Die BM Aigner fällt doch immer wieder nur durch billige Ankündigungen auf, denen nicht eine konkrete Tat folgt! Egal welches Thema man nimmt, nichts geht! Ich finde, es ist mal Zeit für einen richtigen Shitstorm oder ähnliches...!
dapdSPD und Grüne konnten sich nicht durchsetzen: Vorerst wird es keine gesetzliche Obergrenze für Dispo-Zinsen geben. Stattdessen soll es nur Appelle an die Banken geben. NRW-Verbraucherschutzminister Remmel kritisiert das scharf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...855846,00.html
Die BM Aigner fällt doch immer wieder nur durch billige Ankündigungen auf, denen nicht eine konkrete Tat folgt! Egal welches Thema man nimmt, nichts geht! Ich finde, es ist mal Zeit für einen richtigen Shitstorm oder ähnliches...!
Schön dass er Staat es seinen Bürgern vormacht. Aber es gibt ja keinen Zwang sich zu verschulden, wieso man ein selbstgewähltes Schicksal staatlich beeinflussen sollte erschließt sich mir nicht.
Dann müsste man auf der anderen Seite auch eine Höchstgrenze für gezahlte Zinsen einführen, die muss ja schließlich auch irgendjemand erwirtschaften.
Wie wäre es mal, durch Aufklärung und Erziehung weg zu kommen vom ewigen Verschulden? Wenn die Banken Ihre Dispos nicht mehr los werden würden, würden sie die Zinsen wahrscheinlich von ganz alleine senken..
6,95% bei der DAB bank und 11,81%/12,35%/11,75% bei den Sparkassen Hamburg/Düsseldorf/München
Vielleicht sollten die rot-grünen Gesetzesinitiatoren einfach mal anfangen die Institute in der Öffentlich-Rechtlichen Hand mit gutem Beispiel voran gehen zu lassen und diesen nur 5% Aufschlag zum EZB-Zins zu erlauben.
Es mag keinen Zwang geben, aber möglicherweise die Not, sich kurzfristig oder -zeitig verschulden zu müssen. Als gängiges Beispiel führe ich hier mal die allein erziehende Mutter an, die nur knapp über die Runden kommt und kurzfristig dringend Geld für eine notwendige Reparatur oder Anschaffung braucht.
Das ist im Kern richtig, allerdings hat ein Kredit noch nie Not verhindert sondern immer eher verschärft.
Die Frage ist doch, wieso hat die allein erziehende Mutter kein Erspartes? Weil sie es auf Grund ihrer geringen Kapitalmittel nicht bilden konnte. Wovon soll sie dann den Kredit zurück führen? Das führt dazu, dass die Mutter den Dispo in Anspruch nimmt und sich jeden Monat 20 Euro vom Mund abspart bis das nächste Teil kaputt geht. Aufbauen konnte sie nichts, weil sie den Kredit bedient. Dann muss sie leider aufstocken - und das ganze geht von Vorne los.
Selbst wenn der Dispozins bei 7% statt 12% liegt ist das der Türöffner für eine Verschuldung - und letzlich gewinnt in beiden Fällen die Bank. Von daher löst das nichts, sondern dient nur dem Populismus.
Also kann hier eine Begrenzung des Dispozinses nicht die Lösung sein, das ist Augenwischerei. Konsequenterweise muss das Lohnniveau so sein, dass selbst eine allein erziehende in der Lage sein kann, geringes Kapital aufzubauen um für den Notfall vorzusorgen. Die Alteramrutkeule wird in diese Richtung ja schon geschwungen. Aber das ist ein anderes Thema.
Es sollte in den Köpfen der Menschen sein, dass Verschulden um zu konsumieren sich in jedem Fall negativ auswirken wird. Die Folgen davon können wir doch jeden Tag sehen. Und es ist ja leider nicht so, dass nur Dipos von denen in Anspruch genommen werden die unverschuldet in Not geraten sind.
LG
Zitat von greenwasher (Beitrag Nr.2). Aber es gibt ja keinen Zwang sich zu verschulden, wieso man ein selbstgewähltes Schicksal staatlich beeinflussen sollte erschließt sich mir nicht. - Zitat Ende.
Diese Diskussion gab es vor einiger Zeit schon mal im SPON. Eine große Anzahl von Kommentatoren meint offensichtlich, die Nutzer eines Dispokredits tun dies aus Dummheit, Nachlässigkeit, Unfähigkeit mit dem Geld umzugehen. Die Wahrheit ist jedoch, dass viele Menschen unregelmäßige und unsichere Einnahmen haben, aber ihre Verpflichtungen für Miete, Energiekosten, Krankenversicherung usw., pünktlichst bezahlen müssen. Der einzige Puffer ist dann der Dispokredit, wie man hört rd. 40 - 50 Milliarden Euro insgesamt in Deutschland, mit dem die Banken und Sparkassen (die vor allem!) sich eine goldene Nase verdienen. Hier zeigt sich erneut - wie bei der Euro-Krise, dass die Schwarz-gelben vor allem das Wohl der Banken im Auge haben, nicht aber das des kleinen Mannes. Dem Beitrag Nr.3 von pom-muc ist zuzustimmen, dass die Rot-grünen wenn sie es denn ernst meinen würden, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich den Sparkassen die (Zins-)Zügel anlegen würden. Aber im Endeffekt sonnen sich Bürgermeister, Land- und Kreisräte sowie Landespolitiker immer gern im Erfolg ihrer Sparkassen und Volksbanken. Ein Erfolg zu Lasten des kleinen Mannes, der damit mehr an das "System" abführt als mancher Steuerzahler.
keine Schulden machen, dann ist man vor den teuren Dispos sicher. Nur ist es ja Mode heutzutage nur noch auf Pump und über seine Verhältnisse zu leben. Kinder brauchen das neueste iPhone. Papa muß BMW/Mercedes/Porsche fahren und damit man sich die Raten finanzieren kann, wird das ganze Jahr über Kartoffelsuppe konsumiert. Wird Zeit, daß auch diese Blase endlich platzt...
Wie schon gesagt: Das Problem ist nicht der Dispozins, sondern das Lohnniveau und natürlich auch prekäre Arbeitsverhältnisse. Da habe ich nie etwas anderes behauptet.
Aber gilt hier genauso: Wenn ich nach dem Verlust der Arbeit mit 2.000 Euro im Dispo stecke - wie soll ich es zurück zahlen? Selbst wenn es 2% Zinsen sind. Vom ALG? Ich glaube nicht, dass darin Tilgungsraten für Kredite vorgesehen sind. Ich kann also nur jedem - auch jedem der einen unsicheren Job hat - nur wärmstens Raten alles zu versuchen sich NICHT zu verschulden.
Und dieses Verständnis scheint mir stark abzunehmen.
Darüber hinaus kenne ich berufsbedingt trotzdem einen Haufen Leute die sich im Dispo befinden weil sie konsumieren möchten - Handyverträge mit neuem Handy z.B.. Ob man es glaubt oder nicht, das sind Konsumkredite..