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Tesla Model X: Strom unter den Flügeln
TESLADas Auto soll geräumig wie ein Minivan sein, beschleunigen wie ein Porsche - und das mit einem Elektromotor. Tesla-Chef Elon Musk hat das neue Modell X vorgestellt. Der Flügeltürer soll auch die letzten Zweifler vom Stromantrieb überzeugen. Es könnte sogar klappen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...814576,00.html
- #1 10.02.2012 17:42 von
Ein neuer Ansatz und stylisch schön. Das wird gut klappen
Da scheint ja die gleiche Design Truppe oder DesignKonzern den Auftrag zur Gestaltung bekommen zu haben wie bei Citroen DS5 "Front" und Jaguar XF "Heck" ...... Wetten das Alles zu gekauft wurde.
Ist ja auch Nichts falsch daran sich auf die Technik zu konzentrieren und die Stärken auszubauen, war ja auch beim Tesla Sportwagen so, Top Tesla Technik und KnowHow, Design von Lotus/Proton und Produktion bei Lotus.......... Machen ja Apple und Andere auch.
Ist wohl der Weg um in Zukunft erfolgreich zu sein, da werden Tesla; Qoros, Fisker und einige Asiaten die Zukunft der Autoindustrie Neu formen und erobern. - #2 10.02.2012 17:44 von
- #3 10.02.2012 17:57 von
Manchmal ist Milch wirklich angebrachter als Bourbon..:-))
Der Autor des Artikels hat definitiv Orientierungsprobleme. Obwohl die Photos klar erkennen lassen, wo sich die Vordertüren und die Hinteren befinden,
Beifall brandet auf. Wie bei einem Mercedes SLS öffnen sich die Vordertüren wie Flügel. "Falconwing-Doors", wie sie sich Chefdesigner Franz von Holzhausen für das Model X hat einfallen lassen, hat man bislang noch nie an einem Familienauto gesehen.
beharrt er darauf, dass die vorderen Türen Flügeltüren sind.
Manchmal ist Milch wirklich angebrachter als Bourbon..:-)) - #4 10.02.2012 18:04 von
Die Flügeltüren
sehen spektakulär aus, sind aber aus einem ganz bestimmten Grund mittig am Dach aufgehangen: öffnet so ein Tür, so schwenkt sie falls Scharniere weiter außen angebracht... dermaßen stark aus, dass dies
vor allem im Stadtverkehr regelrecht zu einer Gefahr werden kann. Aber (...) dann gibt es wg. der Kinematik keine Probleme mit den Dichtungen, d.h. mit dem Schließvorgang selbst. Bei dieser Flügeltür wird die Türdichtung im Seitenbereich generell stark auf Scherung beansprucht, was zu vielfältigen Problemen hinführt.
Da der Kunde die Tür nur in seiner Mitte betätigt, so müssen die angebrachten Gasfeder ab einem bestimmten Öffnungswinkel eine enorme Kraft entfalten, um so einer Tür beim Schließen wie auch Öffnen helfen zu können. Diese enormen Kräfte werden in eine bereits geschwächte Dachstruktur eingeleitet.
Und letztendlich führt eine derartige Schwächung der Dachstruktur (in der Mitte bleibt nur ein - hoffentlich geschlossenes Dachholm-Profil übrig) zu einer höheren Verwindung, d.h. die ntsprechende Steifigkeit leidet darunter, was gerade beim Öffnen der Tür zu deutlich sichtbarer Nachgiebigkeit des Dach-Holms führt.
Aber es sieht allemal cool aus. - #5 10.02.2012 18:06 von
Wenn man die Luxus-Klientel zufriedenstellt...
dann sollte der E-Transport für Otto-Normalverbraucher ja ein Klacks sein. Nur leider wurden wir vom gepflegten Nimbus Auto emotional nicht in Richtung des vernünftigen Transportes sondern des Statussymboles konditioniert.
So ist es gut und auch bezeichnend, dass diese gehobene E-Limosine nicht von den Autogiganten kommt, die bisher meinten Vorsprung und Expertise gepachtet zu haben. Ausserdem ist Tesla wohl noch sauber, was die mafiösen Verpflechtungen von Öl und Auto angeht. re future - #6 10.02.2012 18:38 von
???
Ich möchte ja kein Spielverderber sein, aber das Elektroauto wird definitv nicht die Zukunft für den Massentransport sein, dafür gibt es zu wenig seltene Erden, die für den Akku gebraucht werden.
- #7 10.02.2012 18:52 von
mit dieser aussage liegen sie aber sehr stark daneben...
Im gegenteil, seltene erden sind obwohl man es bei dem namen anders vermuten würde, alles andere als selten.
Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente
so ist Lithium das dritt häufigste Element auf der erde...sogar im Erzgebirge gibt es ein riesiges vorkommen, das Problem besteht nur darin das es sich aufgrund des bis jetzt immer noch "niedrigen" Preises nicht lohnt, solche Vorkommen auszubeuten...
zukünftige Entwicklungen setzen zudem auf andere Anodenmaterialen wie Fluorid, sodass eine bis zu 20 fach höhere Energiedichte möglich werden könnte, vorausgesetzt eine Fertigung ist großindustriell umsetzbar..
zum Auto: sehr schönes Auto, und sagenhafte 400km Reichweite...warum schaffen das die deutschen "Premiumhersteller" nicht? - #8 10.02.2012 19:05 von
Das macht der Verbrenner auch. Bzw. bei Turbomotoren erst ab 1250-1750 U/min, die aber bei einem Sprint kein Problem sind, da man im Leerlauf den Motor schon über die Drehzahl bringt und dann erst die Kupplung schließt.
Man kann also ein Verbrenner problemlos mit max. Moment anfahren.
Durch die verschiedenen Gänge hat man beim Verbrenner sogar die Möglichkeit, mehr Leistung bei niedrigeren Geschwindigkeiten auf die Straße zu bringen, als mit einem EMotor mit gleichem max. Moment und konstanter Übersetzung.
Bis zum ersten Gangwechsel wird der Porsche wesentlich besser abschneiden. Danach muss er schalten (-> verliert Zeit) und hat nach dem Gangwechsel wesentlich weniger Leistung. Und jetzt kommt der EMotor. Ab 60-70 km/h hat der EMotor bis über 100 km/h dauernd seine maximale Leistung (beim Roadster also 300 PS) an den Reifen anliegen.
Ein EMotor kann seine maximale Leistung wesentlich länger halten als ein Verbrenner. Beim Verbrenner muss ich, wenn ich die maximale Leistung erreicht hab, immer schalten und habe beim Beschleunigen nur für ein Bruchteil einer Sekunde meine Leistung vom Fahrzeugschein. Die volle Leistung eines Verbrenners bekomme ich also nur bei maximaler Geschwindigkeit auf der Autobahn aus ihm raus. - #9 10.02.2012 19:07 von
Die "seltenen Erden" eigentlich gar nicht so selten. Es hat sich in der Vergangenheit nur nicht gelohnt bei uns zu suchen, da die Chinesen den Bedarf günstig decken konnten. Jetzt wo diese die Nachfrage aufgrund Eigenbedarf nicht mehr decken können, lohnt es sich auch nach anderen Lagerstätten zu suchen...
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