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Telekommunikationsgesetz: Schwarz-Gelb gibt Breitband für alle auf

Deutschland ist noch immer geteilt. In manchen Gegenden ist es für die Bürger unmöglich, einen DSL-Zugang zu bekommen. Die Union wollte das ändern, mit einer Verpflichtung für die Telekommunikationsunternehmen. Doch die wurde in letzter Minute gekippt - auf Betreiben der FDP.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...794425,00.html
  1. #10

    klares statement

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Und ? Schlimm ? Nöö ?

    Normale textbasierte Informationsbeschaffung ist auch mit "langsameren" Netzzugängen möglich.

    Das ist mir sogar mit k56-Modems und 768 DSL gelungen.

    Und es gibt nun mal keinen Rechtsanspruch auf ruckelfreies youporn - auch wenn dies in der Provinz arg vermisst wird.

    Mein Mitreisender hat sich immerhin auch damit abgefunden, dass es während der Zugfahrt "Löcher" gibt in denen kein Internetzugang möglich ist - er flucht zwar sehr unchristlich - aber ändern tut das nichts.

    Niemand garantiert die mobile Netzverfügbarkeit - ist ja auch nicht schlimm, man kann dann ja ein gutes Buch lesen.
    Dümmer kann man echt nicht argumentieren. Es ist hier nicht die Rede von einigen Provinzlern sondern von weitreichenden Landstrichen die komplett unversorgt sind.
    Für Unterhehmen und Arbeitnehmer die auch von zu Hause arbeiten können (dürfen) ist das Internet mit entsprechender Geschwindigkeit zwingend notwendig.
    Dazu kommt das es Wahlversprechen waren (jedenfalls hier in MV) das es Gestz wird.

    Wie schon richtig geschrieben steht, eine bessere Steilvorlage kann die siechende FDP den Piraten nicht machen, das wird eines ihrer Themen sein im BT-Wahlkampf 2013.
  2. #11

    Erstaunlich!

    Zitat von lisa1980 Beitrag anzeigen
    Eine gute Nachricht! Es ist absolut hirnrissig in ländlichen Gegenden im Jahr 2011 noch Kabel für Milliardene von Euros zu verlegen. In ländlichen Gebieten bietet sich zukünftig LTE als Standard an. Die Bundesnetzagentur sollte (wie ja bereits beschlossen) nur darauf achten, dass LTE erst im ländlichen Raum kommt und dann in die Städte.
    Sehen Sie, mit Ihrer Art zu argumentieren, hätteIhr Dorf noch nie einen Postboten gesehen.

    Hier zeigt sich auch wieder eindeutig, dass man die Industrie und die freien Märkte nur sehr begrenzt wirken lasen kann, wenn man vermeiden möchte, dass nicht haufenweise Brachlandschaften entstehen.
  3. #12

    nicht schlimm??

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Und ? Schlimm ? Nöö ?

    Normale textbasierte Informationsbeschaffung ist auch mit "langsameren" Netzzugängen möglich.

    Das ist mir sogar mit k56-Modems und 768 DSL gelungen.

    Und es gibt nun mal keinen Rechtsanspruch auf ruckelfreies youporn - auch wenn dies in der Provinz arg vermisst wird.

    Mein Mitreisender hat sich immerhin auch damit abgefunden, dass es während der Zugfahrt "Löcher" gibt in denen kein Internetzugang möglich ist - er flucht zwar sehr unchristlich - aber ändern tut das nichts.

    Niemand garantiert die mobile Netzverfügbarkeit - ist ja auch nicht schlimm, man kann dann ja ein gutes Buch lesen.
    Sie Schlauberger wohnen vermutlich in einer Region mit 16 MB und mehr Leitung. Oder Sie sind ein Innovationsverweigerer. Der normale Mensch von heute ist aber tierisch genervt, wenn man sich keine SPON Videos ruckelfrei ansehen kann, Seiten wie die von der Bahn oder downloads von Katalogen (pdf Dateien) jeglicher Warenanbieter ewig dauert. Wir haben hier (50km von Berlin) 768 kb - und ein Dorf weiter gibt's sogar nur 56 kb Modem.
    Ganz früher war Strom Luxus, früher Internet, aber heute sollte beides in zeitgemäßer Qualität allgemein verfügbar sein!
  4. #13

    2-Klassen-Gesellschaft

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Und ? Schlimm ? Nöö ?

    Normale textbasierte Informationsbeschaffung ist auch mit "langsameren" Netzzugängen möglich.

    Das ist mir sogar mit k56-Modems und 768 DSL gelungen.

    Und es gibt nun mal keinen Rechtsanspruch auf ruckelfreies youporn - auch wenn dies in der Provinz arg vermisst wird.
    Genau, und wenns am Wohnort kein fließendes Wasser gibt, geht man halt zum Brunnen, dauert etwas länger aber Nass wird man genauso.

    Ohne "schnelles" Internet, also mindestens DSL 1000 (einige werden jetzt lachen, aber mein Dorf wäre froh drüber), ist man heute einfach ein Mensch 2. Klasse. surfen Sie doch mal im Web, wenn ein Mitbewohner gerade ein Programm patcht (was oft > 30 Minuten dauert), oder versuchen Sie hier auf spiegel.de ein Kurzvideo anzuschauen. Ist nicht gerade spaßig. Sie wollen skypen während ihr Sohn gerade online spielt? Besser nicht, das gibt Streit...
  5. #14

    und was ist beruflich?

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Und ? Schlimm ? Nöö ?

    Normale textbasierte Informationsbeschaffung ist auch mit "langsameren" Netzzugängen möglich.

    Das ist mir sogar mit k56-Modems und 768 DSL gelungen.

    Und es gibt nun mal keinen Rechtsanspruch auf ruckelfreies youporn - auch wenn dies in der Provinz arg vermisst wird.

    Mein Mitreisender hat sich immerhin auch damit abgefunden, dass es während der Zugfahrt "Löcher" gibt in denen kein Internetzugang möglich ist - er flucht zwar sehr unchristlich - aber ändern tut das nichts.

    Niemand garantiert die mobile Netzverfügbarkeit - ist ja auch nicht schlimm, man kann dann ja ein gutes Buch lesen.
    Ihr Argumentation mag wohl auf Sie zutreffen.
    Aber es gibt Internetarbeitsplätze oder Selbständige, die vom Internet leben, seien es Webdesigner, Webshops, Blogger und vieles mehr.
    Wieso sollen diese lediglich in der Großstadt arbeiten können? Wieso soll man als große Firma nicht die Möglichkeit haben, einen Teil der Arbeit an den heimischen PC zu verlagern? War doch mal ein wahnsinnig propagiertes Jobmodell.

    Ich hab hier in Ostfriesland Glück gehabt, von 50tausender Leitung hier zumindest eine 6tausender erwischt. Der Nachbar hat es nicht mehr.
  6. #15

    Prä-republikanische Zustände

    Die FDP verabschiedet sich von einem Grundprinzip der deutschen Republik, der diskriminierungsfreien Infrastruktur, die nach dem Gleichheitsprinzip allen Bürgern zur Verfügung steht.

    Im Deutschland der FDP spielt es wieder eine Rolle wo man wohnt, ob im Bayerischen Wald oder in der Frankfurter City. Das ist eine Entscheidung pro Urbanisierung und contra dezentrale Strukturen. Der Impetus, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden, wurde damit befördert und gestärkt.

    Mal wieder Frei von Demokratischen Prinzipien ...
  7. #16

    Zitat von lisa1980 Beitrag anzeigen
    Eine gute Nachricht! Es ist absolut hirnrissig in ländlichen Gegenden im Jahr 2011 noch Kabel für Milliardene von Euros zu verlegen. In ländlichen Gebieten bietet sich zukünftig LTE als Standard an. Die Bundesnetzagentur sollte (wie ja bereits beschlossen) nur darauf achten, dass LTE erst im ländlichen Raum kommt und dann in die Städte.
    Blödsinn bleibt Blödsinn, egal wie of man Ihn wiederholt. LTE ist bei weitem nicht in der Lage die Bandbreite zu liefern, die heutzutage notwendig ist. In der Heorie klingt LTE gut - geht aber der Nachbar mit online gibt's nur noch die Hälfte der Bandbreite usw... Selbst auf Dörfern kann man davon ausgehen, das Abends, wenn die Leute gleichzeitig online gehen, die Bandbreite zusammenbrechen wird. Von den Preisen wollen wir gar nicht erst reden, die man für LTE zahlen "darf"

    Wirtschaft auf dem Land lohnt sich so nicht, d.h. Wer innovative Produkte verkaufen will darf in Stadtnähe ziehen... Die Landflucht hält an, zurück bleibn die Alten.... Damit man die noch versorgt bekommt verpflichtet man dann Berufagruppen, die sich eigentlich übers Internet aktuell halten sollten, zur Eröffnung und Übernahme von Arztpraxen...

    Ehrlich - diese Politik spinnt. Stellt sich nur die Anfrage warum sich die FDP als zukünftige Splitterpartei durchsetzen konnte - sie opferte für dieses "Freie Marktregulierung" ihr Veto zur Vorratsdatenspeicherung....

    Die FDP ist durch und durch korrupt - aber selbst langsame oder nicht vorhandene Internetzugänge auf dem Land können den Vormarsch von technikfreundlichen Parteien nicht mehr stoppen.

    Schöne Grüße

    Medman
  8. #17

    Indiskutabel

    Die gelbe Klientel-Truppe ist keinen Pfiffelring mehr wert.
    Erst 2 Mrd DM an Hoteliers verschenkt, Apotheken "geschützt", Zahnärzten gleich 20% mehr geschenkt, koste es was es wolle. Weitere Geldgeschenke stehen bestimmt noch auf der Tagesordnung.
    Und jetzt bleiben auch im Provider-Bereich die Konditionen unverändert - Vollverkabelung perdu (anders in Frankreich übrigens wo jeder Haushalt seine 20 MB DSL bekommen kann und die Anbieter sich überbieten die Pariser Vorgaben überzuerfüllen, beim halben Preis und entschieden besserem Angebot versteht sich).
    Also bleiben wir weiterhin IT-Entwicklungsland wo sich die Anbieter in "profitablen" Stadt-Vierteln monopolistisch mit Einheitspreisen und Einheitsangeboten sinnlos stapeln werden während der Rest der Republik über DSL light und ähnlichen "Fortschrittchen" jubeln darf.
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland ist noch immer geteilt. In manchen Gegenden ist es für die Bürger unmöglich, einen DSL-Zugang zu bekommen. Die Union wollte das ändern, mit einer Verpflichtung für die Telekommunikationsunternehmen. Doch die wurde in letzter Minute gekippt - auf Betreiben der FDP.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...794425,00.html
    Zeit für das Aussteigerprogramm für Markt-Extremisten. Der Verfassungsschutz muss etwas tun gegen diese Menschen mit ihrer "Der Markt regelt alles"-Ideologie, schließlich tut er es nicht und hier wird der Bevölkerung durch fehlende Technologie am Fortschritt gehindert.
  10. #19

    der Gesetzgeber

    Zitat von lisa1980 Beitrag anzeigen
    Eine gute Nachricht! Es ist absolut hirnrissig in ländlichen Gegenden im Jahr 2011 noch Kabel für Milliardene von Euros zu verlegen. In ländlichen Gebieten bietet sich zukünftig LTE als Standard an. Die Bundesnetzagentur sollte (wie ja bereits beschlossen) nur darauf achten, dass LTE erst im ländlichen Raum kommt und dann in die Städte.
    macht keinen Unterschied zwischen Kabel und drahtlos(LTE)
    Breitband ist Breitband.
    Schon mal geschaut was LTE kosten soll? Die Telekommunikationanbieter lassen sich LTE im ländlichen Raum teuer bezahlen vom Verbraucher.
    Ein vergleichbarer Anschluss mit z.B. NICHT zugesicherter 6000 er Verbindung kostet bis 70 Euro zzgl. Telefon.
    Ich habe dafür bisher incl. Telefonflat 29,90 gezahlt!
    Es schreit zum Himmel aber es rächt sich mit Sicherheit.


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