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Teure Währung: Schweizer Notenbank verstärkt Kampf gegen Franken-Hoch

Massiver Eingriff in den Devisenmarkt: Das dritte Mal in kurzer Zeit öffnet die Schweizer Notenbank die Geldschleusen, um den Kurs des Franken zu drücken. Das Land will so seine Exporte verbilligen. Andere Regierungen planen ähnliche Schritte - das Risiko eines weltweiten Währungskriegs steigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780676,00.html
  1. #1

    Jo jo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Massiver Eingriff in den Devisenmarkt: Das dritte Mal in kurzer Zeit öffnet die Schweizer Notenbank die Geldschleusen, um den Kurs des Franken zu drücken. Das Land will so seine Exporte verbilligen. Andere Regierungen planen ähnliche Schritte - das Risiko eines weltweiten Währungskriegs steigt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780676,00.html
    Wenn die EZB Schweizer Franken kauft kann man die Schweizer noch mehr unter druck setzen. Wenn die Schweizer wirklich was gegen die Aufwertung des Franken tun wollen muss die Schweizer Notenbank Anleihen aus Griechenland, Spanien, Italien usw. kaufen.
  2. #2

    Schweizer Zündelei?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Massiver Eingriff in den Devisenmarkt: Das dritte Mal in kurzer Zeit öffnet die Schweizer Notenbank die Geldschleusen, um den Kurs des Franken zu drücken. Das Land will so seine Exporte verbilligen. Andere Regierungen planen ähnliche Schritte - das Risiko eines weltweiten Währungskriegs steigt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780676,00.html
    Ich dachte eigentlich, dass wir schon mitten im Währungskrieg sind?

    Die Schweizer Notenbank greift gefährlich ein, ohne Not, ohne Sinn und Verstand. Der SFr ist doch nicht so teuer, weil er so stark ist, sondern weil die beiden "Top-Währungen" Dollar und Euro schneller an Wert verlieren als ein neuer Ferrari beim Kontakt mit einer Betonwand.

    Ich mag nicht einen auf "Untergangsprophet" machen, aber die vorliegenden Fakten sprechen für sich: solange nicht radikal entschuldet wird per Dekret (ab morgen haben die Länder 0,00 Euro Schulden), solange die Haushalte der Nationen einen riesigen Posten "Schuldzinszahlungen" beinhalten, solange Banken über Kredite "wild" Geld schöpfen können, solange ist der Niedergang nicht aufhaltbar.

    Hier hilft nur Aderlass, hier hilft nur eine Rosskur. Alles andere ist Verschwendung von Zeit und Resourcen und reißt immer mehr in den Abgrund.
  3. #3

    blanker Aktionismus

    Was sitzen da eigentlich für Wichtigtuer,di der Leute hart verdientes Geld gewollt entwerten. Die Rohstoffimporte zur Fertigung verteuert man und ist ja nun wirklich nicht so, dass die Schweiz im Export auf Niedrigpreisprodukte setzen würde, dass man auch irgendeinen nennenswerten Effekt erzielen würde. Ich glaub die dt. Medien schüren hier eine katastrophe für die Schweiz die es überhaupt nicht gibt, um vom eigenen teuren Urlaub abzulenken.
  4. #4

    Eingriff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Massiver Eingriff in den Devisenmarkt: Das dritte Mal in kurzer Zeit öffnet die Schweizer Notenbank die Geldschleusen, um den Kurs des Franken zu drücken. Das Land will so seine Exporte verbilligen. Andere Regierungen planen ähnliche Schritte - das Risiko eines weltweiten Währungskriegs steigt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780676,00.html
    Hallo,
    jo jetzt greift selbst der OBER kapitalist in den markt ein WIE sozialistisch ist das denn?
  5. #5

    Ich hoffe...

    ... das auch diejenigen die ständig eine Rückkehr zur ihrer heißgeliebten D-Mark fordern sich die Situation in der Schweiz deutlich anschauen.

    Eine neue D-Mark würde innerhalb weniger Wochen so stark aufgewertet das sie den Franken wie Monopolygeld aussehen lassen würde. Für eine Exportnation und die damit verbundenen Millionen von Arbeitplätzen nichts weiter als eine Zyanidkapsel mit klebrig süßer Schwarz-Rot-Gold Hülle.
  6. #6

    Live

    Da können sich die Befürworter mal ansehen wie das bei einer wiedereingeführten "D-Mark" aussehen könnte/würde
  7. #7

    Tite

    Zitat von jupiter999 Beitrag anzeigen
    ... das auch diejenigen die ständig eine Rückkehr zur ihrer heißgeliebten D-Mark fordern sich die Situation in der Schweiz deutlich anschauen.

    Eine neue D-Mark würde innerhalb weniger Wochen so stark aufgewertet das sie den Franken wie Monopolygeld aussehen lassen würde. Für eine Exportnation und die damit verbundenen Millionen von Arbeitplätzen nichts weiter als eine Zyanidkapsel mit klebrig süßer Schwarz-Rot-Gold Hülle.
    Es gibt aber auch eine zweite Seite der Medaille. Wenn sich Exporte aufgrund der Starken Währung verteuern, werden Rohstoffimporte, welche nach wie vor mit Dollar gehandelt werden, günstiger. Für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland kann dies ein Vorteil sein, weil sich m.M. auch bei einer Starken Währung die Exportaufschläge relativieren.
  8. #8

    Sicherlich nicht

    Zitat von redkiller Beitrag anzeigen
    Wenn die EZB Schweizer Franken kauft kann man die Schweizer noch mehr unter druck setzen. Wenn die Schweizer wirklich was gegen die Aufwertung des Franken tun wollen muss die Schweizer Notenbank Anleihen aus Griechenland, Spanien, Italien usw. kaufen.
    Träumen sie weiter. Das werden schön die Deutschen bzw. die EZB übernehmen müssen.
  9. #9

    wirklich ?

    Zitat von jupiter999 Beitrag anzeigen
    ... das auch diejenigen die ständig eine Rückkehr zur ihrer heißgeliebten D-Mark fordern sich die Situation in der Schweiz deutlich anschauen.
    Eine neue D-Mark würde innerhalb weniger Wochen so stark aufgewertet das sie den Franken wie Monopolygeld aussehen lassen würde. Für eine Exportnation und die damit verbundenen Millionen von Arbeitplätzen nichts weiter als eine Zyanidkapsel mit klebrig süßer Schwarz-Rot-Gold Hülle.
    Ohh, die armen Schweizer. Bekommen die Rohstoffe und alle möglichen Waren zum Spottpreis. Können einem wirklich nur leid tun. Vermutlich hatte die Armen noch nie einen so günstigen Urlaub.
    Achja, mit der DM war Deutschland in Wohlstandskalen Platz 2 in der Welt - heute sind wir Platz 11...in Euopa.
    Und nochwas, rnd. 75% der dt. Arbeitsplätze kommen aus klein.- u. mittelständischen Unternehmen, wovon die meisten wenig mit dem Export zutun haben und wirklich jeder würde von günstigen Importen profitieren - Sie auch.
    Die großen Konzerne produzieren im übrigen überall auf der Welt.








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