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Test von Outdoor-Kleidung: Jacke mit Leck

Stiftung WarentestRegendicht sollen sie sein und vielleicht ein bisschen hübsch: Funktionsjacken von Outdoor-Herstellern werden längst auch im Alltag getragen. Stiftung Warentest hat 17 Modelle überprüft - das Versprechen, Schutz gegen Nässe zu bieten, halten allerdings nur wenige.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...847822,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Regendicht sollen sie sein und vielleicht ein bisschen hübsch: Funktionsjacken von Outdoor-Herstellern werden längst auch im Alltag getragen. Stiftung Warentest hat 17 Modelle überprüft - das Versprechen, Schutz gegen Nässe zu bieten, halten allerdings nur wenige.

    Stiftung Warentest: Test von Funktionsjacken enttäuscht - SPIEGEL ONLINE
    Euch ist schon klar, das die Firma Berghaus auch Rüstungsgüter herstellt? Rucksäcke für die Bundeswehr sind nur ein kleiner Teil.
    Wo bleibt die Betroffenheit und der Aufschrei das diese Firma garnicht geht?
  2. #2

    Jack Wolfskin

    das ist doch der Laden, der an Hündepfötchenmuster Strickende und Stickende Omas und Hausfrauen idiotisch hohe Abmahnungen versendete und das Vorgehen auch noch tagelang zähnefletschend verteidigte!
  3. #3

    Wundert mich nicht

    Nach unserem Regenurlaub Anfang Juli hätte ich euch das auch sagen können. Ruck zuck waren die Jacken durchnässt. Die allgemeinen Regenjacken halten höchstens Nieselregen aus.
  4. #4

    Artikel über Dichtigkeit

    @hansmaus
    Vielleicht ist es nicht erwähnt, weil es in dem Artikel um
    Regendichtigkeit der Kleidung geht.
    Bei einem Test von Möbeln wird ja auch nicht die fragwürdige politische Gesinnung des Chefs des Möbelhauses erwähnt.

    Mich würde viel mehr interessieren, wie viel besser die teuren 3-Lagen Jacken sind? Loht es sich, so viel mehr Geld dafür auszugeben?

    Komisch finde ich die Aussage, dass man die Jacken so wenig wie möglich waschen soll. Eigentlich wird empfohlen, die Jacken häufiger mal zu waschen, weil gerade am Bündchen Schweiß und Dreck der Hände zu Undichtigkeit führen.
  5. #5

    Hat wer etwas anderes erwartet?

    Es ist wie überall ... große Versprechungen der Werbung auf der eine ... die Realität auf der anderen Seite.

    Es war schon immer so, und daran wird sich so schnell nichts ändern:
    Ein Material, das längere Zeit genau so große Poren hat, dass flüssiges Wasser sperrt und Wasserdampf schneller durchläßt als es an einer min. 20°C kälteren Oberfäche kondensiert bzw. das Kondensat nach aussen befördert existiert nur in den Labors. Kommt dann noch das wirkliche Leben hinzu mit Reibung, Druck, Knicken, Temperaturwechsel UV ... ist die Herrlichkeit sehr schnell vorüber. Dann heisst es die neue Wunderwaffe zu kaufen.

    Beim Zelt macht man das zweischalig: eine wasserdichte Aussenhaut die unterlüftet ist und eine wasser und dampfduchlässige Innenhaut gegen ... z.B. Mücken.

    Auch bei der Berufsbekleidung besteht regenfeste Kleidung (auch Schuhe) aus Gummi(volkstümlich) und nicht aus Nylon oder Polyamid mit einer "Wunderfunktionsmembran" dazwischen.

    Klar, darunter schwitzt man und das Zeug ist ewas schwerer. Da muss man eben immer mal kurz innehalten und ablüften.

    Wie gesagt: Werbeversprechen im Regen, bei Kälte in der Hitze ... immer der selbe Komfort ... und nach 2000m Aufstieg im Regen einfach die Jacke auf ... man ist trocken und duftet noch nach dem Duschbad vom Morgen.

    Alles Quatsch


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Regendicht sollen sie sein und vielleicht ein bisschen hübsch: Funktionsjacken von Outdoor-Herstellern werden längst auch im Alltag getragen. Stiftung Warentest hat 17 Modelle überprüft - das Versprechen, Schutz gegen Nässe zu bieten, halten allerdings nur wenige.

    Stiftung Warentest: Test von Funktionsjacken enttäuscht - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    Erkennungsmerkmal einer Gesellschaftsschicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Regendicht sollen sie sein und vielleicht ein bisschen hübsch: Funktionsjacken von Outdoor-Herstellern werden längst auch im Alltag getragen. Stiftung Warentest hat 17 Modelle überprüft - das Versprechen, Schutz gegen Nässe zu bieten, halten allerdings nur wenige.

    Stiftung Warentest: Test von Funktionsjacken enttäuscht - SPIEGEL ONLINE

    Der Test ist doch irrelevant - diese hochpreisigen Jacken dienen nicht dem Wetterschutz, sondern in erster Linie als Erkennungszeichen einer bestimmten Gesellschaftsschicht (besserverdienender grüner Akademiker).

    Ein hart arbeitender Tiefbauarbeiter würde nur den Kopf schütteln; der greift bei Regen zu seinem wasser- und luftdichten Friesennerz und Gummistiefeln :)
  7. #7

    Sie sagen ...

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Der Test ist doch irrelevant - diese hochpreisigen Jacken dienen nicht dem Wetterschutz, sondern in erster Linie als Erkennungszeichen einer bestimmten Gesellschaftsschicht (besserverdienender grüner Akademiker).

    Ein hart arbeitender Tiefbauarbeiter würde nur den Kopf schütteln; der greift bei Regen zu seinem wasser- und luftdichten Friesennerz und Gummistiefeln :)
    äh schreiben es! Dabei sehen die alten Rukka-Mäntel viel schöner aus als der GoretexJackWolfskin-Einheitsbrei der LoHa-Armeen! Man bekommt sie noch antiquarisch, jede Menge Aufmerksamkeit und Neid inkl. weil sich kaum einer damit auf die Straße traut.
    Dabei ist das mit dem Schwitzen ein kleines Problem. Wenn die Sonne rauskommt öffnet man den Mantel und lüftet gut durch. Bei Wind und Regen ist man damit nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Wind geschützt. Ich möchte meine nicht mehr missen. Und die bleiben ewig dicht. Markenware halt!
  8. #8

    DIe gute alte Wachsjacke

    Also ich gbe zu, auch eine Membranjacke mein Eigen zu nennen... aber bei mir kommt es auch auf das Gewicht und das Packmass an. Zumal ich oft auf Island unterwegs bin.
    Aber ich würde niemals mehr als 150 Euro dafür ausgeben! Meine hat im Sonderangebot 140 gekostet und ist von einem norwegischen Hersteller. Nach 3 bis 4 Jahren intensiven Tragens sind die Dinger eh hin und haben überall Lecks - egal ob 2 oder 3 Lagen.
    Es ist auch Unsinn zu glauben, man ist von nun an immer schön trocken und geschützt. Auch diese Dummy-Tests im Labor sind nicht wirklich tauglich. In der Realität strengt man sich mit dem RUcksack auf dem Puckel ganz schon an und schnell steht man im eigenen Saft. Zumal es ein ordentliches Temperaturgefälle zwischen innen und aussen benötigt, damit eine Membran wie GoreTex funktionieren kann und die Feuchtigkeit die man ausdünstet durchlässt. Sommerliche Temperaturen um die 20, 25 oder gar mehr Grad heben diese Wirkung gänzlich auf und man ist von innnen her durchnässt weil die Feuchtigkeit nicht abgeführt wird. Auch nützt es nichts, eine solche Jacke zu tragen und dann Baumwolle unten drunter zu tragen. Diese saugt die Feuchtigkeit nur auf und speichert sie...
    Und: KEINE Jacke wird stundenlagen Dauerregen durchstehen ohne Wasser durchzulassen. Man bewegt sich, hat einen Rucksack auf - ruckzuck wird Wasser durchgepresst. Es lohnt einfach nicht, viel Geld in eine solche Jacke zu investieren.
  9. #9

    ENDLICH ein Test zu Outdoorkleidung!

    Ich hatte auch schon einiges ausprobiert, auch die sündhaft teuren Wellensteyn Klamotten. Selbst bei den Wallensteyn Regenjacken kam durch die Nähte das Wasser. Selbst die teuren Imprägniersprays halten nichts ab. Mittlerweile kaufe ich gar keinen Regenschutz mehr. Das beste ist, im Winter nicht rausgehen, Regenschirm oder Friesennerz und im Sommer, Kleidung, die schnell trocknet. Es dreht sich schließlich um Wassser und nicht um "sauren Regen", da kann man im Sommer auch mal eine Dusche vertragen.








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