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Tesla Roadster 2.5 Sport: Wer rasen will, muss planen

Als der Tesla Roadster 2008 auf den Markt kam, war er ein Unikum. Mittlerweile stehen mehrere Nachahmer in den Startlöchern - der Audi E-tron oder der Mercedes SLS E-Cell. Derweil holt der US-Elektro-Pionier schon zum nächsten Schlag aus - mit einer faszinierenden*Familienlimousine.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...763868,00.html
  1. #1

    Gähn ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als der Tesla Roadster 2008 auf den Markt kam, war er ein Unikum. Mittlerweile stehen mehrere Nachahmer in den Startlöchern - der Audi E-tron oder der Mercedes SLS E-Cell. Derweil holt der US-Elektro-Pionier schon zum nächsten Schlag aus - mit einer faszinierenden*Familienlimousine.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...763868,00.html
    Hat sich etwas geändert am Pseudoökospielzeug Namens Tesla???
    Nö, nicht wirklich.
    Schön, dass wieder mal daran erinnert wurde.
  2. #2

    Völlig zwecklos

    Zitat von SPON
    Würde man die Akkus ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Ökostrom laden, führe man tatsächlich CO2-neutral, wenn man von der Produktion des Wagens einmal absieht.
    einem Motorjournalisten klar zumachen, dass es neben CO2- Emissionen, welche übrigens die Umwelt gar nicht schädigen (im Gegenteil, unabdingbar für die Natur sind) sehr viel gesundheitsgefährlichere Fahrzeug-/Kraftwerks-Emissionen gibt wie Kohlenmonoxide, Kohlenwasserstoffe, Stickoxide sowie Rußpartikel. Alle diese Emissionen entstehen auch bei der Produktion von Windkraftanlagen sowie PV-Anlagen und vor allem bei der Herstellung und Entsorgung der Akkus.

    Aber dieser ganze CO2-Quatsch zeigt bei einigen schon Wirkung.

    Zum Thema Tesla Roadster 2.5 Sport: Gibt es denn inzwischen überhaupt schon Kunden, die nicht zu PR-Zwecken fahren?
    Gibt es denn überhaupt schon Erfahrungsberichte / Langzeitstudien z.B. die ersten 100.000 km damit?
    Gibt es denn überhaupt schon Erfahrungsberichte mit den Li-Ion-Akkus des Tesla Roadsters?
  3. #3

    mehr CO2 für alle

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    ...
    CO2- Emissionen, welche übrigens die Umwelt gar nicht schädigen (im Gegenteil, unabdingbar für die Natur sind)
    is klar...deshalb ging es der Natur ja auch so furchtbar schlecht, als es noch keine Autos, Kraftwerke, ... gibt.

    Sicher benötigt die Natur CO2 zur Fotosynthese...davon ist aber mehr als genug vorhanden, dass man dieses nicht noch zusätzlich "produzieren" muss.

    Ich denke der Wagen ist gut fürs Gewissen der Käufer - ökologisch bringt er natürlich wenig.
    Aber wenn es die ganze Elektromobilität einen Schritt weiter nach vorn bringt und das Image verbessert, bringt es vielleicht doch was.
  4. #4

    aha

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    ...dass es neben CO2- Emissionen, welche übrigens die Umwelt gar nicht schädigen (im Gegenteil, unabdingbar für die Natur sind)...
    Völlig richtig!

    Nur verschlechtern sie anscheinend die Lebensbedingungen für Homo Sapiens auf der derzeitigen Evolutions- und Zivilisationsstufe. So what. In 200.000 Jahren kräht kein Hahn mehr danach.
  5. #5

    Wenn ich hier so einige Kommentare ...

    ... lese, da sind so einige ideologisch in den 70'ern hängengeblieben, wo man beim Wort "Ökologie" sofort an irgendwelche linken Spinner dachte.

    Und wieder sind uns die US-Amerikaner um einiges voraus: Während hier noch ideologische Grabenkämpfe gefochten werden ("Ökologie? Ist das nicht was böses Linkes?") packen die US-Amerikaner die Sache schon ganz pragmatisch und völlig unideologisch an.
  6. #6

    Jetzt wird's interessant

    Zitat von citizen_kane Beitrag anzeigen
    Und wieder sind uns die US-Amerikaner um einiges voraus: Während hier noch ideologische Grabenkämpfe gefochten werden ("Ökologie? Ist das nicht was böses Linkes?") packen die US-Amerikaner die Sache schon ganz pragmatisch und völlig unideologisch an.
    Die US-Amerikaner sind uns also im Sache Umweltschutz und Ökologie "wieder" und "um einiges" voraus. Ich würde nun gerne von Ihnen wissen:
    -Warum bitte "wieder"?
    -Warum und vor allem wo sind uns die Amis voraus und in den genannten Themen?
    Ich erwarte Ihre Antwort mit äusserster Spannung.
  7. #7

    fossiles CO2 ist das Problem

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    [...] CO2- Emissionen, welche übrigens die Umwelt gar nicht schädigen (im Gegenteil, unabdingbar für die Natur sind) [...]
    Schlicht falsch, so unzulässig verkürzt!
    Unbestreitbar gibt es einen biologischen, zeitlich relativ kurzdristigen CO2-Kreislauf, in dem Pflanzen, Algen und Bakterien CO2 für die Photosythese benötigen und binden, und Tiere auf der anderen Seite, die CO2 ausatmen. Da sieht auch niemand ein Problem.

    Worum es aber geht, sind CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen! Das CO2 war darin seit so langer Zeit gebunden, dass die aktuelle Erde (Biosphäre, Klima, alles) auf die niedrigeren CO2-Werte eingestellt ist. Dieses durch Verbrennung u.ä. durch den Menschen nun in sehr kurzer Zeit und sehr großer Menge freigesetzte CO2 (und andere Klimagase) sind das (Haupt-)Thema der Klimadiskussion!

    Man kann also nicht plakativ sagen, CO2-Emissionen wären schädlich oder harmlos. Der Ursprung des emittierten CO2 ist das Entscheidende.

    Ciao,
    __ Martin
  8. #8

    Energiemix

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als der Tesla Roadster 2008 auf den Markt kam, war er ein Unikum. Mittlerweile stehen mehrere Nachahmer in den Startlöchern - der Audi E-tron oder der Mercedes SLS E-Cell. Derweil holt der US-Elektro-Pionier schon zum nächsten Schlag aus - mit einer faszinierenden*Familienlimousine.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...763868,00.html
    Beim deutschen Energiemix ist der Tesla etwa einem Prius gandenlos unterlegen. Leider sind Autojournalisten nie wirklich helle.
  9. #9

    @cor

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Die US-Amerikaner sind uns also im Sache Umweltschutz und Ökologie "wieder" und "um einiges" voraus. Ich würde nun gerne von Ihnen wissen:
    -Warum bitte "wieder"?
    -Warum und vor allem wo sind uns die Amis voraus und in den genannten Themen?
    Ich erwarte Ihre Antwort mit äusserster Spannung.
    Da muss ich Ihnen recht geben. Da habe ich unsauber formuliert:

    Das "wieder" bezog sich nicht auf das Thema Umweltschutz (Da sind die US-Amerikaner für wahr keine Vorbilder) sondern auf ihren Pragmatismus. Also nicht lange zu diskutieren, sondern anzupacken und zu handeln. Ihr Einwand ist vollkommen gerechtfertigt.

    (Dass die US-Amerikaner kulturbedingt wiederum anderen Ideologien hinterherrennen und ausdiskutieren, bleibt davon unberührt).


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