Thomas Sattelberger verordnete der Deutschen Telekom 30 Prozent Frauen in Führungspositionen - und feuerte kurz darauf seine erste Quotenfrau. Im KarriereSPIEGEL-Interview spricht er über Männerzirkel, Rituale im Top-Management und Gründe für seine Kündigung bei Daimler.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...766536,00.html
Anstatt von Quotenregeln, sollten Bewerbungen einfach ohne Angabe von geschlecht diskutiert werden, so einfach ist es.
Auch muss einfach feststellen: Jede Quote ist Diskriminierung, in diesem Fall sexistische. Wenn also Alter, Rasse und geschlecht egal sein sollen, wie kann man dann eine Quote für Frauen, Schwarze oder Junge/Alte fordern/durchsetzen?
Nun, man wird sehen, ob die Telekom damit Erfolg hat, denn das ist das einzige was überzeugt. Und bisher ist die Telekom ständig am verlieren, während sie sich an ihre Privilegien aus Staatsbetriebszeiten klammert.
tolle aussichten:
"...ist das Thema Frauenförderung mit Zielwerten im Vergütungssystem verankert".
im klartext: wenn keine frau befördert wird, gibts keinen bonus. wer fragt dann noch nach qualifikation ?
was der herr vergisst sind auch tausende männliche angestellte, die es nicht in solche ebenen schaffen, weil sie vielleicht nicht angepasst sind oder nicht golf spielen oder sonstwas.
Ganz richtig. Miktionale diskriminierung ist schon lange in fortschrittlichen kreisen als dringendes thema bekannt. Kein sexismus auf dem lokus!
Diversity-Management? - toll! Schön, dass sich das Top-Management bei der Telekom solchen Themen wie Geschlechtergerechtigkeit derart intensiv und ohne Denkverbote widmen kann - klingt als säßen alle bei Maischberger und könnten einfach mal ganz Mensch und Experte sein.
Oh und ja, der Herr Personalvorstand hat dem Herrn Vorsitzenden ganz klar die Meinung gegeigt - von wegen Hybris und so.
Schön, dass bei all dem der Mensch nicht zu kurz kommt und man einfach beides sein kann Opfer und Täter, schade nur, dass man nicht auch Mann und Frau zugleich sein kann - Moment - aber hallo - den Hermaphroditen gehört die Zukunft!
1. Macht es ein Unternehmen besser, wenn es eine Frauenquote gibt?
2. Wollen Frauen denn tatsächlich auch genauso wie Männer in Führungspositionen? Ich möchte anmerken, dass derartige Jobs mitunter verdammt ätzend sein können.
3. Warum verbessert man nicht endlich die Bedingungen für Frauen nach der Geburt ihres Kindes in den Unternehemen, so dass sie früh wieder anfangen können zu arbeiten und dennoch in unmittelbarer Nähe zum Kind bleiben?
Das ist deutsches Management. Wissn und können sind nicht erforderlich bzw. erwünscht. Hauptsache man kann gut pinkeln. Kein Wunder, dass es so wenig Frauen gibt. Sie sind im Stehen benachteiligt.