Die*Euro-Rettung könnte noch teurer werden als gedacht: Laut Bundesrechnungshof ist die deutsche Bareinlage mit 22 Milliarden Euro zu knapp bemessen. Im schlimmsten Fall müsste die Regierung Kapital nachschießen - selbst wenn sie gar nicht will.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...756530,00.html
Gestatten Sie einen Link zur EZB:
http://www.ecb.int/ecb/orga/tasks/html/index.de.html
Zitat: "Gemäß Artikel 105 Absatz 2 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft bestehen die grundlegenden Aufgaben darin
* die Geldpolitik des Euro-Währungsgebiets festzulegen und auszuführen,..."
Instrumente der Geldpolitik der EZB sind hier zu lesen
http://cmeerw.org/study/monoek/ezb-html/x55.html
noch besser hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C...he_Zentralbank
Hauptziel der Geldpolitik ist die Herstellung von Preisstabilität
Die Geldmenge wird durch Statistik erhoben und regelmäßig veröffentlicht, wobei M1, M2 und M3 unterschieden wird
http://www.goldreporter.de/wp-conten...3Schaubild.jpg
http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=UL08KJ
http://www.wirtschaftslexikon24.net/.../geldmenge.htm
Wenn heutzutage jemand davon spricht, die Zentralbank druckt Geld, dann meint er das natürlich nicht im Sinn von Papiergeld drucken, sondern Geldmenge erhöhen durch expansive Geldpolitik.
Im theoretischen Idealfall gleicht die Geldmenge der Gütermenge. Allerdings übersteigt mittlerweile die Geldmenge die Gütermenge bei weitem, sonst würden die Banker nicht so zocken, die wissen nicht, was sie mit dem Geld machen sollen, es ist zu viel für den Kauf von Brötchen und Marmelade. Sollte das mal nachfragewirksam werden, hätten wir eine Hyperinflation.
Hallo,
ja wie frau merkel (CDU) hat doch auch wahlwerbung damit gemacht das D nicht weiter der zahlmeister der EU sein darf UND jetzt kommt so ein ding. Warum hat die bundesregierung hie rnicht NEIN gesagt zu den extreme hohen summen die da nach griechenland usw. fließen? DIE sollen mal ihre ausgaben senken und die party auf unsere kosten beenden PUNKT
Es stimmt einfach nicht was Sie behaupten, eine Zinsforderung erhöht nicht die Geldmenge. Ich versuche es Ihnen einfach zu erklären:
Wenn jemand (Geschäftsbank, Unternehmen, Privatperson) einer anderen PErson/Institution Geld leiht "investiert" er, d.h. er verzichtet auch gegenwärtigen Konsum mit der Absicht in der Zukunft mehr (durch den Zins) konsumieren zu können. Der Schuldner konsumiert durch die Verschuldung in der Gegenwart mehr, muss aber in der Zukunft auf Konsum verzichten um die Schulden zurück zu zahlen. Es ändert sich NICHT die Geldmenge, die insgesamt im Spiel ist.
Natürlich kontrolliert die EZB die Geldmenge und unterteilt sie hierzu in die Mengen M1, M2 und M3. Die Geldmenge wächst auch, sie bleibt natürlich nicht gleich. Jedoch wird auch das Wachstum von der EZB bestimmt und wächst proportional zum Output.
[Zitat]
Auf Kritik der Rechnungsprüfer stößt auch, dass der Verwaltungsrat des ESM wichtige Entscheidungen nicht im gegenseitigen Einvernehmen erlassen muss, sondern mit einfacher Mehrheit beschließen kann. Das führt dazu, dass Deutschland überstimmt werden kann, selbst bei sensiblen Entscheidungen wie der Überweisung von zusätzlichem Kapital im Falle von "Zahlungsverzug oder Ausfall eines Mitgliedstaates".
[/Zitat]
Wer, der noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, macht bzw. unterschreibt derartige Verträge? Wozu haben wir Ministerien voller Juristen usw. wenn dann die Staatsratsvorsitzende alles unterschreibt, wie auf einer Kaffefahrt?
So was ist doch überhaupt nicht nachvollziehbar, ich fasse es nicht. Soviel Dummheit kann doch eine einzige Person gar nicht auf sich vereinen.
So ein Vertrag ist schlicht sittenwidrig und muss annuliert werden. Warum um alles in der Welt geht so was nicht.
naja...
wenn die Bank Ihnen einen Überziehungskredit zu 18% gibt (bei 1,75% Guthabenzinsen aufs Geldmarktkonto), dann steckt dahinter keine Wirtschaftsleistung - die übrigens keine Bank der Welt erbringt - sondern pure Abzocke mit Fantastilliarden, die nur im Computer existieren.
Ich halte es für einen Fehler, zu glauben, daß alles Geld, das auf irgendeinem Papier oder auf irgendeinem Computerbildschirm steht, durch irgendetwas gedeckt ist.
Notfalls hat der Geldausgeber (ie. die Banken) halt einfach gelogen oder sich verrechnet. Siehe Griechenland. Die Schuldscheine werden eben nicht eingelöst, und deswegen arbeitet das genze System anders, als in Ihrer Theorie und die Steuerzahler müssen bluten.
Manche Foristen haben mit jeglicher Form des Patriotismus Ihre Probleme, für die ist jedes Eintreten für eigene Interessen übelstes Nazitum.
Vielleicht sollte man das Thema argumentativ viel weniger abstrakt behandeln und die Leute fragen:
- Wollen Sie in wenigen Jahren 30% Umsatzsteuer zahlen?
- Wollen Sie bis 80 arbeiten?
- Wollen Sie auf die Renovierung der baufälligen Schule noch 20 Jahre verzichten?
- Haben Sie Kinder? Wie stellen Sie sich deren Zukunft in einer Transferunion vor?
- Wieviel glauben Sie, ist Ihre Rente bei NUR 5% REALER Inflation in 20 Jahren wert?
- Wieviel sind Ihre Ersparnisse bei NUR 5% REALER Inflation in 20 Jahren wert?
Wie hoch ist der Zinssatz, den Deutschland für seine Schulden aktuell zahlt? Wie viele Milliarden oder % vom Bundeshaushalt sind das? Wieviel wäre es bei 5% oder 8%?
AUF WAS WOLLEN SIE DAFÜR VERZICHTEN?
Und so weiter... Vielleicht versteht der Michel in seinem Dämmerschlaf dann, was ihm blüht...
in island haben sich die menschen geweigert, für die bankschulden von 3,5 mrd aufzukommen, die diese verzockt hat. und das in zwei volksabstimmungen gegen ihre regierung, die unbedingt großbritanien und niederlande bedienen wollten und zu müssen glauben.
und nun - o was für ein wunder - reicht die vermögenswerte der ehrenwerte bank (bei der zerschlagung) doch tatsächlich aus, ihre entsprechenden verbindlichkeiten zu tilgen.
nix schulden sozialisiert!
das nenne ich beispielhaft für europa!
als strafe (das sie nicht zwanzig jahre für "ihre" bank zahlen müssen) dürfen sie jetzt vermutlich nicht eu-mitglied werden.
und da ist die variante "rückgriff auf das vermögen der bankbesitzer" noch gar nicht ausgeschöpft worden bzw. das abkassieren der ganzen manager-bonis der vergangenen jahre für ihre tollen verdienste.
all das ist in der debatte noch nicht im keim mal angedacht und erwogen wurden...
so konditioniert sind die eurokraten im allgemeinen und die deutschen im besonderen 8sdie ja die zahlmeister sind).
Stimmt, Zinsforderungen erhöhen aber die Forderungen über die im Geldsystem vorhandene Menge an Geld hinaus. Das führt dazu, dass eine Rückzahlung von Zinsforderungen ohne ständige Zufuhr von weiterem Geld in das Geldsystem hinein mathematisch nicht möglich ist. Darüberhinaus führt es dazu, dass das Geldsystem mathematisch zwingend in die Hyperinflation führt, unter der Voraussetzung, dass die Zinsen ständig über der realen Wertschöpfung liegen, was seit der letzten grossen Depression quasi ununterbrochen der Fall war.
Beispiel:
In einem Geldsystem befinden sich zwei Personen. Person A besitzt €0,- Person B besitzt €100,- Im geschlossenen Geldsystem befinden sich also €100,- Nun leiht Person B der Person A €100,- und verlangt 10% Zinsen mit der Bedingung, dass das Geld nach einem Jahr zurückbezahlt werden soll.
Nach einem Jahr muss also Person A der Person B €100,- plus 10% Zinsen, also €110,- zurückbezahlen. Das ist nicht möglich, da sich wie vorausgesetzt nur €100,- im Geldsystem befinden. Die Forderung von Person B liegt über der im System befindlichen Geldmenge, d.h. sie kann unmöglich beglichen werden, ohne dass weiteres Geld von Außen in das System gebracht wird.