Ich habe seit Jahren Nebenkostenrückzahlungen und zahle aktuell 350EUR warm für 74qm, teilsaniert, 20Jahre alte Fenster, Aussenwände aus den 60ern. Hab aber ein Energietechnik-Grundstudium und hab meine Aussenwand im Wohnzimmer von innen isoliert (schwere Vorhänge). Ich heize seit Jahren kaum, weil ich alle Geräte mit Netzteilen im Winter ins Wohnzimmer verlege, gleichzeitig das Wohnzimmer noch gegenüber den anderen Zimmer isoliert habe, und komme so immer auf relativ gemütliche 16-18°C). Alle paar Tage wird Bad und Küche einmal hochgeheizt und dann noch häufiger sturmgelüftet gegen Schimmelbildung. Im Winter bekommt man aber mit der trockenen Luft die Feuchtigkeit sehr gut aus den Wänden.
Ich bin zur Arbeitsstätte gezogen, und kann so aufs Fahrzeug verzichten (Führerschein seit >10Jahren, Fahrpraxis ca. 1500km insgesamt :D), ich brauchs nur bei Umzügen.
Im Moment leb ich noch so sparsam, dass ich mit 75%-Stelle am Monatsende mehr übrig habe, als Kollegen mit 100%-Stelle und üblichen Energieverbrauch/KFZ-Besitz. Durch das Energietechnik-Studium war mir das beginnende Problem (siehe dauerhaft dreistellige Ölpreise) schon vor paar Jahren klar, dadurch dass ich früher mit Sparen angefangen habe, als die Energiemangel-Krise sich verschlimmerte, hab ich finanzielle Gewinne gehabt (bzw. weniger Kosten), und hab jetzt einen Puffer, bei stark steigenden Preisen. Wenn die Energiepreise/Nahrungsmittelpreise durch die Decke gehen, kann ich immer noch 100% arbeiten gehen, auf Energieverbrauch im Urlaub verzichten (wirklich nur noch mit dem Fahrrad von der Haustür wegfahren und wieder bis zur Haustür zurückfahren).
Mit ihren Vorhaltungen: "fangen Sie erstmal bei sich an", sind sie bei mir an der falschen Stelle.
So, und jetzt beschreiben Sie doch mal Ihren Energieverbrauch.

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