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Tenorsaxophon im Jazz: Zieh deine Waffe, ich blas dich um!

Mal verhaucht und mal traurig, mal kraftvoll, mal ruhig, mal warm - der Klang, den ein Tenorsaxophonist herbeizaubert, ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Kein Wunder, dass die selbstwussten Meister des Instruments zu*regelrechten Gladiatorenkämpfen gegeneinander antraten.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...759545,00.html
  1. #1

    zu dünn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mal verhaucht und mal traurig, mal kraftvoll, mal ruhig, mal warm - der Klang, den ein Tenorsaxophonist herbeizaubert, ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Kein Wunder, dass die selbstwussten Meister des Instruments zu*regelrechten Gladiatorenkämpfen gegeneinander antraten.

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...759545,00.html
    Es ist ja gut gemeint, wenn Sie Herrn Enders einen Gefallen tun wollen, aber dann schreiben Sie doch einfach eine CD-Besprechung und gut isses! Daraus eine Story zum Tenorsax zu basteln, bei der sie fast alle wichtigen Protagonisten dieses Instruments vergessen, geht so nicht. Das ist einfach zu dünn.
  2. #2

    Gut gemeint

    .....aber wirklich ein dünner Artikel.

    Wo sind Michael Brecker, Ernie Watts, Chris Potter, Branford Marsalis, Eric Alexander und Jeff Coffin?

    Oder Dextor Gordon, Stan Getz, Hank Mobley und natürlich John Coltrane?

    Nicht zu vergessen die Blasersätze von u.a. Tower of Power oder Chicago in denen das Tenorsax herrlich nach vorne raus kam. Oder Albert Wing und Kurt McGettrick -> von Zappa?

    Besser recherchieren! :-)

    Mazeltov
  3. #3

    hauchdünn...

    ... aber wirklich! Was ist das für eine willkürliche Aufzählung am Anfang, was hat Doldinger unter großen Saxofonisten verloren und wo sind die Beispiele für die angesprochenen legendären Tenor-Battles. Zählte Joshua Redman wirklich zu den jungen Wilden oder war das nicht eher James Carter; Redman war doch ganz brav.

    Der Artikel hat weder Gehalt noch Richtung noch Aussage. So interessiert man keinen Leser für Jazz.
  4. #4

    ... achja ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mal verhaucht und mal traurig, mal kraftvoll, mal ruhig, mal warm - der Klang, den ein Tenorsaxophonist herbeizaubert, ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Kein Wunder, dass die selbstwussten Meister des Instruments zu*regelrechten Gladiatorenkämpfen gegeneinander antraten.

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...759545,00.html
    Mein Gott, welch §*$%& Artikel. Mir als Jazzfreund und Kenner grausts. Es gab in der Jazzgeschichte wahrlich GROSSE Saxophonisten, die stilbildend waren und gerade mal zwei, drei werden genannt; dann aber eine Liste völlig unbekannter deutscher Jungspunde und ein belangloser deutscher Studiomusiker, der ALLES spielt. Aber nix eigenes.

    Das erinnert mich: als ich in Paris beim Essen mit den beiden bei der franz. VIRGIN für JAZZ zuständigen Männern mal die Namen Bix Beiderbecke und Lester Young erwähnte. Die beiden "Zuständigen" schauten mich an: hä? Die Namen waren ihnen völlig unbekannt.
    Wenn ich hier den Namen Frankie Trumbauer nennen würde, würde wohl der Artikelschreiben genau so dumm aus der Wäsche schauen.
    .
    Demnächst werden noch die Puhdys als tolle, innovative, "spannende" Rockmusik hervorgehoben?
  5. #5

    Großartig, Danke

    Oh, ein Artikel über das Tenorsaxophon im Jazz, die begabten Musikjournalisten des SPON geben einem wirklich was an die Hand - das könnte interessant werden...
    (Man denke nur an die hervorragenden Artikel über die herausragenden Musiker wie Lady Gaga, Britney Spears, Justin Bieber oder Madonna...........).
    Und wirklich - ein akribisch recherchierter, toll zu lesender und mit viel Liebe zum Jazz geschriebener Artikel, der keine Fragen offen lässt.
    Vielen Dank und weiter so!!!
  6. #6

    Da muss ich mich doch meinen Vorrednern anschließen.

    Was für ein merkwürdiger Artikel, der eine reichlich plakativ platte Aussage Ornette Colemans und eine merkwürdige Liste von Saxspielern in den Vordergrund stellt.

    Ist das Altsaxspiel eines Charlie Parker oder eines Paul Desmond auf einmal nicht mehr stilbildend?

    Trompetenspieler wie Bix Beiderbecke, Louis Armstrong, Miles Davis nur noch zweitrangig?

    Pianisten wie Bill Evans, McCoy Tyner, Bud Powell schlichte Begleiter?

    Die Drummer Tony Williams, Elvin Jones, Max Roach schiere Rhythmusknechte?

    Nee, nee, derartige Artikel kann SPON sicht wirklich sparen.
  7. #7

    Großartig, Danke

    Oh, ein Artikel über das Tenorsaxophon im Jazz, die begabten Musikjournalisten des SPON geben einem wirklich was an die Hand - das könnte interessant werden...
    (Man denke nur an die hervorragenden Artikel über die herausragenden Musiker wie Lady Gaga, Britney Spears, Justin Bieber oder Madonna...........).
    Und wirklich - ein akribisch recherchierter, toll zu lesender und mit viel Liebe zum Jazz geschriebener Artikel, der keine Fragen offen lässt.
    Vielen Dank und weiter so!!!
  8. #8

    *Battle, and the rest of Academic Sh...*

    Moin!

    Bedauerlicher Weise wird in diesem Artikel geschrieben, was schon 1000mal geschrieben wurde.

    Will man Jazz oder auch die daraus hervorgegangene Boheme verstehen, dann ist es erforderlich dieses zu leben!

    Ein akademische Umgang wie an den Musikschulen gelehrt,ist alles andere als adäquat.

    Ein Saxophon `Battle`hat die Eigenschaft die Jazz Kultur * Anybody fight for his life* zu zelebrieren, am Ende wird sich vertragen per `shake Hands`!

    Toll Hr. Verfasser, mal wieder nischt verstanden!

    Jazz is Hippness!
    And Hippness ist not a state of mine, is a fact of life!
    *Cannonball Adderley*
  9. #9

    Verwirrt

    Ich kann derzeit noch nicht beurteilen, ob der Artikel gut oder schlecht geschrieben ist.
    Vielleicht erschließt sich mir das besser, wenn mich einer aufklärt, ob er einen speziellen Sinn hat.
    Vielleicht hat Spiegel Online ja einfach nur eine größere Festplatte gekauft und der Platz muss jetzt irgendwie gefüllt werden.

    Wobei man sinnlose Texte auch einfacher erzeugen kann:
    http://www.loremipsum.de/


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