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Teure Energiewende: Hunderte Firmen beantragen Ökostrom-Rabatt
DPAMehr als 2000 Firmen wollen bei den Kosten der Energiewende entlastet werden. Die Zahl der Anträge auf eine ermäßigte Ökostrom-Umlage hat sich laut "Süddeutscher Zeitung" innerhalb eines Jahres verdoppelt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852857,00.html
- #1 30.08.2012 08:33 von
Hat jemand auch nur eine Firma gehört
die sich am "Abschalten Jetzt" beteiligt hätte? Ich nicht - also lieber Bürger ihr wolltet die Wende, nun habt ihr die Wende - nun zahlt auch die Wende....
Und nicht wieder in das übliche "Da stopfen sich andere die Taschen voll" verfallen - die deutsche Industrie und auch die kleineren Firmen zahlen die Deutschland mit die höchsten Strompreise in ganz Europa - also gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder man sponsort die Strompreise so wie jetzt beschlossen, oder die Firmen müssen an anderer Stelle sparen - wo, dürfte doch sicher jedem klar sein?!
Im Übrigen: Würde auch nur ein Teilnehmer hier im Forum seine Ersparnisse auf ein Festgeldkonto legen, wenn die Bank nicht sagen kann wie hoch die Zinsen sein werden? Wohl kaum - also findet sich auch kein Geldgeber der mal eben zweistellige Milliardenbeträge für den Netzausbau locker macht, wenn er seine Rendite wegen der ungeklärten Haftungsfragen nicht errechnen kann. - #2 30.08.2012 08:44 von
- #3 30.08.2012 08:45 von
Ich möchte gern
gar kein Geld mehr haben und alles den Politikern und der Wirtschaft geben. Dann hätte ich's hinter mir und müßte nicht jeden Morgen wieder aufs Klo rennen, weil es mir den Magen umstülpt beim Nachrichten hören. (Radio entsorgen ist letzendlich auch keine Lösung.)
- #4 30.08.2012 08:48 von
Dummheit ist teuer
- #5 30.08.2012 08:51 von
max 75 cent
Hat das jemand geprüft oder ist das wieder mal eine Desinformation, für die später niemand mehr haftbar gemacht werden kann ?
Aber unabhängig davon sinkt die Qualität der Regierungsarbeit mittlerweile ins Bodenlose - #6 30.08.2012 08:52 von
Die einzige
Chance für den Mittelstand, Kleinunternehmer und Häuslebesitzer ist, so schnell wie möglich noch selbst eine PV, ein BHKW oder eine WKA zu installieren.
In den letzten Tagen wurde im TV ein Unternehmer gezeigt, der derzeit zu den Deppen zählt. Weil er Energiesparmaßnahmen getroffen hat, ist sein Verbrauch nun so niedrig, daß er mit seinem Gesamtverbrauch unterhalb der Verschwendungsgrenze gekommen ist. Deshalb muß er jetzt wegen des Versagens der Politik und der EVU's mit einer erhöhten Abgabe rechnen. Wie doof ist das denn?
Derzeit sind die Preise für PV-Module auf einem historischen Tiefstand, aber nicht mehr lange, weil sie wohl demnächst von der Politik wieder verteuert werden und die EEG-Vergütung gesenkt wird.
Meine Empfehlung: Seid doch einfach auch mal egoistisch und holt Euch das Geld zurück, was Euch an anderer Stelle geklaut wird!!!
Die Oliver Hardy und Stan Laurel (aka Dick&Doof) Pendants in der Schwarz-Geld-Koalition wird Euch sonst bluten lassen! - #7 30.08.2012 08:56 von
Es wird Zeit, dass sich das Bundesverfassungsgericht mit der Zwangsumlage und der Umlagenbefreiung für Unternehmen beschäftigt.
- #8 30.08.2012 08:56 von
PV Anlage für Eigenverbrauch ohne EEG
Netzstrom ist schon jetzt teurer als der Strom aus der eigenen PV-Anlage. Etwa die Hälfte meines Stromverbrauchs kann ich so decken. Wenn Speicher günstiger werden, auch mehr!
- #9 30.08.2012 08:57 von
Verlogene Subventionen
Wenn man hört und liest, wie sich so einige Betriebe in dieses Sparmodell hineingelogen haben oder hineinlügen, dann klingen die Worte des Wirtschaftsministers geradezu Hohn. Wenn Hr. Rösler vorgibt, durch diese Maßnahme Arbeitsplätze zu retten, dann ist das schlichtweg gelogen. Hier haben wieder einmal die Lobbyisten ganze Arbeit geleistet. Wenn Betriebe künstlich ihren Energieverbrauch anheizen, um in den Genuss dieser Vorteile zu gelangen, dann sabotieren sie schlichtweg die Energiewende, auf diese Betriebe kann die deutsche Wirtschaft sicherlich verzichten. Ich hoffe nur, dass das BVG diesem Treiben ein Ende bereitet. Entweder bezahlen alle die Energiewende oder wir lassen es sein.
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