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Teure Prestigebauten: Deutschlands nächste Milliardengräber
dapdPlötzlich wird alles um Milliarden teurer: Ob beim Flughafen BER oder Stuttgart 21, immer wieder explodieren die Kosten für Prestigebauten. In Deutschland wird systematisch falsch geplant, kritisiert der Oxford-Professor Flyvbjerg. Exklusiv hat er berechnet, bei welchen Projekten neue Risiken lauern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/bau...-a-877636.html
- #1 22.01.2013 13:26 von
Meine Rede
Der Bürger wird systematisch und vorsätzlich von der Politkaste angelogen.
Damit es der eigenen Kaste gut gehe und sie sich das Leben leichter machen können. - #2 22.01.2013 13:27 von
aber aber
wer wird den so negativ schreiben...das war doch alles absehbar und so gewollt. die lobbypolitiker werden ihnen das bestätigen und die giermanager haben den reibach gemacht. das der dumme steuerzahler am ende wieder zur kasse gebeten wird ist doch klar. solange dieselben politiker und parteien gewählt werden kann sich daran auch nichts ändern. also liebes stimmvolk. auf auf zur nächsten runde der versagerpolitiker. wählt wieder dieselben und nichts wird sich ändern. aber das wisst ihr ja schon.
- #3 22.01.2013 13:29 von
Cool bleiben!
Wie lange hat man am Kölner Dom gebaut? Was hat er wen gekostet?
Na also! ;-) - #4 22.01.2013 13:30 von
Mit realistischen Kosten kalkulieren? Das geht ja gar nicht. Da wird das Projekt ja nicht genehmigt.
- #5 22.01.2013 13:31 von
Und?
Was ist daran verwunderlich?
- Man kann Zeit sparen, wenn man schon dann ausschreibt, wenn noch nicht klar ist, was später notwendig ist.
Mehr muss man nicht sagen. Es sollte gelten:
- Die Ausführungsplanung ist abgeschlossen,
- Eine Kollisionskontrolle der Haustechnik liegt vor,
- Es gibt keine Änderungen mehr (Ein nachträglicher Umbau kann bereits geplant werden)
Und? Seit Jahrzehnten bekannt und nie durchgeführt.
Ich biete an: Bei einem neuen Prejekt planen wir vor Ausschreibung alles von A bis Z. Änderungen gibt es nicht, weil wir alles ja auch bereits vor Ausschreibung modifizieren können.
Aber Leute: Warum aus Fehlern lernen? Weiter so! - #6 22.01.2013 13:32 von
Das ist ...
... doch altbekannt.
Die Projekte wurden schon immer "schöngerechnet", sonst wären sie nie genehmigt worden.
Es müsste nur von vornherein vereinbart werden, wer die Mehrkosten trägt, dann wären die Berechnungen auch ehrlicher.
Im Beispiel von Stuttgart21 hätte nur vereinbart werden müssen, dass die Bahn alleine die Mehrkosten tragen muss und schon wäre nichts "vergessen" worden oder Schätzungen genauer.
Ist im Grunde ganz einfach. - #7 22.01.2013 13:32 von
- #8 22.01.2013 13:33 von
Es hat funktioniert...
Bei der Günther Jauch Runde war noch ein anderer Projektmanager dabei, der den Bau eines Olympiastadions in GB gemanagt hat. Verblüffend war, dass er den Termin eingehalten hat und einen Teil des Geldes zurückzahlen konnte. Sein Prinzip lag darin, dass er für jeden Teil des Projekts Risiken berechnet und die bei der Planung berücksichtigt hat. Es hat funktioniert.
- #9 22.01.2013 13:33 von
notwendiges Kalkül?
Möglicherweise haben die Fehlkalkulationen teilweise auch Kalkül: gerade in Deutschalnd mit seiner Modernisierungsangst und Infrastrukturskepsis findet sich doch imemr irgendein Wutbürger, der gegen neue Projekte demonstriert. So will man wenigstens das Totschlagsargument der Kosten etwas einschränken.
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