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Teurer Trick: Brüssler Richter stoppen "Sie haben gewonnen"-Werbung

DPAWenn Unternehmen mit garantierten Gewinnen werben, wird der Traumpreis schnell zum Alptraum. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof besonders dreisten Versprechen einen Riegel vorgeschoben. Angesichts mancher Preise ist laut den Richtern schon die Investition in eine Briefmarke zuviel verlangt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-862134.html
  1. #1

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Unternehmen mit garantierten Gewinnen werben, wird der Traumpreis schnell zum Alptraum. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof besonders dreisten Versprechen einen Riegel vorgeschoben. Angesichts mancher Preise ist laut den Richtern schon die Investition in eine Briefmarke zuviel verlangt.

    Europäischer Gerichtshof stoppt dreiste Werbeversprechen - SPIEGEL ONLINE
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    Erschreckend ist, wie lange die Justiz gebraucht hat, diesen üblen Betrügertypen eine Grenze aufzuzeigen, denn ihr Unwesen treiben die schon seit Jahrzehnten.
    Es wäre sehr sinnvoll, Regularien zu finden, die diesen Betrügereien einen endgültigen Riegel vorschieben und nicht immer neue Schlupflöcher bieten.
    rabenkrähe
  2. #2

    »Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft zeigte sich wenig überrascht und verwies auf unterschiedliche Werbemethoden in Europa. "Großbritannien ist nicht Deutschland", sagte ein Sprecher. "Wenn sich Kosten oder Tricks in Angeboten verbergen, ist das schon heute nicht erlaubt." Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verbiete diese Methoden. Schwarze Schafe gebe es allerdings in jeder Branche. Daher begrüße er grundsätzlich das Urteil, "das die Rechtslage präzisiert".«

    Es soll allerdings auch weiße Schafe in einer schwarzen Herde geben.
  3. #3

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
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    Erschreckend ist, wie lange die Justiz gebraucht hat, diesen üblen Betrügertypen eine Grenze aufzuzeigen, denn ihr Unwesen treiben die schon seit Jahrzehnten.
    Es wäre sehr sinnvoll, Regularien zu finden, die diesen Betrügereien einen endgültigen Riegel vorschieben und nicht immer neue Schlupflöcher bieten.
    rabenkrähe
    Vorschlag: Wer eine solche Benachrichtigung erhält, hinterlegt sie beim nächsten Polizeirevier, das als Annahmestelle für die Staatsanwaltschaft dient. Der Staat zahlt dem Bürger den Gewinn aus und treibt das Geld anschließend beim Versender der Nachricht ein. Mit aller Konsequenz und notfalls mit der Kavallerie.
  4. #4

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    Erschreckend ist, wie lange die Justiz gebraucht hat, diesen üblen Betrügertypen eine Grenze aufzuzeigen, denn ihr Unwesen treiben die schon seit Jahrzehnten.
    Nicht minder erschreckend: Wie viele Leute immer noch darauf hereinfallen. Nicht jede dieser Maschen ist ein kunstvoll getarnter Betrug... manche funktionieren nur bei ausgesprochen dummen Personen.
  5. #5

    Zum Glück

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
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    Erschreckend ist, wie lange die Justiz gebraucht hat, diesen üblen Betrügertypen eine Grenze aufzuzeigen, denn ihr Unwesen treiben die schon seit Jahrzehnten.
    Es wäre sehr sinnvoll, Regularien zu finden, die diesen Betrügereien einen endgültigen Riegel vorschieben und nicht immer neue Schlupflöcher bieten.
    rabenkrähe
    sind diese Betrügertypen nicht auch noch SYSTEMRELEVANT!
  6. #6

    SIE HABEN GEWONNEN... ein aufblasbares Luftschloss!!

    Ich frage mich eh, wie man etwas 'gewinnen' kann, wenn man noch nicht einmal an einem Wettbewerb teilgenommen hat. Sowas kann doch nur Nepp sein.
    Es wäre naiv zu denken, irgendjemand hätte irgendjemand x-beliebig Unbekannten heutzutage auch noch etwas zu verschenken. Auch die ganzen Werbeanrufe, welche zukünftig als 'Informationsgespräche' bezeichnet werden, dienen doch nur dem Aushorchen und der Datenerfassung zu Werbezwecken.

    Seit neustem 'gewinne' ich Gratisangebote für Beitragsberechnungen für Private Krankenversicherungen. Das wollte ich doch schon immer mal 'gewinnen', denn ich bin ja zu doof, mich selber zu informieren, wenn ich Lust dazu hätte…

    Ja, wie wir bereits aus der Werbung wissen sollten, kann man im Leben offensichtlich nur GEWINNEN und SPAREN– seltsamerweise sind die Konten der meisten 'Gewinner und Sparer' spätestens zu Monatsende meist recht leer.
  7. #7

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Nicht minder erschreckend: Wie viele Leute immer noch darauf hereinfallen. Nicht jede dieser Maschen ist ein kunstvoll getarnter Betrug... manche funktionieren nur bei ausgesprochen dummen Personen.
    Rechtfertigt dies in Ihren Augen das Vorgehen dieser Unternehmen?

    Ja, es gibt Menschen, die geistig behindert sind, und ja, es gibt Menschen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr ganz auf der Höhe sind. Halten Sie es für legitim, wenn ein Unternehmen BEWUSST (!) auf diese Umstände setzt, um die Leute hinters Licht zu führen und Kasse zu machen?
  8. #8

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Vorschlag: Wer eine solche Benachrichtigung erhält, hinterlegt sie beim nächsten Polizeirevier, das als Annahmestelle für die Staatsanwaltschaft dient. Der Staat zahlt dem Bürger den Gewinn aus und treibt das Geld anschließend beim Versender der Nachricht ein. Mit aller Konsequenz und notfalls mit der Kavallerie.
    Nur leider sind das in 99% der Fälle Briefkastenfirmen die Töchter von Briefkastenfirmen von Briefkastenfirmen irgendwo am anderen Ende der Welt sind. Da ist nix mit wieder holen.

    Selbst wenn man da mal wirklich einen fasst, dann kann man nem Nackten immer noch nicht in die Tasche greifen, bei dem ist dann nichts zu holen. Dann hat man vielleicht die Genugtuung das er im Knast sitzt, aber davon bekommt der Staat das an die "gewinner" ausgezahlte Geld auch nicht wieder.
  9. #9

    Und die Kaffeefahrten?

    Fast noch übler als die Gewinn-Masche sind die Kaffeefahrten. Da werden vorwiegend alte Leute in die Einöde gekarrt, wo man ihnen mit aggressiven Methoden teuren Schund aufdrängt. Einfach abhauen geht nicht, weil man dann irgendwo in der Pampa festsitzt. Wer reinfällt, ist allerdings selbst schuld, denn in allen Medien wird wiederholt vor der Teilnahme an solchen Veranstaltungen gewarnt. Mein Themenvorschlag an die Redaktion: Schickt doch mal undercover einen Kollegen, der äußerlich glatt als tumber Rentner durchgeht, zu einer solchen Kaffeefahrt, am besten mit einem äußerlich ebenso minderbemittelten Fotografen. Die machen dann eine Weile brav mit und sprengen dann die Show. Das wäre doch eine nette Story, auch wenn die Kaffeefahrten-Zielgruppe wohl eher nicht zu den "Spiegel"-Lesern gehört.








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