Terror- und Missbrauchsvorwürfe: Irlands schmutziger*Präsidentschaftswahlkampf

Ende*Oktober wählen die Iren ihr Staatsoberhaupt, und diesmal ist alles anders. In dem*krisengeschüttelten Land wird selbst eine Präsidentenwahl zum umkämpften Showdown. Die Zutaten: umstrittene Kandidaten, Diffamierungen - und nun womöglich Vorwürfe sexuellen Missbrauchs.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...791872,00.html
  1. #10

    ...

    Freiheitskämpfer? Wenn sich McGuinness für einen Solchen hält, wieso hat er dann angeblich 1974 die IRA verlassen? Ich kenne hier vor Ort viele Iren, die keinen Terroristen in der Rolle sehen wollen, ihr Land zu vertreten. Und wenn einmal wieder ein Royal über die Irische See geflogen kommt, würde er als Präsident den Gast begrüßen müssen. Was wohl seine Sinn-Féin-Getreuen dazu sagen?

    Und Dana? Die erwähnten Vorwürfe sind nicht erwiesen, ihre Blödheit aber schon. Sie wedelt die ganze Zeit mit der irischen Verfassung herum und will diese gegen Brüssel schützen. Brüssel will der irischen Verfassung nichts, und sie als Präsidentin könnte eh nichts tun. Selbst ohne ihre US-Staatsbürgerschaft wäre sie für das Amt völlig ungeeignet.
    Sie kann ja wieder in die USA gehen und auf EWTN gegen Abtreibung singen. Fürchterlich, diese Frau!
  2. #11

    o^o

    Was mich am meisten erstaunt, von den schmutzigen Eskapaden einmal abgesehen, ist die Tatsache, dass Fine Gael (die groessere der beiden Regierungsparteien) trotz 40% in den Umfragen, ihren eigenen Kandidaten Gay Mitchell auf stolze 7-8 Prozent gebracht haben, die sind nach dem Desaster mit Pat Cox vollkommen von der Rolle, der Putsch gegen Enda Kenny nur noch eine Frage der Zeit. Einige ambitionierte Aspiranten werden im stillen Kaemmerlein bereits die Messer wetzen.

    P.S.: Das Jahresgehalt des irischen Praesidenten wurde auf €249,014 gekuerzt.

    http://www.irishtimes.com/newspaper/...304755779.html
  3. #12

    Happy family

    Zitat von mb9np Beitrag anzeigen

    Und Dana? Die erwähnten Vorwürfe sind nicht erwiesen, ihre Blödheit aber schon. Sie wedelt die ganze Zeit mit der irischen Verfassung herum und will diese gegen Brüssel schützen. Brüssel will der irischen Verfassung nichts, und sie als Präsidentin könnte eh nichts tun. Selbst ohne ihre US-Staatsbürgerschaft wäre sie für das Amt völlig ungeeignet.
    Sie kann ja wieder in die USA gehen und auf EWTN gegen Abtreibung singen. Fürchterlich, diese Frau!
    Besonders pikant ist ja, daß diese fundamentalchristliche Erzkatholikin, die permanent von "family values" schwafelt, ständig mit der eigenen Familie im Clinch liegt. Es geht dabei u. a. um einen Disput über Tantiemen mit ihrer Schwester in den USA, der gerichtlich ausgetragen wird.
    Happy family indeed!
    Nach letzten Umfragen liegt sie bei 2 %, das sind immer noch 2 % zuviel für diese larmoyante Selbstdarstellerin, die ja im Grunde US-Bürgerin ist. Im dortigen Bible Belt würde sie sich gut machen! In Irland braucht und will sie (fast) niemand.
  4. #13

    Zitat von wbtext Beitrag anzeigen
    Nach letzten Umfragen liegt sie bei 2 %, das sind immer noch 2 % zuviel für diese larmoyante Selbstdarstellerin, die ja im Grunde US-Bürgerin ist.
    Da sie in London geboren wurde, besitzt sie moeglicherweise auch die Britische Staatsbuergerschaft. ;)

    Wenn man den neuesten Umfragen Glauben schenken mag, bleiben ohnehin nur noch Michael D. Higgins und Seán Gallagher uebrig. Tolle Auswahl, der senile "sozialistische" Poet und der "Dragon" Unternehmer. Das waere in etwa so, als wenn sich Guenter Grass und "Big Boss" Rainer Calmund zu Wahl des Bundespraesidenten stellen wuerden. Gute Nacht, Irland.
  5. #14

    Tollhaus in Irland

    Zitat von totalmayhem Beitrag anzeigen
    Da sie in London geboren wurde, besitzt sie moeglicherweise auch die Britische Staatsbuergerschaft. ;)

    Wenn man den neuesten Umfragen Glauben schenken mag, bleiben ohnehin nur noch Michael D. Higgins und Seán Gallagher uebrig. Tolle Auswahl, der senile "sozialistische" Poet und der "Dragon" Unternehmer. Das waere in etwa so, als wenn sich Guenter Grass und "Big Boss" Rainer Calmund zu Wahl des Bundespraesidenten stellen wuerden. Gute Nacht, Irland.
    Egal, ob 1, 2 oder 3 Staatsbürgerschaften, Hauptsache erzkatholisch und reaktionär. Und wohlhabend und aus bester Familie!!

    Fianna Fail hat ja auch den unsäglichen Wischiwaschi-Entertainer Gay Byrne (praktisch ein irischer Kulenkampff) als Kandidaten erwogen, unfaßbar.

    Warum nicht gleich Ryanair-Bully Michael O'Leary, Fußball-Bully Roy Keane oder Steuertrickser Bono?
  6. #15

    Zitat von wbtext Beitrag anzeigen
    Fianna Fail hat ja auch den unsäglichen Wischiwaschi-Entertainer Gay Byrne (praktisch ein irischer Kulenkampff) als Kandidaten erwogen, unfaßbar.
    Erwogen? Nein, FF hat Gaybo die Kandidatur in der Tat angetragen. Nur als der ploetzlich anfing von den "madmen in Brussels" zu schwadronieren, nehme ich an, dass Barroso Micheál Martin gedraengt hat, den alten Herrn schleunigst wieder in die Ecke zu stellen. ;)

    So "unfassbar" es auch erscheinen mag, Gaybo haette das Rennen spielend gemacht, Alter hin, Keile gegen Bruessel her. Der Mann ist halt immer noch eine Institution, leider...
  7. #16

    Gaybo

    Zitat von totalmayhem Beitrag anzeigen
    Erwogen? Nein, FF hat Gaybo die Kandidatur in der Tat angetragen. Nur als der ploetzlich anfing von den "madmen in Brussels" zu schwadronieren, nehme ich an, dass Barroso Micheál Martin gedraengt hat, den alten Herrn schleunigst wieder in die Ecke zu stellen. ;)

    So "unfassbar" es auch erscheinen mag, Gaybo haette das Rennen spielend gemacht, Alter hin, Keile gegen Bruessel her. Der Mann ist halt immer noch eine Institution, leider...
    Sie haben recht, es war Martin, der Ritter von der traurigen Gestalt, der Gaybo spätnachts (oder frühmorgens?) auf dem Mobile Phone anrief und diesem die Präsidentschaftskandidatur schmackhaft machen wollte, ohne Wissen der Parteimitglieder übrigens. Wie in einer richtigen Bananenrepublik. Einfach irre!