DPAEntschuldigt hat er sich, doch ausgestanden ist die Teppich-Affäre für Dirk Niebel nicht: Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen gibt es einen gravierenden Widerspruch zwischen der Darstellung des Ministers und des BND. Es steht Aussage gegen Aussage - wer sagt die Wahrheit?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838862,00.html
Es ist ein weiterer Skandal, dass solch ein Lügner und Betrüger aus Steuergeldern bezahlt wird. Warum jagt man so Einen nicht ohne weitere Zahlungen und ohne Pension aus dem Amt, damit er auch einmal am Fließband oder an der Supermarkt-Kasse arbeiten darf?
Bei dieser Nummer ist wieder einmal erkenntlich, wessen geistige Kinder in dieser Republik sich so die Zeit in Foren vertreiben, gewissermaßen als eine Art Internet Mob, schreiben sich die Griffel wund für das Mobbing gegen "die da oben", wie einst der Mob der Straße gegen die feudale Obrigkeit.
Nur daß es heute nicht um Bürger- und Menschenrechte geht, sondern um Politisierung gegen den politischen Feind und um Neidgeschwafel wegen 200 EUR aus einer Teppichpostille.
Für die Medien wie den Spiegel ist natürlich alles ein Willkommensfraß. Erstaunlich aber: je persönlicher, unsubstantiierter und mikriger das Thema/Subject, desto engagierter das Forengeschwafel
Weil Sie keinen Piloten oder Flugbegleiter kennen?
Ich habe eine Stewardess in der Familie und habe nicht den Funken eines schlechten Gewissens wenn ich das gelegentlich "ausnutze".
Ueber- und Sperrgepaeck muss man, by the way, auch bei einem "Personalrabattierten" Flug voll bezahlen.
Durch den Zoll muss man auch.
Es verdichtet sich der Verdacht, dass Herr Niebel ein Regierungsgeschenk "privatisieren" wollte, das ein Teppichhändler in der Deutschen Botschaft wohl "vergessen" hatte. Andererseits ist es schon erstaunlich, dass einer dort mit 1.200 Dollar cash herumläuft, um Teppiche zu kaufen.
Dann wäre der Teppich irgendwo gelandet, nur nicht im Amtszimmer oder zuhause bei Herrn Niebel, sozusagen als reversible Entwicklungshilfe. Ja, wer hätte denn den Teppich bekommen sollen? Der BND? Der hat schließlich die Transportkosten von - sagt man - etwa 4.000 Euro getragen.