Da haben Sie natürlich recht. Bei der PKV/GKV-Diskussion ist mal - egal um was es eigentlich geht - spätestens nach zehn Postings bei der Grundsatzdiskussion über die Systeme selbst angekommen.
Absolut. Es ist deren Recht, dafür dürfen sie natürlich einstehen.
Das einzige, was mich dann immer ein wenig amüsiert ist die Art, wie dann (vereinzelt) versucht wird, große Solidaritätsbekundungen für den eigenen Kampf gegen die böse Versicherungswirtschaft zu erheischen. Dabei war jedem von vorne herein klar, dass er ab jetzt auf vollkommen eigenes Risiko handelt. Es gibt eben - im Gegensatz zur Solidargemeinschaft - niemanden, dem an der Lösung eines individuellen Problems eines anderen gelegen ist.
Absolut. Der Gesetzgeber sollte eben einen Rahmen abstecken, der nicht unterschritten werden darf um die Gemeinschaft vor den Konsequenzen der Unvernunft Einzelner zu schützen.
Wenn jemandem mit 60 die Zahnerhaltung oder eine künstliche Hüfte nicht wichtig ist, dann kann er meinetwegen gerne drauf verzichten.
Ich meine, dass es eine lohnende Idee sein könnte, einen Selbstbehalt in der GKV einzuführen und die Beiträge um diesen Selbstbehalt erst mal zu senken.
Damit wäre dann auch ein chronisch Kranker nicht schlechter gestellt als bisher und vielleicht würden die "Wehwehchen" aus den Wartezimmern verschwinden.
Ja, das ist ein Stück weit eine Abkehr vom strengen Solidaritätsprinzip (aber das haben wir durch Zuzahlungen ja heute schon), unterm Strich könnte es aber was bringen.
Die aktuellen und jüngsten Diskussionen über die Beitragssteigerungen in der PKV sind schon recht gute Anreize.
Ich war ab meinem Berufsstart über der Beitragsbemessungsgrenze und war auch mal versucht, in die PKV zu wechseln. Und ich bin heilfroh, dass ich es nicht gemacht habe.

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