Die Audienz war kurz, aber teuer: Bundesbildungsministerin Schavan nutzte für einen Termin bei Papst Benedikt XVI. nach SPIEGEL-Informationen die Flugbereitschaft der Bundeswehr. Rund 150.000 Euro kosteten die Hin- und Rückflüge - es gab aber auch Linienverbindungen nach Rom.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789430,00.html
Mit 150.000 Euro hätte so manches Schulklo repariert werden können. Im Vatikan gibt es auch Notebooks mit WebCam. Eine Videokonferenz hätte es sicherlich auch getan im Angesicht der Sparmaßnahmen, die bei 2 Billionen Euro Staatsschulden streng einzuhalten sind.
Vielen Dank, Frau Bundesforschungsministerin! Bzgl. der Spesenkosten sind unsere Ministerinnen leider lernresistent.
Und uns Bürger wird gesagt, dass wir über unsere Verhältnisse leben. Welch ein Hohn!
mit welcher Schamlosigkeit unsere Politiker das Steuergeld rausschmeissen. Es ist nicht vielleicht die Zeit die Piraten zu wählen, es ist die Zeit die Piraten zu wählen. Ich habe so was die Schnauze voll von diesem ganzen Politikgesindel, egal ob schwarz, rot, grün oder gelb. Wenn eine der Parteien in der Regierung ist, ticken die sowieso alle gleich.
Frau Schavan... tse! das ist doch Alltag in unserer Republick: Heuchelei ist das bestimmende psychologische Bild vieler zeitgenössischer Politiker: flankiert und motiviert von Sekundäreigenschaften wie Eigennutz, Selbstherrlichkeit, Inkompetenz, Unehrlichkeit, Arroganz, Bosheit usw.
Dem Wähler werden derlei Eigenschaften verheimlicht, ist ja auch nicht weiter schwer...bei soviel Einfalt!
mein Tip: 14/89
150000€? Das ist wohl ein Witz. Was kostet der Vogel, wenn er nur rumsteht? Dann kann man ja mal über die reinen Flugkosten reden, die da entstanden sind, und sich immer noch aufregen. Also, Frau Schavan, bezahlen Sie das Kerosin und den Wertverlust und Ruh' ist. Typisch deutscher Neid-Artikel...
Auch wenn die tatsächlichen Kosten unter den zitierten 150.000 Euro liegen, ist die Verfahrensweise unserer Wissenschaftsministerin unakzeptabel. Wenn sie den Papst sehen will, dann soll sie bitte auf eigene Kosten und per Linienflug reisen. Allein das für den Sonderflug zusätzlich in die Luft geblasene CO2 ist ein Ärgernis, wenn man die strikten Forderungen zur CO2-Verminderung dagegen stellt.
Ein weiteres Beispiel, wie gedankenlos unsere Politiker immer noch das knappe Geld verschleudern. Wäre die Ministerin zu Hause geblieben, hätte sich auch nichts am Lauf der (Welt-)Dinge geändert.
Falsch! Wenn dem so wäre, würden sie garantiert knausrig damit umgehen, besonders wenn sie aus dem "Ländle" kommen.
Mir drängt sich eher der Verdacht auf, dass sich manche Politiker überhaupt keine Gedanken darüber machen, woher die Gelder kommen, mit denen sie viel zu oft so unverantwortlich herumjonglieren. Aber so lange der Steuerzahler immer weiter durch Erhöhung von Steuern gemolken werden kann, wird sich hier kaum etwas ändern. Wenn man die Griechen sieht, die seit Monaten zum Demonstrieren auf die Strassen gehen, weil sie nicht alleine die Zeche für die Fehlentscheidungen ihrer Regierung zahlen wollen ...
Wir Deutschen haben offenbar noch viel zu viel Geld in der Tasche - zumindest ein großer Teil von uns.
Frau Schavan ist ja eine graue Maus. Die muss man irgendwie aufwerten. Wie macht man das? Mit einem Gefolge!
Eben so eine Art Betriebsausflug. Städtetrip zum Heiligen Vater. Den gibt es nun mal wenn Verwaltung auf Reisen geht nicht zum Air Berlin Städtetrippreis.
Was regen wir uns auf. Egal wer. Wenn sie es nach Berlin geschafft haben bedienen.