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Teures Gesundheitssystem: Barmer hält Kostenfaktor Alterung für übertrieben

dapdDie Deutschen werden immer älter, deshalb steigen die Ausgaben im Gesundheitswesen - so lautet die gängige These. Doch stimmt sie? Die größte Krankenkasse Barmer GEK zweifelt daran: Ihrer Berechnung zufolge sorgt der demografische Wandel nur für 18 Prozent der steigenden Kosten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852935,00.html
  1. #1

    Vermutlich wird der "Demographieeffekt sogar selbst in der Studie noch überschätzt.

    Die Annahme, dass ein 50-jähriger Mann Kosten von 2100 Euro verursacht und eine 75-jährige Frau die Kasse 4300 Euro kostet, bleibt in der Simulation konstant
    Diese Annahme wird so nicht zutreffen, denn in 10 oder 20 Jahren wird eine durchschnittliche 75-jährige Frau gesünder sein als eine heutige durchschnittliche 75-jährige und ein 50-jähriger wird dann Kosten wie ein heute 45-jähriger verursachen.

    Zudem lagen die Kostensteigerungen im Gesundheitssystem schon in den vergangenen Jahren bei mickrigen 1,7% p.a., von Kostenexplosion also nicht zu sehen.
  2. #2

    Wikileaks bestätigte Aussage der Barmer ...

    ... Brüderle hat die Studie über "Wettbewerbsfäfigkeit" der privaten Krankenkassen in den Giftschrank verschoben .

    Es ging genau um diesen Punkt .
  3. #3

    Kostenfaktoren

    Es ist bequem, die Kostenexplosion auf die alternde Gesellschaft zurück zu führen. Und billig. An Kranken werden Milliarden verdient. Medikamente sind teuer - zu teuer, die Pharmafirmen erwirtschaften Milliardengewinne. Ärzte verdienen weit überdurchschnittlich - der Durschnittsarzt bekommt im Jahr 130.000 Euro für Kassenpatienten. Ohne IGEL und Privatpatienten. Zu guter Lezt leisten sich die Kassen protzige, teure Immobilien und viele gutz bezahlte Funktionäre. Die Kassen haben eine teure, ineffizeinte Verwaltungsstruktur. Da liegen die Kostenfaktoren...
  4. #4

    Demographieeffekt? Es ist wohl mehr der FDP-Effekt

    Es ist wohl mehr der FDP-Effekt, steigende Gewinne für die Pharmaindustrie
  5. #5

    Zitat von sltgroove Beitrag anzeigen
    Wikileaks bestätigte Aussage der Barmer ... Brüderle hat die Studie über "Wettbewerbsfäfigkeit" der privaten Krankenkassen in den Giftschrank verschoben .

    Es ging genau um diesen Punkt .
    Können Sie das irgendwie hier her verlinken? Wenn es solche Dokumente gibt, würde ich da auch gern mal näher reinschauen. Danke.
  6. #6

    Die Kosten...

    entstehen zum weit größten Anteil kurz vor dem Tod. Ob nun einer mit 60 stirbt und davor ne teure krebsbehandlung oder 5 Bypässe bekommen hat oder mit 80, bleibt sich gleich.
    Billige Versicherte sind nur die die bei einem Unfall sterben oder beim Herzanfall garnicht mehr gerettet werden.
  7. #7

    ...........

    Zitat von der_namenslose Beitrag anzeigen
    Es ist bequem, die Kostenexplosion auf die alternde Gesellschaft zurück zu führen. Und billig. An Kranken werden Milliarden verdient. Medikamente sind teuer - zu teuer, die Pharmafirmen erwirtschaften Milliardengewinne. Ärzte verdienen weit überdurchschnittlich - der Durschnittsarzt bekommt im Jahr 130.000 Euro für Kassenpatienten. Ohne IGEL und Privatpatienten. Zu guter Lezt leisten sich die Kassen protzige, teure Immobilien und viele gutz bezahlte Funktionäre. Die Kassen haben eine teure, ineffizeinte Verwaltungsstruktur. Da liegen die Kostenfaktoren...

    Finden Sie 10.800 Euro Brutto pro Monat !!! für einen Arzt zu viel?? Davon gehen ca. 42% an Steuern ab, und evtl. Kirchensteuer.
    Sie sind ja drollig.


    Allerdings !! gebe ich zu, dass bei den Krankenkassen auch nicht gerechnet wird. Ein Bekannter ist in die teuerste Reha von Berlin gegangen, von der Barmer bezahlt. Hier hätte man besonders in Berlin
    eine mit gleicher Leistung und normalen Kosten finden können.
  8. #8

    Zitat von der_namenslose Beitrag anzeigen
    der Durschnittsarzt bekommt im Jahr 130.000 Euro für Kassenpatienten.
    das sind gut 10.000 Euro im Monat. Von denen er noch eine Handvoll Arzthelferinnen, Putzfrau, Miete, jede Menge teure medizinische Geräte usw. bezahlen muss. So einfach ist es dann doch nicht.

    Zitat von der_namenslose Beitrag anzeigen
    Ärzte verdienen weit überdurchschnittlich
    Ärzte haben auch eine überdurchschnittlich lange Studienzeit - gut sechs Jahre - und tragen weit überdurchschnittlich viel Verantwortung. Von daher finde ich eine überdurchschnittliche Bezahlung schon angemessen.

    Damit Sie mich nicht falsch verstehen: ich bin auch der Meinung, dass viele Ärzte mehr jammern als nötig. Aber eine Neiddebatte wie Sie es hier führen ist genauso daneben.
  9. #9

    Zitat von der_namenslose Beitrag anzeigen
    Es ist bequem, die Kostenexplosion auf die alternde Gesellschaft zurück zu führen. Und billig. An Kranken werden Milliarden verdient. Medikamente sind teuer - zu teuer, die Pharmafirmen erwirtschaften Milliardengewinne. Ärzte verdienen weit überdurchschnittlich - der Durschnittsarzt bekommt im Jahr 130.000 Euro für Kassenpatienten. Ohne IGEL und Privatpatienten. Zu guter Lezt leisten sich die Kassen protzige, teure Immobilien und viele gutz bezahlte Funktionäre. Die Kassen haben eine teure, ineffizeinte Verwaltungsstruktur. Da liegen die Kostenfaktoren...
    Bevor wir hier tiefer in die Diskussion einsteigen - bitte Quelle benennen für das Durchschnittseinkommen der Ärzte (rein für Kassenpatienten). Danke.


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