bewirkt, aber andererseits, wenn von 10.000 Extremisten (oder Separatisten) 5000 gefangen wurden, dann sieht das doch klar nach einem Fortschritt aus.

    Aber in einigen Dingen brauchen die Thais wohl etwas Nachhilfe, z.B. im Unterwandern von Guerillatruppen.

    V-Leute, Spione, vielleicht auch etwas Wirtschaftshilfe damit die Leute von der Drogenproduktion wegkommen... und ein paar Cruise missiles in die Paläste der Drogenbarone, so wie es in Kolumbien gemacht wurde.
  4. #4

    Es geht nicht um Religion bei den Separatisten

    Zitat von Thomas-Melber-Stuttgart Beitrag anzeigen
    Auch hier hat Extremismus und Separatismus einen religiösen Hintergrund.
    Thailand läßt seine religiösen Minderheiten in Frieden solange sie sich der allgemeinen Thaiordnung anpassen. Das läuft auch allgemein ganz gut. In Malaysia ist das übrigens auch so. Dort werden die Buddhisten ebenfalls nicht diskriminiert. Man kann die arabischen Terroristen nicht mit Asiatischen Muslime vergleichen. Ich kenne beide Länder gut genug durch längere berufliche Aufenthalte. Auch von Indonesien hört man eher gar nichts. Es gab dort nur ganz wenige Terroranschläge und hier werden auch eher ausländische Muslime als Hintermänner vermutet.
    Der Grenzverlauf Thailand/Malaysia ist historisch immer wieder geändert nicht nur durch natürliche Grenzen wie bestimmte Flüsse sondern auch durch Besetzung Malaysia durch Thailand in der langen Geschichte und Rückeroberung unter Britischer Kolonialmachtsbestrebung im 18 Jahrhundert.
    Man kann sich den Süden Thailands vorstellen wie unser Elsaß. Das wechselte auch immer wieder die Staatszugehörigkeit.
    Einige der Bewohner fühlen sich aus welchen Gründen auch immer eher zu Malaysia zugehörig, wollen also die Grenze deshalb verschieben. Nach Malaysia siedeln wollen sie aber dann auch nicht.
    Uneinsichtige Dummköpfe meinen dann eben das man durch Terror einen Staat bewegen kann freiwillig auf Land zu verzichten.
    Eine weitere Komponente ist natürlich das Drogen und Schmuggelproblem, welches sich auch scheinbar durch gezielte Anschläge ihre staatsgewaltsfreien Zonen herbomben wollen.
    Aus rein religiösen Gründen findet dieser Terror sicher wenigsten statt.
  5. #5

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    wollen diese Terroristen mit ihren Anschlägen eigentlich bezwecken(ausser Aufmerksamkeit)?
    Das bleibt auch nach Lektüre dieses(und anderer)Artikels völlig unklar.
    Werden sie von Malaysia unterstützt/Will Malaysia die Südprovinzen annektieren?
    Da das Problem sehr regional konzentriert ist und die betreffende Bevölkerung auch nur ein paar Prozentpunkte der thailändischen Gesamtbevölkerung ausmacht, gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten:

    1. Die Region in die Unabhängigkeit oder zu Malaysia entlassen.
    2. Die muslimische Bevölkerung nach Malaysia deportieren.
    3. Die Region gezielt thailändisieren, durch Zuzug von Thailändern und einer gezielten Assimilationspolitik - sowohl religiös als auch kulturell.
    Würde allerdings sehr lange dauern und mittelfristig viel Widerstand hervorufen.

    Die Möglichkeit einer Autonomie sehe ich kritisch, da sie sehr weitgehen müsste und damit nur eine Vorstufe zu 1. wäre.

    2. und 3. verstoßen gegen die Menschenrechte. Allerdings hat das in der Geschichte noch nie jmd. wirklich interessiert. Auch nicht im zivilisierten Europa. Bestes Beispiel: Frankreichs Minderheitenpolitik.
  6. #6

    Sie kennen Thailand nicht

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    Aber in einigen Dingen brauchen die Thais wohl etwas Nachhilfe, z.B. im Unterwandern von Guerillatruppen.
    V-Leute, Spione, vielleicht auch etwas Wirtschaftshilfe damit die Leute von der Drogenproduktion wegkommen... und ein paar Cruise missiles in die Paläste der Drogenbarone, so wie es in Kolumbien gemacht wurde.
    Die drei Südprovinzen mit mehrheitlich moslemisch-malayischer Bevölkerung waren bin in die 1940er Jahre unabhängig und wurden danach von Thailand anektiert. In den 1990er Jahren hat die CIA mit der Infiltration begonnen. Danach steigerte sich die Zahl der Anschläge.
    Bei den heute produzierten Drogen handelt es sich, anders als in Kolumbien, zumeist um synthetische Drogen. Und wenn Sie die Paläste der Drogenbarone bomardieren wollten, würden sie sich ob der Ziele die Augen reiben.
  7. #7

    Falsche Sichtweise?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Süden Thailands tobt ein blutiger Krieg. Das Militär kämpft seit Jahren erfolglos gegen Extremisten, Schmuggler und Drogenbanden, Tausende Todesopfer sind bereits zu beklagen.
    Könnte es nicht sein, daß es sich um unterstützenswerte Freiheitskämpfer handelt? So richtig lupenreine Demokraten sind die in Bangkok ja auch nicht, also sollte man die Terroristen nicht gleich schlechtreden. Vielleicht handelt es sich um Vorboten eines thailändischen Frühlings und es entsteht hier ein neuer Absatzmarkt für U-Boote und andere Waffen, mal abwarten.
  8. #8

    Ursache der Gewalt

    Die Gewalt geht nicht von der thailändischen Regierung, sondern von islamischen Terroristen aus. Ursprünglich waren diese nicht mit Al Qaida verbunden. Spätestens seit dem Attentat der Iraner in Bangkok, die über Malaysia eingereist sind, muss man solche Verbindungen jedoch heute vermuten.
    Der radikale Islam bestätigt wieder einmal mehr seinen Ruf als Ideologie des Krieges und des Terrors. Man muss sich die Frage stellen, weshalb es keine islamisch geprägten Gesellschaften gibt, in denen Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit herrschen.
  9. #9

    Islamische Eiferer =Tod und Verderben

    Zitat von Thomas-Melber-Stuttgart Beitrag anzeigen
    Auch hier hat Extremismus und Separatismus einen religiösen Hintergrund.
    Um mal die allgegenwärtige "political correctness" wegzulassen :
    Überall auf der Welt, wo religiöse Fanatiker Tod und Verderben verbreiten, sind unsere muslimischen Freunde ganz vorn dabei.
    In Thailand kommt erschwerend hinzu, was erfahrene Expats und
    Langzeit-Touristen über das Selbstbewusstsein dieser liebenswerten Menschen berichten : Ein Thai macht nie Fehler und hat immer Recht.
    Wenn diese Mentalität auf die Mentalität muslimischer Fanatiker prallt,
    die auch "immer Recht haben", gibts keine Kompromisse mehr.
    Süd-Thailand bleibt wohl eine offene Wunde dieses "Urlaubsparadieses".








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