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Teure Tarife: Patienten verzweifeln an privater Versicherung

APDie private Krankenversicherung wird immer teurer, für Millionen Menschen steigen die Beiträge. Mit einem Wechsel in andere Tarife könnte man Hunderte Euro pro Monat sparen, doch die Unternehmen blockieren: Kunden werden hingehalten, falsch informiert - und oft verängstigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...840113,00.html
  1. #30

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    Mir tun diese Wechsler nicht im Geringsten leid!
    Ich glaube, Sie haben einen anderen Artikel als ich gelesen. In dem von mir gelesenen Artikel bei SPON ging es nicht um einen Wechsel zur GKV, sondern um einen Wechsel innerhalb der PKV.

    Und das Fazit war doch n.m.V.: Würde die PKV Tarifwechsler mit einkalkulieren, wäre sie nicht mehr marktfähig. Sie muss die Leute mit billigen Lockangeboten einfangen.
  2. #31

    Zitat von abwaschhilfe Beitrag anzeigen
    Etwas sozial ungerechteres als die sogen. Bürgerversicherung gibt es überhaupt nicht. Da zahlt dann ein gutverdienender Arzt den gleichen (!) nicht prozentualen Beitrag wie die Frau, die bei Aldi an der Kasse sitzt. Das hätten Sie wohl gern??
    und das wahrscheinlich noch ohne Ausgleichszahlung für die nicht gezahlten GKV-Beiträge.

    Da bin ich mal gespannt, wie die BV sozial und gerecht umgesetzt werden soll.
  3. #32

    Leistungen der PKV im Alter

    Leistungsausschluss bringt billigere Tarife für Ältere.

    Wann braucht man denn die Leistungen einer Krankenversicherung?
    Wohl im Alter. Und dann soll man zu billigeren Tarifen mit weniger Leistung wechseln.

    Wohl dem, der sich eine hochpreisige private Krankenversicherung leisten kann.
  4. #33

    Niemals lukrativ

    Krankenkassen sind einfach das falsche Geschäftsmodell für private Unternehmen, die eine flächendeckende Versorgung versprechen wollen.

    Deshalb gehört die Krankenversicherung in eine öffentliche Solidargemeinschaft.

    Aber Dummheit á la FDP wird bestraft, daher werden Übervorteiler jetzt mit viel zu hohen Beiträgen 'überrascht'. Newsflash: Die Welt funktioniert besser miteinander als gegeneinander.
  5. #34

    Da werden Sie leider enttäuscht werden

    Zitat von 1801 Beitrag anzeigen
    Das System der PKV muss unatraktiver werden.
    Die jenigen, welche sich jahrelang aus dem Solidarsystem ausgeschlossen hatten sollen nun auch zur Kasse gebeten werden.

    Das es nicht ewig so weiter gehen konnte, mehr Leistung bei geringeren Beträgen, sollte jedem bekannt gewesen sein.

    Nun hoffen wir braven GKVler mal, dass wir nicht bald selbst die Leidtragenden sind und den unsozialen Anteil unserer Bevölkerung mitfinanzieren müssen.

    Sollte mich aber wundern, wenn dem nicht so ist, bei all den Beamten, welche am Ende die Politik (mit)bestimmen.
    Hallo,
    Natürlich wird das System der privaten Versicherungen, mit dem sich Millionen aus der Solidarität verabschiedet haben und Milliarden sparten, auf Kosten des Steuerzahlers und der gesetzlich Versicherten saniert werden.
    Derjenige, der dämlich genug seit Berufsstart brav in die GKV gezahlt hat, wird wieder die Zeche zahlen. Sie werden es sehen.

    Die Rückkehr in die GKV wird erleichtert werden, um die Privaten zu entlasten und diese politisch gewollte kranke System (an dem Milliarden verdient werden) weiter aufrecht zu erhalten.

    Wahrscheinlich ist die Lobby schon bei der Arbeit.

    Kioto
  6. #35

    Zitat von sir wilfried Beitrag anzeigen
    Gesundheitskosten steigen dramatisch
    Die Kosten steigen seit vielen Jahren um 2-4% p.a. also nur wenig stärker als das nominale BIP. Das ist für Sie ein dramatischer Anstieg?
  7. #36

    Zitat von tobiash Beitrag anzeigen
    statt € 600,- im Monat nur € 230,- zahlen und dann darauf bestehen, dass die Versicherungsleistungen gleich (zumindest aber "gleichartig") bleiben! Dann noch BMW fahren und für einen Dacia Logan zahlen wollen?!! Super Strategie! Bereits vor Jahren wurde davor gewarnt, dass die private KV mit zunehmendem Alter so teuer werden wird, dass sie sich einige Menschen nicht mehr leisten können. Satt aber als frewillig Versicherter in der gesetzlichen KV zu bleiben, wurde hier reihenweise ausgetreten. Gab ja auch eine deutlich bessere Leistung bei deutlich niedrigeren Kosten.
    Das einige Menschen mit einer solchen Form der Freiheit nicht umgehen können, ist klar. Zu sagen, sie hätten das alles nicht gewusst, absurd!

    Mir tun diese Wechsler nicht im Geringsten leid! Übel wäre es nur, wenn sie dann mit zunehmenden Alter wieder zurück in die gesetliche KV kämen. In jungen Jahren frei nach dem Motto: "Was gehen mich die Alten an, ich möchte billig und gut!" und im Alter: "Ich kann das alles nicht mehr bezahlen, wozu haben wir den eine Solidargemeinschaft!"
    Zur Freiheit, sich die KV aussuchen zu dürfen gehört auch immer die Freiheit, sich informieren zu dürfen. Wer sich nicht sicher ist, sollte die Finger davon lassen!
    Absolut meine Zustimmung! Wer einmal meint sich aus dem Solidarsystem verabschieden zu können und dann wahrscheinlich noch jahrelang vor Freunden und Bekannten damit prahlen kann, dass er ja so viel klüger ist, weil er so viel weniger bezahlt und so viel mehr bekommt, der soll im Alter gefälligst auch die Kosten für sein idiotisches und sozial absolut nicht verträgliches Verhalten selber tragen. Ist dann halt Pech.. Und keinem wird's Leid tun.


    Und noch zu was anderem: Ob es nun private Krankenkasse oder -versicherung heisst, ist Haarspalterei. Wir entwerfen hier ja keine Gesetzestexte ;)
  8. #37

    Nachdenken, dann schreiben

    Zitat von 1801 Beitrag anzeigen
    Das System der PKV muss unatraktiver werden.
    Die jenigen, welche sich jahrelang aus dem Solidarsystem ausgeschlossen hatten sollen nun auch zur Kasse gebeten werden.

    Das es nicht ewig so weiter gehen konnte, mehr Leistung bei geringeren Beträgen, sollte jedem bekannt gewesen sein.

    Nun hoffen wir braven GKVler mal, dass wir nicht bald selbst die Leidtragenden sind und den unsozialen Anteil unserer Bevölkerung mitfinanzieren müssen.

    Sollte mich aber wundern, wenn dem nicht so ist, bei all den Beamten, welche am Ende die Politik (mit)bestimmen.
    Schon mal nachgedacht, das ein PKVler, wenn er ernsthaft vor dem 65 Lebensjahr erkrankt, in Rente gehen muss (Erwerbsunfähig), nicht als Rentner vor 65 gilt und die vollen Beiträge mit 10% Rücklagen (bis 60) bezahlen muss? Ein GKVler kommt sofort, auch mit 40, in die Krankenkasse der Rentner, mit niedrigen Beitrag, aber erst mal trollen. Nur wer Gesund ist, dem nützt die PKV, wer Krank ist, der wird in den Allerwertesten getreten, das ist Realität bei allen Privaten Krankenkassen.
    Heinz Ketchup
  9. #38

    Warum wird die Essenz dieses Denkfehlers nicht erwähnt:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die private Krankenversicherung wird immer teurer, für Millionen Menschen steigen die Beiträge. Mit einem Wechsel in andere Tarife könnte man Hunderte Euro pro Monat sparen, doch die Unternehmen blockieren: Kunden werden hingehalten, falsch informiert - und oft verängstigt.

    Private Krankenversicherung: Die Tricks beim Tarifwechsel - SPIEGEL ONLINE
    Jeder konnte seit Jahrzehnten wissen, dass die Gesundheitsversorgung immer teurer wird.
    Die Logik sagt bei beiden, der GKV und der PKV.
    Jeder wusste auch dass er nur "sparen" kann, wenn er in jungen Jahren PKV und im Alter GKV versichert ist.
    Jeder wusste auch seit Jahren dass man später nicht mehr einfach in die GKV zurückwechseln kann.

    Warum also das Geheule von Schlafmützen, die den Zug verpasst haben ??
  10. #39

    so ist es nicht

    Zitat von 1801 Beitrag anzeigen
    Das System der PKV muss unatraktiver werden.
    Die jenigen, welche sich jahrelang aus dem Solidarsystem ausgeschlossen hatten sollen nun auch zur Kasse gebeten werden.

    Das es nicht ewig so weiter gehen konnte, mehr Leistung bei geringeren Beträgen, sollte jedem bekannt gewesen sein.

    Nun hoffen wir braven GKVler mal, dass wir nicht bald selbst die Leidtragenden sind und den unsozialen Anteil unserer Bevölkerung mitfinanzieren müssen.

    Sollte mich aber wundern, wenn dem nicht so ist, bei all den Beamten, welche am Ende die Politik (mit)bestimmen.
    in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht, dass das System der PKV unattrativer werden muss.

    Aber was in der GKV geschieht, ist auch nicht in Ordnung. Beispiel: Ein Beitragszahler (Familie mit 2 Kindern; Alleinverdiener) zahlt nur einen Beitrag und versichert insgesamt 4 Personen. Wie soll das langfristig funktionieren? Und Ihr Kommentar, dass sich PKV'ler jahrelang aus der Solidargemeinschaft ausgeschlossen haben, kann ich auch nicht nachvollziehen. Auch die PKV's sind Solidargemeinschaften, allerdings mit einem anderen Finanzierungs- und Leistungskonzept.

    Was mich an den PKV stört, ist, dass man sich freiwillig entscheidet in diese einzutreten, aus welchem Grund auch immer. Es aber dann keinen legalen Weg mehr aus dieser gibt. Bei jeder Versicherung, Beispiel Kfz.-Versicherung, können sie sich entscheiden, ob sie sich Vollkasko, oder Teilkaso versichern möchten. Jederzeit können sie wechseln. Nur bei den PKV soll das nicht möglich sein? Hier ist der Gesetzgeber gefragt.
    Mich wundert es nicht, dass immer mehr Menschen, die in die Rente gehen, sich die Beiträge der PKV nicht mehr leisten bzw. zahlen können.

    Auch sollten die PKV überlegen, ob man überhaupt den Ärzten den 2,3 fachen Satz oder auch evtl. noch höher, zahlen soll. Das ist auch übertrieben.

    Aber bitte behandeln Sie die Mitglieder in den PKV's nicht als Sozialschmarotzer.








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