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Teure Hochsee-Anlagen: Regierung soll sich über Haftung von Windparks geeinigt haben

REUTERSDie Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851765,00.html
  1. #1

    Unbegreiflich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

    Hochsee-Windparks: Regierung soll sich über Haftung geeinigt haben - SPIEGEL ONLINE
    Die Regierung bekommt Anleihen zu 0 bis Negativzinsen.
    Warum investiert sie selbst nicht zu diesen traumhaften Bedingungen und verkauft - wenn denn schon privatisiert werden muß - die Netze später mit Gewinn?
  2. #2

    Ändert auch nichts

    Dann wird eben die für die Netzbetreiber obligatorische Versicherung bzw. deren Versicherungsprämien im Netzentgelt "versteckt"...

    Das läuft dann über die starke Regulierung der Netzagentur und da gilt die Vorgaben - 9% Rendite müssen gewährleistet sein....

    Die Politik kan sich drehen und wenden wie sie will - die sogenannte Energiewende wird die Kosten den Endverbraucherstroms in ungeahnte Höhen treiben!
  3. #3

    Titel:Die Regierung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

    Hochsee-Windparks: Regierung soll sich über Haftung geeinigt haben - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    geht mir noch nicht weit genug mit der haftung und verantwortung der stromkonzerne. ES kann ja nicht sein das man fette gewinne einstreicht die auch über abzocke bei privaten haushalten funktioniert. Nene wenn ein unternehmer fette gewinne macht sollte der staat sich raus halten oder es direkt selber machen und dann verkaufen.

    24.08.2012
    Einer Expertenanalyse zufolge profitieren die Verbraucher nicht von sinkenden Strompreisen. 2011 seien die Preise im Stromeinkauf an der Börse um 10 bis 20 Prozent gesunken, die für Verbraucher dagegen gestiegen. "Aktuell müsste der Strompreis zwei Cent die Kilowattstunde niedriger liegen, wenn die Versorger die gesunkenen Einkaufspreise der Vergangenheit entsprechend weitergereicht hätten"
    Preisentwicklung: Haushalte zahlen Millionen Euro zu viel für Strom | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
  4. #4

    Geschäft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

    Hochsee-Windparks: Regierung soll sich über Haftung geeinigt haben - SPIEGEL ONLINE
    Umgerechnet tragen demnach die Stromkunden 80% des Risikos ( natürlich nur die privaten, Industrie-Großkunnden bekommen ja ihren üblichen Rabatt ). Dann sollten eigentlich die Kunden genauso 80% der Erträge bekommen, oder? Das würde den Versorgern und Netzbetreibern natürlich derart an die Substanz gehen, daß sie künftig keinen Profit mehr machen wollen, mit Energie, die sie zum Nulltarif ( Baukosten und Wartung der Anlagen mal außen vor gelassen ).

    Und übrigens, welches - pardon - Rindvieh - ist eigentlich damals auf die Ideee gekommen, einen lebensnotwendigen Beriech wie die Enegieversorgung zu privatisieren, und dann auch noch die Konzentraion auf vier Riesen nicht zu unzerbinden? Müssen wir eigentlich jeden Mist aus USA kopieren?
  5. #5

    ENergiekonzern =/= Netzbetreiber?

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    geht mir noch nicht weit genug mit der haftung und verantwortung der stromkonzerne. ES kann ja nicht sein das man fette gewinne einstreicht die auch über abzocke bei privaten haushalten funktioniert. Nene wenn ein unternehmer fette gewinne macht sollte der staat sich raus halten oder es direkt selber machen und dann verkaufen.
    ...
    Sie haben immer noch nicht den Unterschied zwischen "Energiekonzern" und Netzbetreiber begriffen. Passen Sie bitte bei Gelegenheit Ihr Weltbild den Realitäten an.
  6. #6

    Haftung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

    Hochsee-Windparks: Regierung soll sich über Haftung geeinigt haben - SPIEGEL ONLINE
    Dann müssen halt die Netzbetreiber die Haftung auf die Hersteller der Anlagen abwälzen - die sind es ja, die nicht fertig werden.
    Diese Risiko-Kosten werden dann in die Preise der Plattformen einkalkuliert, von der BNetzA als unvermeidbare Investitionskosten anerkannt und auf die Netznutzungsentgelte gewälzt.

    Merke: für politischen Blödsinn haftet immer der Steuerzahler - wenn auch in diesem Fall über den Strompreis.
  7. #7

    Stromreise

    Zitat von tommirf Beitrag anzeigen
    U...
    Und übrigens, welches - pardon - Rindvieh - ist eigentlich damals auf die Ideee gekommen, einen lebensnotwendigen Beriech wie die Enegieversorgung zu privatisieren, und dann auch noch die Konzentraion auf vier Riesen nicht zu unzerbinden? Müssen wir eigentlich jeden Mist aus USA kopieren?
    Die Privatisierung hat immerhin 10 Jahre lang deutlich niedrigere Strompreise gebracht, und das bei steigenden Löhnen und Gehältern und bei steigenden Primärenergiekosten.

    Volkswirtschaftlich war sie also ein voller Erfolg. Dass bei Ihnen nichts davon angekommen ist liegt daran, dass die Politik sich diesen Rationalisierungsgewinn schnell mittel Stromsteuer etc. in ihre Taschen gesteckt hat.

    Wenn Sie also unbedingt schimpfen müssen (wofür ich Verständnis habe), suchen Sie sich bitte das richtige Opfer.
  8. #8

    Für jede...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat den Streit um die Kosten für Hochsee-Windparks offenbar beigelegt. Im Falle von Netzproblemen sollen die verantwortlichen Betreiber stärker haften, berichten zwei Nachrichtenagenturen. Schon in der kommenden Woche könnte der Entwurf vom Kabinett abgesegnet werden.

    Hochsee-Windparks: Regierung soll sich über Haftung geeinigt haben - SPIEGEL ONLINE
    NICHT eingespeiste KW/h soll der Verbraucher 0,25 Cent bezahlen...!
    Dieser kurze Satz zeigt den gesamten wirtschaftlichen Wahnsinn dieser "Energiepolitik" in 60 Buchstaben und Zeichen. Für jede "NICHT" geleistete Arbeitsstunde erhalte ich 23 Euro, hätte die gleiche Qualität.
    Der eindeutig belastbare Beweis dass wir von Verrückten regiert werden.
    mkg Zodiacmindwarp
  9. #9

    Im Resultat kein Unterschied

    Zitat von Hugo55 Beitrag anzeigen
    Sie haben immer noch nicht den Unterschied zwischen "Energiekonzern" und Netzbetreiber begriffen. Passen Sie bitte bei Gelegenheit Ihr Weltbild den Realitäten an.
    Es ist zwar richtig, daß Versorger und Netzbetreiber getrennt sind,
    aber erstens sind Verflechtungen ( der Interessen ) absolut nicht auszuschließen, zweitens ist die Preisgestaltung auch der Netzbetreiber mehr als nur undurchsichtig, und die STRENGE Aufsicht der Netzagentur hat bisher keine meßbaren Schutzfunktion für die Verbraucher gehabt.
    Und drittens ist es schlicht und einfach egal, der Verbraucher zahlt sowieso alles, egal auf wie viele Vorstände, Aufsichtsräte und ( z.T ausländische ) Großaktionäre sich das Geld dann verteilt.


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