DPADer Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.
Mein BMW-SUV verbraucht 8 Liter im Berliner Stadtverkehr - eine Tankfüllung kostet heute aktuell über 100€. Ich hätte ja nicht 64.000€ für diesen Wagen ausgegeben, wenn ich anschließend den Hunni nicht habe. Und morgens im Berufsverkehr hier in Berlin, da stehen hunderte andere Autos mit mir auf der Stadtautobahn und es standen mit mir vor einem Jahr, als das Benzin bedeutend billiger war, die gleichen mit mir im Stau. Und das bei unserem doch recht umfangreichen Öffentlichen Personennahverkehrsangebot. Ich stimme dem Auto völlig zu !
Jeder kann fahen wie und was er möchte.
Was er möchte, na klar.
Wer kann sich schon alle paar Jahre ein neues sparsames Auto leisten.
In diesem Land auf jeden Fall immer weniger Menschen.
Ein sehr gelungener Artikel.
Auch, wenn so etwas keiner "hören" will und es auch keiner zugibt. Es ist erschreckend wie die Masse mit den Kraftstoffen umgeht.
Das Beispiel mit der roten Ampel ist wirklich perfekt. Das sehe ich zig mal am Tag und kann nur mit dem Kopf schütteln.
Solange die Masse es nicht lernt vernünftig zu fahren, sind die Spritpreise VIEL zu niedrig.
Mein erster Käfer hat mit 32 (oder waren es 34?) PS mehr als 12 Liter verbraucht. Kraft kommt von Kraftstoff und ein Auto mit weniger als 20l /100 km Verbrauch ist sicher NICHT "gut motorisiert".
Also wieder ein Kommentar von einem "möchtegern" Autoliebhaber (fährt "leidenschaftlich gerne" Auto - soso).
Unfassbar nervig.
... denn wir wohnen von der Landschaft traumhaft, aber leider direkt an einer viel befahrenen Straße. Was man da erlebt lässt einen wünschen das das Benzin auch mal 6 € pro Liter kostet. Ich fahre am Wochenende so gut wie nie mit dem Auto weil ich einfach keinen Bock mehr auf Stress, Lärm, Gestank und Kosten habe....
lieber Herr Hengstenberg. Ich würde mich freuen, wenn es eine andere Möglichkeit gäbe und der Verkehr wieder vernünftig fließen könnte. Aber offensichtlich führt kein Weg daran vorbei, dass der Sprit noch viel teurer werden muss.
Ein Stück weit hat der Autor sogar recht - es sind auch die vielen Gimmicks, die den Spritverbrauch in die Höhe treiben. (Gimmicks, die obendrein den Fahrer gerne mal ablenken - und kaputtgehen können, was dann wieder erheblich Geld kostet.) Aber eben nur 'auch'. Es grüßt der fröhliche LPG-Fahrer...