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Teure Indonesien-Hilfe: Tsunami-Warnsystem kostet Deutschland 7,3 Millionen mehr

DPASchwarz-Gelb feiert das Tsunami-Frühwarnzentrum für Indonesien als Erfolg der Entwicklungshilfe. Doch laut SPIEGEL-Informationen wird das Projekt für Deutschland deutlich teurer als geplant, viel Geld geht für nutzlose Warnbojen drauf. Das Forschungsministerium räumt die Panne nun ein.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...854618,00.html
  1. #1

    Sicherlich sind hier Fehler passiert

    aber dass ist nichts im Vergleich zur HRE, Berliner Airport dem Nürburgring oder die Elbdisharmonie.
    Die Verschwendung von und Fehlinvestition gehört für die Verantwortlichen unter Strafe gestellt.
    Es kann nicht sein daß Politiker mit Steuergeldern machen dürfen was Sie wollen!
  2. #2

    Ich frage mich

    wieso Deutschland das überhaupt bezahlt?
    Indonesien hätte das locker selbst zahlen können, die sind nämlich nicht sonderlich arm. Dann hätte man hier sogar noch was verdienen können.....naja....solange man noch Entwicklungshilfe an China zahlt brauch man sich wohl nicht wundern.
  3. #3

    wenn ich das schon wieder lese...

    "Doch das stimmt so leider nicht. "

    Wieviel mehr hat denn bitte das Mautsystem gekostet, der hässliche Berliner HBF, S21 oder der Hamburger Philharmonie Klotz?! Luxuseinrichtungen, für die hunderte Millionen zum Fenster herausgeschmissen werden und die kein Mensch braucht!

    7,3 Mio mehr für ein System, dass Leben rettet, sind gut angelegtes Geld. Vor allem, wenn während der Entwicklung bessere Messinstrumente entwickelt werden, als geplant. Das nennt man Fortschritt - und der kostet nunmal.
  4. #4

    Tsunami detektieren und Bevölkerung warnen ist zweierlei...

    Man muss deutlich differenzieren - zum einen, was das Erkennen eines Tsunamis angeht - mittlererweile ist auch hier die Satellitentechnik weiterentwickelt, sodaß relevanter Wellengang auch ohne Bojentechnik erfasst werden kann.

    Darüber hinaus geht es darum, Bevölkerung effizient zu warnen, mit einem dem AM/FM Radio ähnlichen Broadcasting System auf Mobilfunkbasis ist das am besten möglich: Cell Broadcast kann so etwas. Die Standards sind definiert, iOS6 wird es enthalten und in Europa kommt "EU-Alert" mit dieser Technologie, ergänzend zu anderen Kommunikationskanälen über Radio, TV, Billboards, auch SMS und Lautsprecherdurchsagen, in diesen Monaten ans Fliegen (siehe NL-Alert in den Niederlanden). Die Frage stellt sich, ob die Mobilfunk-Netzbetreiber der Anrainerstaaten bereit sind, in Cell Broadcast als Technologie zu investieren... So könnten bundesweit alle diejenigen, die über ein (entsprechend konfiguriertes) Handy verfügen, innerhalb von weniger als 1 Minute informiert werden. Deutlich effizienter übrigens als per SMS (man denke nur an Silvester, wenn wieder einmal alle Netze überlastet sind), da ein komplett anderes Übertragungsverfahren zum Einsatz kommt!
  5. #5

    BdSt

    Mein Vorschlag wäre, die Bojen dem "Bund der Steuerzahler" zu geben, damit dieser Stellen markiert, an denen Steuergelder versenkt wurden ! Aber da werden 20 leider nicht reichen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schwarz-Gelb feiert das Tsunami-Frühwarnzentrum für Indonesien als Erfolg der Entwicklungshilfe. Doch laut SPIEGEL-Informationen wird das Projekt für Deutschland deutlich teurer als geplant, viel Geld geht für nutzlose Warnbojen drauf. Das Forschungsministerium räumt die Panne nun ein.

    Indonesien: Tsunami-Warnsystem wird für Deutschland teurer - SPIEGEL ONLINE
    Wen interessiert denn heute noch ein einstelliger Millionenbetrag...?
    Und der wird auch noch in einem Gebiet ausgegeben, das man Entwicklungsilfe und Forschung gleichzeitig zuschreiben kann.
    Das nenne ich mal tolerable Mehrausgaben.

    In Zeiten von ESM, Target2, 40 Mrd jährlich für Hartz IV...
  7. #7

    Sinnloses Projekt

    Zitat von mischpot Beitrag anzeigen
    aber dass ist nichts im Vergleich zur HRE, Berliner Airport dem Nürburgring oder die Elbdisharmonie.
    Die Verschwendung von und Fehlinvestition gehört für die Verantwortlichen unter Strafe gestellt.
    Es kann nicht sein daß Politiker mit Steuergeldern machen dürfen was Sie wollen!
    Ich würde einen anderen Vergleich anstellen:
    Wie oft entsteht ein Tsunami, der für eine größere Katastrophe verantwortlich ist? Alle paar Jahrzehnte? Bei der nächsten Tsunamikatastrophe, sagen wir mal so in 30 Jahren, wird festgestellt, das die durchgeführten Maßnahmen unzureichend sind. Oder die Geräte nicht funktionstüchtig. Dann wird ein neuer Schnellschuß (Ach forschen ist doch schön) gewagt, der auch so 10 Jahre andauert.

    Die Zeiträume bei Tsunamis, Vulkanen und ahnlichen Naturereignissen sind einfach zu groß. Diese Art von Hilfe ist einfach nicht für den Menschen gemacht. Es gibt dutzende von Warnungen pro Jahr. wenn sich einfach kein vernünftiger Tsunami einstellt werden die Warnungen im laufe der Zeit ignoriert. Das Warnsystem ist für den Mülleimer gedacht gewesen, vom ersten Tag seines bestehens.
  8. #8

    Peanuts

    Seid wann sind solche Beträge eine Meldung wert? Ich musste zweimal lesen, um sicherzustellen, dass es wirklich Millionen und nicht Milliarden heißt. Da gibt es wahrlich andere Problemfälle, von denen auch der Vorposter mischpot schon einige genannt hat.
  9. #9

    Da hat der SPIEGEL ja was aufgedeckt. 7 Millionen! Nicht schlecht.
    Das macht all die Propagandaartikel zur Eurorettung vergessen. Dort geht es schließlich nur um hunderte Milliarden Euro.








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