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Teurer Treibstoff: Rauf mit dem Spritpreis

DPADer Benzinpreis eilt von Rekord zu Rekord, die Autofahrer fühlen sich von Staat und Ölmultis gegängelt. Dabei kann man jeden Tag im Straßenverkehr erkennen, warum die ganze Debatte zutiefst verlogen ist - und Benzin noch viel zu billig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...851029,00.html
  1. #580

    ...

    Zitat von ramakushna Beitrag anzeigen
    Sehr produktiver Beitrag ...
    ..danke!

    Eine Frage: Es ging um die Tatsache, daß "man zum Sport fährt".

    Verdienen Sie mit Sport Ihren Lebensunterhalt?

    Zitat von fahrer Beitrag anzeigen
    Wenn kein LKW mehr fährt weil die Spedition pleite ist möchte ich das Geschrei hören wenn keine Lebensmittel oder Altagsgegenstände mehr zur Verfügung stehen.
    Ich kenne keine Spedition - und ich kenne so etwa 5 - 10 - die aufgrund hoher Dieselpreise in die Insolvenz gegangen ist. Im Gegenteil: Die Zahl der Lastkraftwagen und 40-m. Sattelzüge auf den Bundesautobahnen steigt ungebrochen an.

    Nur eine von vielen:

    Fuhrpark

    Weil die Zahl der Güter, die natürlich Just-in-Time beim Kunden sein müssen, weiter anwächst.

    Das beginnt beim Automobilzulieferer und hört bei der Billig-Wurst beim Discounter um die Ecke noch lange nicht auf.
  2. #581

    Sparschwelle erreicht

    Sicher hat der Autor recht, es gibt immer Sparpotential, beim Auto und beim Fahrer. Mein 11 Jahre alter Mazda verbraucht im Schnitt 7,9 bis 10 Liter, je nach Fahrweise (Werksangabe 8 Liter). Ich brauche etwas 8,0 bis 8,1 Liter, sparsamer gehts nicht, trotz regelm. Inspektion Leichtlaufreifen etc. An meinem Arbeitsweg - kein ÖPNV auf dem Land - ändert das gar nichts. Welchen tollen Rat hat der Autor hier? Meine 2000-Euro-Schüssel abstossen unf einen modernen Kleinwagen für über 10000 Euro kaufen, der dann 9-7 Lietr braucht? Wie wärs denn, wenn der STaat mich mal unterstützt? Pendlerpauschale?
  3. #582

    Zitat von fahrer Beitrag anzeigen
    Hallo ich frage mich ob irgendjemand mal nachdenkt was das für eine Spedition bedeutet wenn die Tankkosten in das unermessliche steigen . (Kosten von Diesel für einen Tank voll von 600 – 800 Euro )
    Das ist doch alles ein Kostenfaktor das der Verbraucher am Ende zahlen muss.
    Wenn kein LKW mehr fährt weil die Spedition pleite ist möchte ich das Geschrei hören wenn keine Lebensmittel oder Altagsgegenstände mehr zur Verfügung stehen.
    Gehen wir halt wieder zur Steinzeit zurück dann brauchen wir das alles nicht.

    Das ist wieder so ein hahnebüchenes Argument. Es gehen nicht alle Speditionen pleite, weil der Bedarf halt da ist. Die Treibstoffpreise werden einfach umgelegt und am Ende auf die transportierten Güter aufgeschlagen. Thema erledigt.

    Höhere Treibstoffpreise sorgen allerdings für Kostendruck, der sich langfristig dann auch in sparsameren Fahrzeugen niederschlägt. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Distribution vermutlich optimiert wird, d.h. Produkte, die lange Wege hinter sich haben, werden teurer, also haben lokalere Produkte Preisvorteile. Das sehe ich vor allem bei Lebensmitteln.

    Jammern hilft nicht. Wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass die Treibstoffpreise auf lange Sicht noch weiter steigen werden. Unsere Lebensweise wird sich halt einfach entsprechend anpassen.
  4. #583

    Zitat von salty68 Beitrag anzeigen
    Meine 2000-Euro-Schüssel abstossen unf einen modernen Kleinwagen für über 10000 Euro kaufen, der dann 9-7 Lietr braucht? Wie wärs denn, wenn der STaat mich mal unterstützt? Pendlerpauschale?
    Warum sollte der Staat und damit alle anderen Sie bitte unterstützen? Das Gegenteil sollte eintreten. Die ganzen staatlichen Subventionen sollten so vollständig wie möglich abgeschafft werden. Dann können auch die Steuern sinken oder das Geld sinnvoller verteilt werden.
  5. #584

    klick

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Wieso? Derjenige mit dem geringeren Gehalt zieht zum Arbeitsplatz desjenigen mit dem höheren Gehalt und sucht sich eine neue, im Zweifel schlechter bezahlte Stelle. Dadurch dass die Pendlerkosten so hoch sind, kann die neue Stelle auch sehr viel schlechter bezahlt sein.

    Beispiel: Meine Frau verdient 2500Netto und ich 2000Netto. Jetzt könnte einer von uns beiden pendeln und z.B. 400EUR in ein KFZ investieren (Wertverlust+Sprit), oder ich zieh an den Wohnort der Frau und kann sogar 300EUR weniger verdienen, also nur noch 1700EUR Netto und hab trotzdem mehr Geld am Monatsende im Portemonnaie, als würde ich pendeln.
    Nee, ich hab mir meinen Beruf so ausgesucht, dass ich in einer Energiemangelkrise keine Probleme bekomme. Krankenpfleger mit Berufserfahrung auf ITS werden überall mit Kusshand gesucht, und Kranke gibts auch überall.
    Die meisten Pendler in Deutschland haben <10km einfache Strecke. Da fährt man mit dem Fahrrad.
    Ausserdem sollten sie mal realistisch rechnen, so preiswert wie sie mit dem Zug pendeln, kommen sie im KFZ nicht.
    Ist ja schön, dass das bei Ihnen so funktioniert, aber es gibt zig Beispiele, wo das so nicht klappen KANN. Und daher unterstützt diese Argumentation auch leider nicht ihre ursprüngliche Aussage (zusammengefasst: "wer pendelt ist selber schuld"). Wer so pauschale Aussagen formuliert, sollte nicht mit sich selbst argumentieren, sondern muss schon erklären, warum in seinen Augen das bei ALLEN gilt.

    Nur um mal ein paar Beispiele von Paaren zu nennen, bei denen Naturgegeben immer einer pendelt:

    - Ingenieur/Lagerarbeiter (Industriegebiet) + Banker (Innenstadt/repräsentativer Standort)
    - Lehrer (Wohngebiet) + Fluglotse (Weit ausserhalb von Wohngebieten)
    - Richter (Innenstadt) und Schweißer (Industriegebiet)

    Und so kann mans fortführen. Dazu kommen Versetzungen oder befristete Jobs - was ist z.B. mit Lehrern ohne Verbeamtung, die jedes Jahr in eine andere Schule versetzt werden? Teilweise von Stadt zu Stadt geschickt werden (ich kenne alleine zwei davon)? Sollen die in ihren Augen jedes Jahr umziehen? Und was ist dann mit dem eventuellen Partner, der nen festen Job hat? Hier pendelt DEFINITIV einer von beiden, und das völlig unverschuldet. Oder soll sich der Lehrer gefälligst jedes Jahr nen neuen Lebenspartner in der jeweiligen Stadt suchen?

    Und zu Fahrrad: hier bitte auch mal über den eigenen Tellerrand hinausgucken. Als Ingenieur oder Anwalt oder Banker usw. muss man bei Wind und Wetter (Regen ist schlecht, über 25°C sind schlecht) mit dem Anzug zur Arbeit. Nicht jeder hat eine Dusche / Umkleide am Arbeitsplatz. Da ist das Fahrrad schlicht nicht drin.

    Also seine Sie doch bitte so ehrlich und geben Sie zu: in Ihren augen ist Sprit noch viel zu billig, weil es eben Sie selbst nicht betrifft. Zu sagen, niemand ist aufs Auto angewiesen, ist einfach Quark.
  6. #585

    Zitat von take02 Beitrag anzeigen
    Wir sind selbstständig, viel unterwegs und manchmal geht es nicht ohne Auto um zu entlegenen Orten zu kommen. Ansonsten werden die Wege mit der Bahn erledigt.
    Was ist denn eigentlich der Vorteil daran, mit der Bahn zu fahren wenn man ein Auto hat?
    Abgesehen mal davon das man nicht selber fahren braucht und (sofern die Bahn nicht überfüllt ist) sich entspannen kann.
    Aber wirtschaftlich gesehen kann sich sowas doch absolut nicht rechnen?

    Mal ein Beispiel, ich habe auch schon immer mal überlegt, wenn ich meine Eltern im knapp 400 km entfernten Wohnort besuche, dann stattdessen mit der Bahn anzureisen.
    Aus den Gründen die ich oben schrieb, das man nicht selber fahren braucht.

    Aber die wirtschaftlichen Überlegungen sprechen dagegen. Für den einfachen Preis der Hinfahrt mit der Bahn fahre ich mit dem Wagen schon Hin- und Zurück. Mit dem Wagen fahre ich um die Hälfte günstiger.
    Und wenn die ganze Familie noch mitfährt dann ist der Unterschied noch drastischer.

    Von der Zeit rede ich mal gar nicht erst....
    Mit dem Wagen bin ich in dreieinhalb bis vier Stunden am Zielort, mit der Bahn kann ich schon froh sein wenn sie es in acht Stunden schafft.

    Als wie gesagt, wo besteht der Sinn darin mit dem Zug zu fahren wenn man ein Auto hat?

    Greetz

    Heffer
  7. #586

    Bild_spon

    Uiiih, da wollte wohl einer provozieren, diesmal der Hr. Hengstenberg mit seinem Kommentar. Seit es steigende Benzinpreise gibt, gibt es auch diese geistreichen Kommentare, Debattenbeiträge, Kolumnen. Heute fast wortgleich auf FR-Online. Für wen schreiben Sie das eigentlich? Wer sind diese "Bürger"? Viele, viele Menschen, so wie ich auch, haben ihr Verhalten längst umgestellt, fahren vorausschauend, wählen zwischen Auto, ÖPNV, Rad, haben das Kapitel Esso, Aral und Co. innerlich geschlossen und werden denen in Scharen endgültig den Rücken kehren, sobald es eine vernünftige Alternative gibt. Wir möchten von Ihnen nicht vereinnahmt werden, das liest sich für uns wie vor 10 Jahren. Die, die Sie meinen, gibt es sicher noch, die lesen vermutlich aber nicht Ihren Qualitätskommentar, sondern gleich BILD. Liebe verantwortliche SPON-Redakteure, stoppen Sie also bitte solches Geschwätz Hengstenberg´scher Dimension! Das ist SPON nicht würdig. Zeigen Sie lieber, wer die Spritschlucker sind, und zwar nicht Exoten mit 0,0001 Prozent Marktanteil sondern die Verbrauchsangaben der S-Klassen, 7er, A8er, SUV, die unsere Straßen bevölkern. Oder plötzlich Angst vor Provokation, Herr Hengstenberg? Uiiih.
  8. #587

    Spritverbauch optimieren

    Luftdruck kontrollieren und 0,3 bar erhöhen
    hohe Drehzahlen meiden
    Abstand halten, denn dann kann man mit Gaswegnehmen auf Tempowechsel der Vorderleute reagieren anstatt dauernd zu bremsen un zu beschleunigen
    auf der Autobahn konstante Geschwindigkeiten fahren, die der unteren subjektiv tolerierbaren Reisegeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechen
    das Auto aufräumen und entsprechend nichts unnötig herumfahren
    ggf. auf das Reserverad verzichten und Pannenspray verwenden
    regelmäßig Luftfilter und Zündkerzen warten
    Das erreicht schon eine ganze Menge und der Wagen dankt es auch noch mit einer höheren Lebensdauer!
    Wenn man nicht zu schnell fährt, wirkt sich das auch günstig auf die Lebenserwartung des Fahrers aus.
  9. #588

    Zitat von heffer.wolf Beitrag anzeigen
    Was ist denn eigentlich der Vorteil daran, mit der Bahn zu fahren wenn man ein Auto hat?
    Abgesehen mal davon das man nicht selber fahren braucht und (sofern die Bahn nicht überfüllt ist) sich entspannen kann.
    Aber wirtschaftlich gesehen kann sich sowas doch absolut nicht rechnen?

    Mal ein Beispiel, ich habe auch schon immer mal überlegt, wenn ich meine Eltern im knapp 400 km entfernten Wohnort besuche, dann stattdessen mit der Bahn anzureisen.
    Aus den Gründen die ich oben schrieb, das man nicht selber fahren braucht.

    Aber die wirtschaftlichen Überlegungen sprechen dagegen. Für den einfachen Preis der Hinfahrt mit der Bahn fahre ich mit dem Wagen schon Hin- und Zurück. Mit dem Wagen fahre ich um die Hälfte günstiger.
    Und wenn die ganze Familie noch mitfährt dann ist der Unterschied noch drastischer.

    Von der Zeit rede ich mal gar nicht erst....
    Mit dem Wagen bin ich in dreieinhalb bis vier Stunden am Zielort, mit der Bahn kann ich schon froh sein wenn sie es in acht Stunden schafft.

    Als wie gesagt, wo besteht der Sinn darin mit dem Zug zu fahren wenn man ein Auto hat?

    Greetz

    Heffer
    1. Schon so ist die Kostenberechnung ist fehlerhaft: Sie legen nur den Treibstoffverbrauch zu grunde. Das ist schlicht Selbstbetrug: so rückt der nächste Ölwechsel wie auch Inspektionsintervall näher; überhaupt der Austausch von Verschleißteilen. Und schließlich will das Unfallrisiko einkalkuliert sein.
    2. Mit einer Bahncard 50 halbieren sich die Fahrpreise. Wer zudem Fahrten vorausplanen kann, dem stehen Sonderpreise offen.
    3. Im Zug kann man sich nicht nur entspannen (auch etwas wert), sondern auch arbeiten. Das geht vielleicht nicht so gut wie im Büro, aber immerhin.

    Nicht umsonst werden viele beruflichen Termine mit der Bahn wahrgenommen. Natürlich kommt es auf die Strecke an: in der Relation Hannover - Frankfurt beispielsweise ist die Bahn konkurrenzlos
  10. #589

    Zitat von rstevens Beitrag anzeigen
    Warum sollte der Staat und damit alle anderen Sie bitte unterstützen? Das Gegenteil sollte eintreten. Die ganzen staatlichen Subventionen sollten so vollständig wie möglich abgeschafft werden. Dann können auch die Steuern sinken oder das Geld sinnvoller verteilt werden.
    Da haben Sie recht.

    Und das sage ich - als Pendler - der jeden Tag 80 km einfache Strecke "abreißt".

    Die paar Kröten p.a. aus der Pendlerpauschale reißen mich nicht wirklich raus - aber bei einer Vollabschaffung der Subventionen kämen schon aus dem Flugverkehr aberwitzig viele Milliarden in die Staatskasse.

    Und davon hätten alle was !


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