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Teure Währungsrettung: Rechnungshof zerlegt Merkels Euro-Plan

Die*Euro-Rettung könnte noch teurer werden als gedacht: Laut Bundesrechnungshof ist die deutsche Bareinlage mit 22 Milliarden Euro zu knapp bemessen. Im schlimmsten Fall müsste die Regierung Kapital nachschießen - selbst wenn sie gar nicht will.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...756530,00.html
  1. #180

    Ne kleine Extrasteuer, dann wird das schon...

    Zitat von derosa Beitrag anzeigen
    fehlt noch:

    Rund 400 Milliarden sollen es sein.

    Macht wieviel je Deutschem:
    Wenn ich mich nicht verzählt habe mit den Nullen, dann sind es gerade mal 4878 Euro.
    Die Rettungsschirmsolidaritätszulage muß her.
    Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate
    "Ihr, die eintretet, lasst alle Hoffnung fahren"!
    Man könnte glauben, er hatte beim Schreiben dieses Satzes eine Vision des Euro...

    Ja, cool, dann ist ja alles roger!
    Komme ich für mich, meine Frau und die Kinder auf 24.390,00 Euro. Dazu ungefähr 120.000,00 für die allgemeine Staatsverschuldung, die so ausgewiesen wird. Schon mal 145.000 Euro zusammen, soviel kostet hier auf dem Land ein nettes Häuschen und da stottern dann viele ihr ganzes Leben dran ab...

    Aber wir haben es ja, wenn auch mit einem Minus und in Rot:

    - Was kostet mich denn unsere tolle Bad Bank?
    - Wie sieht es mit den impliziten Schulden aus?
    - Wieviel werden mich die Beamtenpensionen kosten, für die keine Rücklagen gebildet wurden?
    - Den "Sonderfond" Deutsche Einheit, gibt es den noch? - Wieviel Schulden sind dort noch versteckt?
    - Ach ja, Kleinigkeit vergessen, da sind ja auch noch die 320 Mrd. die die Bundesbank unter der Hand und unter guten Freunden verliehen hat.
    - Bin ich auch an der EZB beteiligt. Vermutlich. Da ist neben PIGS-Bonds noch jede Menge anderer Giftmüll angekauft worden und liegt das jetzt als "Sicherheit".
    Und wieviel Prozent meiner Kaufkraft wird mir ganz still und leise durch Inflation aus dem Portemonnaie geleiert?
    Nebenbei soll ich für die Kinder sorgen, für die Eltern mit und dann noch privat was ansparen für die Rente... Letzteres ist sehr wichtig, damit sich die regierung dieses Geld irgendwann unerlaubt "leihen" kann, so wie in Ungarn schon geschehen.

    Liste darf gerne ergänzt werden...

    P.S.: Liebe Frau Merkel, freuen Sie sich nicht zu früh:
    In pomo morbo et vermis morbus!

    Schäuble rollt und Sie hinken auch schon!
  2. #181

    Zitat von Denkste! Beitrag anzeigen
    naja...
    wenn die Bank Ihnen einen Überziehungskredit zu 18% gibt (bei 1,75% Guthabenzinsen aufs Geldmarktkonto), dann steckt dahinter keine .....
    Na ich hab da keine "Theorie" - es ist schlicht nur Nachvollziehen der Geldwege und der Handlungsweisen - die überall übrigens beschrieben sind - aber scheinbar geistig im Grosshirn nie ankommen.

    Und durchaus ist das "Abstraktum Geld" gesichert - allerdings eben unterschiedlich sicher!
    Wenn Sie zum Bäcker gehen und ein Brot wollen - dann wird der - wenn er sie gut kennt einen "Schuldschein" von ihnen akzeptieren - (kennt man vom Bierdeckel in der Kneipe) - und wenn sie dafür eben einen Tag lang die Küche putzen mag ihm das reichen!
    Wenn sie ihm ein Stück Gold oder einen "Geldschein hinlegen" - dann ist das natürlich etwas unsicherer - weil .. wer weiß schon genau ob er für das Stück gold oder den Geldschein wirklich "Weizen" oder einen Arbeiter bekommt - der "Schuldschein" ist ja anonym - und vom jeweiligen "Regierenden" letztlich nur als "Sicher" bezeichnet!

    Das hat zur Folge gehabt das man früher die Münzen des alten Königs/Kaisers mit seinem Bild bei seinem Tod schlicht wegwerfen konnte - und deshalb hat man da "Geld" eben auch nur wirklich als "Zeitweise praktisches Tauschersatzgut" gesehen, niemand wäre auf die dumme Idee gekommen dieses "anzusparen" - das wäre faktisch weg gewesen ja mit König/Kaiser!

    Diese Verhaltensweise galt übrigens bis ca.1980 sehr konsequent - man hat schlicht nicht die dummheitbessen "Geld" als eine langfristige sichere "Anlage" zu sehen..

    Erst die Computer und die Werbung haben es möglich gemacht ein "Geldsystem" zu kreieren was absolut risikolos für die Banken war, was eine stetige Geldmengenvermehrung sicherstellte damit die stetig steigenden Zinsen und Renditen dort "aufgeschrieben" werden konnten - und da auf absolut so anoymen "Gewährleistern beruht" das die schlicht nicht mehr zu finden sind!

    Das Geld wurde "Verwässert" - im Aktienbereich sagt man dazu Dilation! Sie haben zwar immer grössere Ziffern bekommen , aber der "Wert" ist nicht mit den Ziffern gewachsen - er ist letztlich gesunken weil Maschinen und Computer zwar Produkte "herstellen" - aber niemals welche Kaufen .. Pro Person entfällt damit natürlich weniger "Anteil" auf die Arbeit - weniger Entlohnung und weniger Kaufkraft..
    Und mit anderen Dingen zusammen schlittert so die Welt in den wohl gigantischsten Crash der Weltgeschichte - ziemlich absehbar und unabänderlich solange nicht das "begreifen" einsetzt was dieses "Geld" eigentlich darstellt!

    => Keine Theorie T2
  3. #182

    Und bei Griechenland - die "Schuldscheine" waren Anleihen der dt. Arbeitnehmer, Sparkasse und Riesterrente lassen grüssen - die Griechen haben davon wie gewünscht "Auto, Maschinen, Yachten" gekauft - und das Geld wanderte wieder an dt. Firmen, als Lohn an die dt. Arbeiter die das wieder als "Staatsanleihen und Riesterenten" investierten in Gr.+Co.

    Das dieses sich selbst immer im eigenen Kreislauf befindeliche Geld natürlich niemals rückzahlbar sein würde war schlicht abzusehen - Wenn sie für "Geld" keine "Arbeits-Leistung" einfordern, sondern es immer nur im Kreis schupsen dann sind das eben nur Ziffern die sie im Kreis bewegen - aber keine "Wirtschaftleistung" die irgendwo erbracht wird - und die damit zu Schulden führt!

    Diese Schulden verdanken ihre Existenz einem unfähigen Bilanzsystem , was "Geld" beliebig oft als "Aktiva/Passiva" zählen kann - und bis zum Tag des Kassensturzes können sie ohne probleme ein paar Bio letztlich aufstapeln - hinter denen nichts, aber auch nichts steht - etwas was die Banken jeden tag machen - was EZB und die Nationalbanken machen .. künstliche Aktiva/Passiva zur gleichen Zeit erschaffen - diesich zwar immer zu null addieren - die aber den anschein von "Geld" und Zinsen und Renditen erwecken!

    Und - das Wort für "Geld" verleiher heißt schön "Gläubiger" raten sie mal warum ... es ist purer Glaube das das "Geld" zurückkommt - das es einen Wert in "Geld" hätte - "Geld" hat nur den Wert den "andere im zugestehen" und für das sie bereit sind eine "Arbeitsleistung" zu erbringen!

    Deutschland hätte einfach für sein "Geld" importieren sollen - also Arbeitsleistung einfordern - aber mit dem BMW auch gleich noch das "Geld" zum bezahlen mitzuliefern hält eben die Welt für bescheuert "Die Deutschen zahlen immer" heißt - sie liefern für die Waren die sie Exportieren auch immer gleich das passende Geld zum Bezahlen mit - und "bescheuerter" geht es wirklich nicht mehr!

    Schauen sie auf die Chinesen- die waren klug- die haben die "wertlosen" Devisen gehortet = 750 Mrd. Euro/2,5 Bio USD - und gehen jetzt damit "einkaufen" in der Welt .. die haben die nicht "den dt. geliehen" - sowas macht man schlichtweg nur wenn man hochgradig verrückt ist!

    Deutschland btw. seine AN und Regierung haben sich schlicht einfach "Schuldscheine" selber ausgestellt -ohne die "Deckung" einzufordern durch kaufen .. ziemlich bescheuert meinen sie nicht auch?
  4. #183

    Ändern eben

    Zitat von rhs Beitrag anzeigen
    [Zitat]
    Auf Kritik der Rechnungsprüfer stößt auch, dass der Verwaltungsrat des ESM wichtige Entscheidungen nicht im gegenseitigen Einvernehmen erlassen muss, sondern mit einfacher Mehrheit beschließen kann. Das führt dazu, dass Deutschland überstimmt werden kann, selbst bei sensiblen Entscheidungen wie der Überweisung von zusätzlichem Kapital im Falle von "Zahlungsverzug oder Ausfall eines Mitgliedstaates".
    [/Zitat]

    Wer, der noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, macht bzw. unterschreibt derartige Verträge? Wozu haben wir Ministerien voller Juristen usw. wenn dann die Staatsratsvorsitzende alles unterschreibt, wie auf einer Kaffefahrt?

    So was ist doch überhaupt nicht nachvollziehbar, ich fasse es nicht. Soviel Dummheit kann doch eine einzige Person gar nicht auf sich vereinen.
    So ein Vertrag ist schlicht sittenwidrig und muss annuliert werden. Warum um alles in der Welt geht so was nicht.
    a) Vollbesitz der geistigen Kräfte wird in Deutschland nicht geprüft - siehe Merkel - "Es kommt nicht darauf an was jemand kann - wenn ich Minister will dann können die Unehrlich und bescheuert sein" ...

    b) Sittenwidrigkeit wurde 1990 in den Gesetzen abgeschaft, Unternehmen können sich NIE sittenwidrig verhalten - das sieht man bei Gammelfleisch, Dioxin , AKW's , Bankenpleite und und und!

    Das dieses System - wie norbert Blüm sagt "ein Zuhälter- und Sklaven-system" ist, wodrin ich ihm voll zustimme haben die dt. doch selber legalisiert - sie wählen die Zuhälter und sklavenhalter weil die mit "Fast Food Menüs" vor ihrer Nase wedeln - und "wertloses Geld" als "Lebensinhalt verkaufen!

    Also nicht beschweren - ändern ist da nur angesagt!
  5. #184

    Längst überholt

    Zitat von Karl_M. Beitrag anzeigen
    Es stimmt einfach nicht was Sie behaupten, eine Zinsforderung erhöht nicht die Geldmenge. Ich versuche es Ihnen einfach zu erklären:
    Wenn jemand (Geschäftsbank, Unternehmen, ...

    Natürlich kontrolliert die EZB die Geldmenge und unterteilt sie hierzu...
    Also dieses Märchen von "Konsumverzicht" können sie einem Dummen vielleicht noch vertiekern - das ist Müll aus der Werbebranche der Kapitalunternehmen!
    In Fakt läuft das Spiel einfach und effektiv ab!
    Bank A -> Überweist einen Betrag an Bank B ...
    Bank A -> Holt sich auf dem Internbankenmarkt einen Kredit aus dem Pool zu dem auch Bank B gehört!

    Das "Gegenschäft" sorgt so dafür das jeglicher Transfer sofort durch einen "Kredit" wieder ausgeglichen wird - der "Endkunde" bezahlt bei diesem Spielchen den "Zins" für diese Transaktionen - genannt "Eurolibor" oder im angl. Raum "Libor"!

    Des weiteren Vergeben die Geschäftsbanken schlicht und einfach Kredite - die brauchen dafür nichts "nazusammeln" warum sollten sie den? Sie müssen den Aufsichtsbehörden nur nachweisen das sie "NICHT MEHR" als das ca. 20 fache ihres Eigenkapitals verleihen .. bis zu dieser Grenze können sie das ohne irgendein sparen oder sonstigen Unsinn betreiben!

    Der Stresstest weißt das sogar sehr präzise nach - Werden die Forderungen und Verpflichtungen der Banken gegeneinander aufgerechnet - dann reicht der "Rest" grad für 5% Deckung des "Eigenkapitals" - oder anders - bei "Kassensturz" bekommt jeder für seinen "Notierten Euro" grad noch 5 cent ausgehändigt!

    Oder noch anders - die Banken vergeben schlicht Kredite auf Vorrat - fast beliebig viel - wenn da jemand wirklich mal ausfällt stört es keinen - nur wenn die Banken reihenweise purzeln dann nennt sich das Crash!

    Dieser Unsinn mit "vom Munde absparen" war vielleicht mal in der Westernzeit der USA bissle richtig - hat aber mit dem heutigen Geldsystem soviel Ähnlichkeit wie ein Dinosaurier mit ihrem Hamster - nämlich keinen!

    Ist eine Schöne Mär der Kapitalisten um sich auch noch als "leidende darzustellen" entbehrt aber jeglicher Praktischen Relevanz!

    Und in Fakt ändert sich die Geldmenge - ständig!
    Wer in der Tabelle des BIP zwischem dem nominalen BIP und dem sog. Real BIP die "Korrekturspalte" anschaut, in der das stat Bundesamt die "Preissteigerungen notiert" und aus dem Realen BIP herausrechnet, der bekommt sogar einen sehr konkreten eindruck dieser "Steigerung"!

    Auch muss jede Wirtschaftsleistung - also zb: ein Haarschnitt "entlohnt" werden - und da "Haarschnitt" oder Steuerberatung keine "Zeitliche Ausdehnung" haben müssen diese schlicht immer zur "erweiterung" der Geldmenge führen!

    Sie können gerne in der 1971 beerdigten Vorstellung das die Geldmenge konstant bleibt verharren - aber damals hat man den "Goldstandart" schlicht abgeschaft, weil man eine immer weiter stetig und expotential steigende Geldmenge benötigte .. sonst hätte man auch gleich dabei bleiben können!

    Sie leben in einer Illusionswelt vom Anfang des 1900 Jhrds - als "Geld " noch in Gold gewogen wurde - ist aber längst nicht mehr so!

    Und nein, die EZB kontrolliert nur auf ihr erklärtes Ziel - die "Preisstabilität" konstant zu halten - das erklärt sie uns so verhält sie sich auch - die Geldmenge interessiert die echt nur am Rande weil sie darauf schlicht keinen Einfluss hat - wir haben eine "Giralgeldschöpfung" inzwischen .. keine Zentralbanken schöpfung - das ist vergessen seit 1971 ...
  6. #185

    Uraltsysteme T1

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Gestatten Sie einen Link zur EZB:
    ...

    Hauptziel der Geldpolitik ist die Herstellung von Preisstabilität
    ...
    Bitte lesen Sie ihre eigenen zitierten Worten - die EZB sorgt für Preisstabiltiät - und das heißt faktisch, bei einer schwankenden aber steigenden Gütermenge und höheren preisen müssen die Geldmengen genau damit wachsen - sonst "würden die Preise" nachgeben - sollen sie aber nicht!
    Die EZB hat das auch vielfach erklärt, das sie eben "KEINE Geldmnengen Politik betreibt" wie zb: Kanada!
    Das die EZB eine "Geldmengen politik" betreiben würde hätten sie vielleicht gerne - aber sie tut es einfach nicht - sie sorgt nur dafür das das Brot im Land jeden Tag ziemlich ähnlich viel kostet - egal wie gross oder wie klein die Geldmenge dafür zwangsweise wachsen muss!

    Drei Dinge können nicht gleichzeitig stabil bleiben - Preise pro Produkt, Wachsende produkte/Dienstleistungen und Geldmenge - eines davon muss zwangläufig sich ändern - und das ist in Europa/USA eben die Geldmenge sie wächst - was schlichtweg als solches kein problem darstellt - ausser das die Illusion man würde mit mehr Ziffern auf dem Konto reicher man besser beerdigen sollte!

    Für die Wirtschaft ist so ein Verhalten durchaus optimal - da es automatisch dafür sorgt das die Geldmenge prinziell immer ausreicht um immer mehr Produkte /Dienstleistungen auch käufen zu können!
    Konstante Geldmengen erlauben das schlichtweg nicht - da müßten um "konstante Preise" zu erhalten die Produktion immer gleich bleiben - oder eben die Preise nachgeben..

    Und "expansive Geldpolitik" - na die EZB nennt das eher liquidität - indem sie die Leitzinsen senkt damit die Banken probleme haben ihre Kredite zu vergeben - und damit über die Giralgeldschöpfung neues Geld zu produzieren!

    Aber die EZB selber gibt im normalfalle niemals neues Geld heraus - das machen schon die Geschäftsbanken zur genüge!
    Sie haben auch die Hyperinflation .. aber in form eine Dilation - also "Geld-Verwässerung" - und deshalb bemerken sie diese als Einzelperson nicht wirklich!
    Zu den angeführten Statistiken sag ich mal lieber nichts - selbst den besten Mathematikern gelingt es nicht die Geldmenge selber darzustellen - sie ist eine sehr komplexe Funktion die sich aus "Buchgeld, Umlaufgeschwindigkeit, der entwicklung von Forderungen , Verpflichtungne ,Abschreibungen - dem Problem der "Doppelnotierung von Geld als "Angelegt" und auf der anderen Seite als "Schulden" und vielen anderen Faktoren ergibt!
    Insofern sind die M1,..M3 und alle Statistiken die mal auf die schnelle etwas darstellen wollen schlicht eine krücke - vielleicht hilfreich - aber wahrscheinlich keine Zuverlässige!

    Und Vergleiche mit der Gütermenge sind inzwischen auch ziemlich obsolet. Das problem ist das inzwischen die "Güter" schlicht nur einen Bruchteil der Wirtschaftsleistung noch ausmachen - das meiste sind "Dienstleistungen" die hier die Wirtschaftskraft letztlich darstellen - vom haarschnitt bis hin zur (Steuer)Beratung!

    => Uraltsyteme T2
  7. #186

    Der Euro muss bleiben!

    Zitat von joe49 Beitrag anzeigen
    die Finanzpolitik ist eine Fehlkonstruktion oder besser gesagt die Kontrollfunktionen sind eine Fehlkonstruktion bzw. sie funktionieren nicht.

    Es ist doch nicht die......
    der Euro war von vorneherein zum scheitern verurteilt, weil die Vorarbeiten nicht richtig erledigt wurden. ein Grund ist die unterschiedliche Lohn - und Preisstruktur.
    Mit diesem Lohngefälle von knapp einem Euro - zu kanpp 10 Euro Mindestlohn kann wird dies nicht funktionieren. Ein weiteres Hemmnis für Europa ist die unterschiedliche Rechtsprechung. Dies hätte man bei der Zusammenführung der europäischen Staaten einfach vorab regeln müssen.
  8. #187

    Dieser Titel wurde durch die Uni Bayreuth entzogen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die*Euro-Rettung könnte noch teurer werden als gedacht: Laut Bundesrechnungshof ist die deutsche Bareinlage mit 22 Milliarden Euro zu knapp bemessen. Im schlimmsten Fall müsste die Regierung Kapital nachschießen - selbst wenn sie gar nicht will.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...756530,00.html
    eigentlich ist es noch schlimmer als in dem SPON-Artikel beschrieben, denn auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat große Bedenken.

    Zitat: "Nahezu unbegrenzte Finanzmittel könnten aus den wohlhabenden Nationalstaaten in Richtung der Schuldenländer abfließen, hießt es in dem Bundestags-Gutachten. Die Euro-Staaten würden, so die Analyse der Bundestags-Juristen, "unwiderrufliche und unbedingte Garantien" eingehen. Damit riskiere der Bundestag die Geldwertstabilität - und einen Verfassungsbruch. Denn das vornehmste Recht des Parlaments, das Budgetrecht, werde ausgehebelt"

    und weiter:

    "Angesichts der Lage in den Euro-Schuldenländern beschleicht die Juristen ein ungutes Gefühl: "Sollten die Bürgschaften greifen, würde einem zukünftigen Haushaltsgesetzgeber ein Verfassungsbruch quasi aufgezwungen", warnen sie. Der Grund: "Bei Einlösung der Zahlungspflicht käme der Haushaltsgesetzgeber nicht umhin, gegen die Schuldenbremse zu verstoßen." Das Verbot zur Aufnahme neuer Schulden ab 2016 genießt Verfassungsrang."

    http://www.handelsblatt.com/politik/...l?p4056144=all

    Welche Verpflichtungen haben zukünftig den Vorrang bei der Berücksichtigung der Schuldenbremse? Die "unbegrenzten", nicht parlamentarisch abgesegneten Zahlungen an Europa oder die inländischen Haushaltsausgaben? Müssen dann staatliche Aufgaben in D eingestellt werden, um Europa zu bedienen?

    Mir scheint, wir werden von der schwarzgelben Koalition in eine unhaltbare Position manövriert, die nur zu schweren gesellschaftlichen Verwerfungen in D führen kann.
  9. #188

    Seit langem Verfassungsbruch

    Zitat von orion4713 Beitrag anzeigen
    eigentlich ist es noch schlimmer als in dem SPON-Artikel beschrieben, denn auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat große Bedenken.

    Zitat: "Nahezu unbegrenzte Finanzmittel könnten aus den wohlhabenden Nationalstaaten in Richtung der Schuldenländer abfließen, hießt es in dem Bundestags-Gutachten. ....
    Also der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages läuft der Realität längst hinterher!
    Faktisch wurde das Haushaltsrecht des Parlamentes schon mit dem Lissabon verträg unwiederruflich aufgegeben. Prinziell ist die Umsetzung ALLER EU Gesetze/Verordnungen/Richtlinen mit Haushaltsaufwendungen verbunden - und da diese (meistens) zwingend sind wird hier das dt. Parlament ausgehebelt!

    Es ist also Unsinn hier von einer neuen Position oder Regelung zu sprechen - es gibt das Haushaltsvorrecht schlicht nicht!

    Auch, selbe Kerbe - mit der EZB wurde eine Institution geschaffen die ihre EU-Definitionen einhält, und diese sind NICHT Geldwertstabilität - sondern Preisstabilität - was ein gewaltiger Unterschied ist. Ob das ein Verfassungsbruch ist, ist eher zweifelhaft , das GG gibt über die Art der Geldverwaltung schlicht nichts her, genausowenig wie eine spezielle Wirtschaftsform vorgeschrieben ist - die kann ohne Probleme einen weiten Bereich umfassen - das ist Sache der Bürger und des Parlamentes dort die Richtung vorzugeben!

    Auch verwundert die Einstellung der Juristen was hier seit wann Verfassungsrang besitzt. De Fakto schreibt das GG dem Staat nur eine einzige Möglichkeit zur Erhebung seines Budjets vor - nämlich über Steuern und Abgaben - von "Schulden" per Anleihen aufnehmen redet das GG nur als "Notlösung" für temp. kurzfristig auftretende Zahlungsprobleme!
    Insofern sind alle Bundeshaushalte die Schulden "längerfristig" aufnehmen seit Beginn des GG Verfassungswidrig - die sog. Schuldenbremse ist hier eher eine Aufhebung des Verfassungsgebots durch die Hintertür!

    Auch die "unwiderrufliche und unbedingte Garantien" ist längst erfolgt - so haben die Ratingagenturen für den neuen "Euro-Rettungsfonds" eine "Hinterlegung von ca. 250 Mrd." Euro Wertabsicherung gefordert - sprich hier sind "Eigentum der BRD" in einer Art Pfand auf die ESM übergegangen - ein sehr suspekter Vorgang - der in dieser Form auch nicht durch das Parlament genehmigt wurden!

    Ebenso sind "Bürgschaften" keineswegs kostenlos - sie kosten Geld - und zwar durch Sicherstellung und Eigentumsabsicherungen - in diesem Bereich sind (soweit das mir feststellbar ist) über 20 Mrd. Euro schon aus Bundesmitteln geflossen!

    Sagen wir mal einfach so- der Wissenschaftliche Dienst hängt hier der Realität gut 60 Jahre hinterher, und alle seine Einwendungen hätte er längst vor Jahrzennten bringen müssen, das wirkt nun wirklich nicht sehr glaubwürdig!

    Und ihre Frage -müssen jetzt Aufgaben von der BRD bezahlt werden weil die EU ein Gesetz vorgibt -sicherlich - von Anfang an! Egal ob es um Gesetze für Hochsee-Rettungsboote auf dem Rhein geht - für eine "Zensur-Internet-Infrastruktur" wie Vorratsdatenspeicherung - das alles kostet natürlich Geld - in der Summe hunderte von Mrd. Euro letztlich - und all das endgültig seit dem Lissabonvertrag - der die nationalen Parlamente nur zu Abnickern von diesen Vorgaben macht ... also - alles wie gehabt kann man sagen!
  10. #189

    Gesetze können in Zentralstaaten immer nur "Ungerechtigkeit" verbreiten

    Zitat von gzollt Beitrag anzeigen
    der Euro war von vorneherein zum scheitern verurteilt, weil die Vorarbeiten nicht richtig erledigt wurden. ein Grund ist die unterschiedliche Lohn - und Preisstruktur.
    Mit diesem Lohngefälle von knapp einem Euro - zu kanpp 10 Euro Mindestlohn kann wird dies nicht funktionieren. Ein weiteres Hemmnis für Europa ist die unterschiedliche Rechtsprechung. Dies hätte man bei der Zusammenführung der europäischen Staaten einfach vorab regeln müssen.
    Wie wollen sie "einheitliches Recht" den sprechen!

    Es ist schlicht das Problem aller grossen Staaten das sie je grösser sie werden immer mehr "Unrechtskonstruktionen" erstellen müssen!

    Kleines Beispiel - Deutschland hat öfters Jahreszeiten die viel Schneefall und Eis bringen - dort ist also Schneekettenpflicht durchaus sinnvoll - in den Niederlanden ist sie Unsinn - es hat seit über 100 Jahren kein Jahr gegeben wo der Schnee länger als ein paar std. gelegen hat!

    Oder auch die vielen kleinen Gesetze - Hochseilbahn gesetze für Alpen und Bremen - Hochseerettungsboote für den Rhein!

    Schätzungsweise gut 30 % aller EU Gesetze sind inzwischen zwangsweise nonsens - weil sie versuchen die "Lokalität" der Welt mit unterschiedlichen Anforderungen in ein Gesetzeswerk zu gießen!

    Es ist ein Problem das es aus Grundlegenden Prinzipeen nicht möglich ist eine "Lokal unterschiedliche Welt" mit "gleichen Gesetzen abzudecken" - Nur Ameisenstaaten sind so "Uniform das dort globale Plangesetze" umgesetzt werden können - und sogar die machen das nicht!

    Das "Zentrale Grossstaaten" letztlich immer zusammenbrechen ist aus diesem Grunde schlicht die Norm - es ist einfach nicht möglich mit zunehmender Komplexität die "lokale Ungerechtigkeit" in irgendeiner Form durch "globale Regeln" in einen Rahmen zu fassen - es ist der zwangsweise Widerspruch der zwischen realität und gesetzen dort immer über alle Grenzen wächst!

    Ein "Mindestlohn" ist dabei nicht das Problem - er hebt nur die "Untere Grenze" der Entlohnung auf einen für die "Lebenshaltung" notwendigen Wert - keine Mindestlohn ermöglicht ja erst Dumping-Löhne wie in Deutschland!

    Es ist leicht andere im Wettbewerb zu unterbieten , wenn man genügend Sklaven hat - das ist ja das Wirtschaftsprinzip von Merkel &Co. .. Viele Sklaven - dann kann man die anderen Länder an die Wand drücken im "Konkurrenzkampf" - Das dabei die eigenen "Konsumenten" platt gemacht werden wird dabei leider verschwiegen von dieser Klientel!

    Aber das ist eben das Problem von "Zentralstaaten" - sie sollen Partner sein - und dann wird gegen die "Wettbewerb" und Konkurrenzkampf bis aufs Blut getrieben - so das die im Wirtschaftsystem schlichtweg als "Kunden u.Partner" ausfallen! Ein Widerspruch der schlicht durch die Zentralstaatkonstruktion erst entsteht!








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