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Teures Tanken: Benzinriesen wettern gegen Preistreiber-Vorwurf

Benzin wird immer teurer - laut Bundeskartellamt ist ein Hauptgrund dafür mangelnder Wettbewerb: Fünf Firmen kontrollieren rund 70 Prozent des Kraftstoffabsatzes. Die Branchenführer sind wütend über den Vorwurf der Kostentreiberei. "Wir sind preiswert", beteuern sie.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...764217,00.html
  1. #1

    Propaganda

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Benzin wird immer teurer - laut Bundeskartellamt ist ein Hauptgrund dafür mangelnder Wettbewerb: Fünf Firmen kontrollieren rund 70 Prozent des Kraftstoffabsatzes. Die Branchenführer sind wütend über den Vorwurf der Kostentreiberei. "Wir sind preiswert", beteuern sie.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...764217,00.html
    Wie ein Mantra wird da immer mit dem Finger auf die bösen Mineralölfirmen gezeigt.

    Dabei ist Benzin wirklich preiswert. Den Preis treibt die exorbitante Mineralölsteuer und dann nochmal die Mehrwertsteuer nach oben.

    Die Politik wird nicht müde diese Fakten zu verdrehen, ist der Autofahrer doch der unfreiwillige Quersubventionierer vieler Bundes-Budgets. Eine zweckgebundene Besteuerung sähe ganz anders aus.
  2. #2

    wer die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie geschickt

    nutzt (wie die Auto- +Mineralöl-Konzerne)ist immer der Gewinner.Ein Auto mit 34 PS braucht zwar wenig Benzin,wird aber nicht gekauft.Frau Pamela Anderson sagt (zu Recht) - wer behauptet auf die Größe kommt es nicht an ist ein Lügner.
  3. #3

    Tankstellenmarge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Benzin wird immer teurer - laut Bundeskartellamt ist ein Hauptgrund dafür mangelnder Wettbewerb: Fünf Firmen kontrollieren rund 70 Prozent des Kraftstoffabsatzes. Die Branchenführer sind wütend über den Vorwurf der Kostentreiberei. "Wir sind preiswert", beteuern sie.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...764217,00.html
    Interessant ist die Aussage, dass die Tankstellen mit 1ct/Liter auskommen müssen. Das mag sein, die verdienen Ihr Geld ja auch mit allem anderen.
    Die dicken Gewinne stecken die Hersteller ein, die die ganze Prozesskette von der Rohölgewinnung über die Raffinerie bis zur Distribution beherrschen. Es geht folglich nicht um den mangelnden Wettbewerb an den Tankstellen sonder vielmehr um den viel viel grösseren Rest der Wertschöpfungskette!
  4. #4

    Der Tankstellenbetreiber?

    sind die nicht Franchisenehmer? Der Benzinpreis, der an der Zapfsäule steht, wird doch zentral gesteuert. So zumindest ist es laut Aussage unserer Nachbarschaftstankstelle.
    Es mag ja sein, das der Tankstellenbetreiber (Franchise-Nehmer) nur 1ct. verdient, doch wieviel verdienen die großen Fünf daran.
  5. #5

    Stichwort:"Wir sind preiswert..."

    Stichwort:"Wir sind preiswert..."


    Ich glaube hier werden viele erst dann einen Beitrag schreiben können, wenn sie aus dem Lachkoma wieder aufgewacht sind...
  6. #6

    Jetzt mal Butter bei die Fische

    Der Rohölmarkt gehört verstaatlicht.
    Er ist zu wichtig und profitabel um ihn privater Gewinngier zu überlassen.
  7. #7

    Titelverteidiger

    So viel ich weiß, ändern sich die Steuersätze nicht täglich. Also: Es ist entweder der Einkaufspreis oder eben Willkür.
  8. #8

    Wir sind preiswert - sprach der Milliardär.

    "Das Anheben und Senken der Preise sei für die Tankstellen notwendig, um ihren Kundenstamm zu halten."
    Soso, um den Kundenstamm zu halten, ist es nötig, die Preise zu erhöhen. Und zwar alle zur gleichen Zeit, was? Für wie dämlich hält dieser Olheini seine Kunden?

    Die Ölbranche ist ein Kartell, anderes zu behaupten ist lächerlich. Der Monopolismus einer kleinen Gruppe, die sich allgemeingültige Regeln zugelegt hat, die man gar nicht mehr "absprechen" muss, weil jeder weiß wie der Hase läuft und wie man ihm das Fell über die Ohren zieht. M.E. muss das Kartellrecht geändert werden. Wie wäre es z.B. mit einer Vorschrift, das Preiserhöhungen angekündigt werden müssen, und die Konkurrenz erst drei Tage später nachziehen darf, und nicht bereits ein, zwei Stunden danach im Bemühen, um den Quasimonopolismus zu erhalten? Allein die Tatsache, das Preise immer bei allen fleichzeitig steigen, und das das ganze Jahr durch, ist doch Beweis genug für iillegales Verhalten im Kartellrechtlichen Sinne. Oder wie wäre es mit einer Vorschrift, die max. eine Preiserhöhung pro Gesellschaft pro Woche erlaubt? (aussergewöhnliche Ereignisse mal ausgenommen).

    Ich habe es mir in den letzten Monaten zur Angewohnheit gemacht, mir beim Tanken bis zu 30 Minuten Zeit zu nehmen, um das günstigste Angebot zu finden weil ich es leid bin, auf das offensichtlich machtlose Kartellamt zu warten.

    Es gibt aber noch andere Branchen oder Firmen, wo Quasi-monopolismus herrscht. Ich sage nur Apple, oder der Softwareanbieter Adobe.
  9. #9

    Warum ...

    verzichten die Riesen in der Schweiz auf tägliches Auf-und-Ab? Das frage ich mich seit Jahrzehnten schon. Dort geht es doch auch ohne Wochenend- und Ferienabzocke, warum dann hier nicht?


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