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Teurer Besuch: Schavan flog mit Flugbereitschaft zum Papst

Die Audienz war kurz, aber teuer: Bundesbildungsministerin Schavan nutzte für einen Termin bei Papst Benedikt XVI. nach SPIEGEL-Informationen die Flugbereitschaft der Bundeswehr. Rund 150.000 Euro kosteten die Hin- und Rückflüge - es gab aber auch Linienverbindungen nach Rom.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789430,00.html
  1. #30

    So nicht...!

    Zitat von herr_k_aus_b Beitrag anzeigen
    Mit der Flugbereitschaft werden z.B. auch verletzte und tote Soldaten aus Afghanistan nach Deutschland überführt. Außerdem ist ein sogenannter Medicvac (ein fliegendes Krankenhaus) in der besagten Flugbereitschaft vorhanden.

    Die Flugbereitschaft befördert also nicht nur Minister und Staatssekretäre, sondern auch Soldaten.

    Die Flugbereitschaft wird zunehmend militarisiert, d.h. zivile Mitarbeiter werden durch Soldaten ersetzt, da diese billiger, bei längeren Arbeitszeiten und weniger Ruhezeit, sind.

    Außerdem besitzen Soldaten kein Recht auf freie Arztwahl und sind gezwungen bei Bundeswehrärzten vorstellig zu werden, diese sind natürlich "auf Linie" mit dem Arbeitgeber...
    Diese (von allen Beteiligten) gebetsmühlenhaft heruntergeleierte fadenscheinige Begründung, dass die Flugbereitschaft auch mal ein paar Soldaten transportiert (ha ha!) und der Hinweis, einer der neu angeschafften Airbusse könne zu einem "fliegenden Krankenhaus" umfunktioniert werden wurde gerade wegen der Anschaffung der neuen Maschinen mal wieder extrem strapaziert... also lassen wir das mal lieber, den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung zu überprüfen.

    Und im Übrigen ist es völlig unerheblich, ob ein ziviler Angesteller oder ein Soldat eine der Maschinen putzt. Entscheidend sind die Kosten pro Flugstunde des Geräts und nicht die Personalkosten. Und ein Wehrpflichtiger wird die Maschninen sicher nicht fliegen - das macht ein ausgebildeter Bundeswehrpilot (wenn man nicht so gar ein mit diesem Flugmuster wesentlich vertrauterer Lufthansa-Pilot), der genau so voel kostet wie ein Angestellter.

    Und wo der Soldat zum Arzt geht ist nun wirklich völlig pillepalle. Wahrschinlich ist der Bundeswehr-Arzt kostentechnish vermutlich erheblich teurer als ein niedergelassener Arzt...

    Fazit zu der o. a. zitierten Aussage: Honi soit qui mal y pense...
  2. #31

    Geld,was ist das??

    Wo sowieso nur mit Millardenbeträgen um sich geschmissen wird,sind die 150.000,00 Euro Peanuts.Viele der Regierenden nehmen sich wichtiger als sie sind. Frau Schavan anscheinend auch.
  3. #32

    Ich Auch !!

    Zitat von nixblicker.st Beitrag anzeigen
    Frau Schavan lässt es krachen, als gäb's kein morgen!
    Fragt sich nur wofür?!?
    Mit den 150000 Euro hätte man doch sicher was Besseres anstellen können, als die hohle Eitelkeit dieser Dame aus den Taschen der dafür schwer arbeitende Bürger zu befriedigen.

    ICH BIB EMPÖRT!!!
    Es gibt Linienflüge mit Business- oder Firstklass. Das hätte allemal als Extra gelangt. So sind sie halt, die Gläubigen; immer schön nehmen - jedenfalls an der Spitze des Eisberges.
  4. #33

    sie erzählen nen ganz schönen mist

    Zitat von herr_k_aus_b Beitrag anzeigen
    Mit der Flugbereitschaft werden z.B. auch verletzte und tote Soldaten aus Afghanistan nach Deutschland überführt. Außerdem ist ein sogenannter Medicvac (ein fliegendes Krankenhaus) in der besagten Flugbereitschaft vorhanden.

    Die Flugbereitschaft befördert also nicht nur Minister und Staatssekretäre, sondern auch Soldaten.

    Die Flugbereitschaft wird zunehmend militarisiert, d.h. zivile Mitarbeiter werden durch Soldaten ersetzt, da diese billiger, bei längeren Arbeitszeiten und weniger Ruhezeit, sind.

    Außerdem besitzen Soldaten kein Recht auf freie Arztwahl und sind gezwungen bei Bundeswehrärzten vorstellig zu werden, diese sind natürlich "auf Linie" mit dem Arbeitgeber...
    ob Soldaten billiger als ziviel Mitarbeiter sind möchet ich bezweifeln.
    Warum sind so viele Wachen outgesourced.
    Längere Arbeitszeiten? Nicht wirklich.
    Weniger Ruhezeiten? Geht nicht wegen Arbeitsschutz
    der greift auch und gerad bei der Bundeswehr.
    Das mit der freien Arztwahl stimmt auch nicht so ganz.
    Soldaten haben freie Heilfürsorge, das schleisst sicher den Standortarzt mit ein. Aber bei speziellen Fällen gehts an
    zivile Ärzte.
    Ich hatte auch einen extermen Sportarzt für mein kaputtes Knie.
    Und das mit "Line" mit dem Arbeitgeber.
    Erstens sind sie auch als Zivilist zur Loyalität zu ihrem Arbeitgeber angehalten. Sonst fliegen sie nämlich.
    Und nicht mit der Flugbereitschaft.
    Und das Denken ist keine Soldaten verboten.
    Entweder sie haben nicht gedient, was ich ganz stark glaube.
    oder sie hatten eh keine Lust und sind nur nicht ausgemustert worden, konnten sich sonst nicht drücken und meinen durch diesen Blödsinn ihren Frust abladen zu können.

    Es ist schon schlimm wie viele wie der Blinde von der Farbe reden.
    "Kadavergehorsam" hat es in der Bundeswehr nie gegeben.
    Unser Batteriechef hat uns immer dazu angehalten sämtliches Handeln (auch das einer Regierung) immer kritisch zu reflektieren.
    Politische Bildung, Genfer Konventionen, Haager Landkriegsordnung waren in jedem Gemeinschaftskundlichen oder politischen
    Seminar bei uns auf der Tagesordnung.
  5. #34

    Wählt Intelligente in die Parlamente!

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen
    Ich denke es ist keinem Schüler, Studenten oder Lehrer zuzumuten mit Frau Schavan im gleichem Flugzeug zu sitzen. Da ist dann der ganze Urlaub versaut.
    Genau. Die gehören zu unserem Schutz alle weggeperrt, damit sie uns nicht weiter belästigen...

    Hat Frau Schavan für diesen Vortrag, den sie halten musste, eigentlich ein Honorar bekommen? Dann wäre dies nämlich ein Einkommen im Rahmen einer Nebentätigkeit gewesen, und der Anlass für die Nutzung der Flugbereitschaft somit nicht mehr dienstlich.
  6. #35

    2. Klasse

    Zitat von m-pesch Beitrag anzeigen
    So sieht es aus.
    Außerdem wird wie üblich kein Wort darüber verloren wie viele Leute denn nun mitgeflogen sind.
    Pro Person kostet so ein Linienflug in der Business Class 2000 € aufwärts und wenn ich die nicht Monate im Voraus buche kann es passieren das zu wenig Plätze frei sind.

    Muss ja nicht 1. Klasse sein. 2. Klasse reicht völlig aus.
  7. #36

    titel

    Wenn man alle paar Wochen für ein paar Hundert Milliarden bürgt, scheint man die Relation zu verlieren und hält 150.000 für Klimpergeld.
  8. #37

    Die wahre Geschichte

    Der Papst hatte sich bei seinem Besuch in Berlin , die Hände auf der Toilette von Frau Schavan gewaschen. Hierbei nahm es seinen Papstring vom Finger und vergaß ihn. Frau Schavan fand den Ring , erkannte seine Bedeutung und brachte mit Hilfe der Flugbereitschft den Ring nach Rom.
    Denn merke: Ohne Ring ,wäre der Papst kein Papst mehr !
  9. #38

    Moderne Kommunikation

    Im Büro verwenden wir des öfteren Skype, wenn ein Kollege von zuhause aus arbeitet. Das funktioniert wunderbar.
    Warum man es im Zeitalter der modernen Kommunikation unbedingt nötig hat, herumzufliegen (zumindest in diesem Fall), ist mir höchst schleierhaft.

    Vielleicht ist die Bildungsministerin nicht gebildet genug, moderne Kommunikationsmittel zu verwenden. Es muss ja nicht Skype sein, ein Telefon würde reichen.
  10. #39

    .

    Zitat von propagandhi Beitrag anzeigen
    Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wozu wir überhaupt eine Flugbereitschaft brauchen. Dass jeder kleine Foppelminister jederzeit überall auf der Matte stehen kann, ist sicher keine Voraussetzung für das Funktionieren von Demokratie.

    Wenn die Herren und Damen Regierungsmitglieder nicht mit Linienflügen klarkommen, dann sollen sie eben bleiben wo sie sind. Ausser gegenseitigem Bauchpinseln vor Ort gibt es keinen vernünftigen Grund für persönliche Anwesenheit.

    Das Nutzen der Flugbereitschaft für private Zwecke wie Papstaudienzen gehört unter Strafe gestellt. Nicht nur sollten die Kosten aus dem Privatvermögen des Verursachers dreifach zurückerstattet werden.
    Sehr guter Kommentar. Gerade heute kann man überall auf der Welt für einen Bruchteil der Kosten eine Videokonferenz auf Großleinwand oder Schirm erstellen.
    Frau Schavan ist abgesehen davon ohnehin eine etwas verwirrte Person (Stichwort Kreationismus in Schulen). Ich könnte mir vorstellen dass sie ein ganz persönliches Interesse an der "Heiligen Aura" des Papstes oder Ähnlichem hatte. Das ist dann aber nun mal ihr privat-religiöses Interesse, und das hat nicht auf Staatskosten befriedigt zu werden. Es muss sich nicht gleich jeder Politiker wie ein Bischof benehmen.


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