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Telekom-Ärger : Kunden, wollt ihr ewig leben?

dapdBis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...831979,00.html
  1. #100

    Im Leben ignoriert und im Tode geliebt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis dass der Tod euch scheidet - von wegen! Die Deutsche Telekom hat manche Kunden so lieb, dass sie deren Ableben einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und ihnen weiter Geld vom Konto abbucht. Das Leidensprotokoll einer Angehörigen.

    Deutsche Telekom verschickt Rechnungen an Verstorbene - SPIEGEL ONLINE
    Der Kern des T-Com Geschäftsmodells lautet wie folgt: Versuche an die Einzugsermächtigung des Kunden zu kommen. Bis dahin buhlen sie um deine Gunst und überschütten dich mit Sonder- und Wechselangeboten.

    Ab dem Moment, wo man einen Vertrag hat, wird der Neu-Kunde bei der T-Com als "laufende Bedrohung und potentielle Bombe" angesehen. Und wie hält man sich "diese lästigen und gefährlichen Kunden" vom Leibe? Indem man sich hinter anonymen eMail-Adressen und Call-Centern verschanzt.

    Das T-Com "Dream-Team Höttges und Herrn Obermann" weis doch garnicht was an der Kundenfront abgeht - die schauen nur auf die Key-Zahlen (Umsatz, Gewinn und Boni) und ihr Leiter Kundenservice versendet vorgestanzte "Kunde-ich-liebe-dich-Floskeln".

    Ich versuche seit sechs Monaten an das Router Netzteil W700V (Austausch wg. erheblicher Sicherheitsmängel von der T-COM im Dezember 2011 dringend empfohlen) zu kommen.

    Keine Chance! Die wollen mit dem Kunden nichts zu tun haben.
    Die Standardantwort lautet: Sehr geehrter Herr Mustermann,

    vielen Dank für Ihre E-Mail.

    Bezüglich Ihres Anliegens möchten wir Sie bitten, sich an unsere kostenfreie Kundenhotline zu wenden und drücken sie die "Eins" .

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Kundenservice
  2. #101

    Erbärmlicher Konzern

    Ich halte mit der Autorin mit und könnte ebensoviele Worte machen: Im vergangenen Jahr starben kurz nacheinander meine Eltern, beide jeweils mit einem Mobilfunkvertrag beim "T", dazu Internet und Festnetz. Diese Verträge erfolgreich zu kündigen hat Monate gedauert, das System stellt sich dumm - und kassiert. Und nein, ich glaube nicht daran, dass hier Sand im Getriebe ist sondern denke, dass dies gewollt ist. Zitat aus dem Shop: "Wir dürfen hier nur Verträge machen, keine kündigen." Da es niemanden mehr gibt, der für die Kunden ein direkter und fassbarer Ansprechbarer ist, und jeglicher Service an anonyme Call-Center ausgelagert wurde, ist auch in der größten Trauer keine Hilfe zu erwarten - im Gegensatz zu sämtlichen Ämtern und Versicherungen - teils in ähnlicher Größe - die sich vorbildlich verhalten haben. Ich habe im Nachgang meine eigenen T-Verträge gekündigt und werde nie mehr mit diesem Unternehmen Geschäfte machen.
    Einer der Foristen hat der Autorin gegenüber ein "Selbst schuld" postuliert. Da liegen Sie falsch, denn der Telekom wie der T-Com ist es vollkommen Wurst, auf welchem Niveau oder mit welchen Unterlagen die Nachlassnehmer auftreten, solange noch ein paar Vertragsmonate herauszuschlagen sind. Jeder, wirklich jeder, der dort einen Arbeitsvertrag hat, sollte sich in Grund und Boden schämen.
  3. #102

    Billig ist zu teuer!

    Man erlebt diese lächerliche Inkompetenz immer mehr, bei allen Betrieben! Schuld ist die Auslagerung an Callcenter - bei der Telekom eine Unzahl verschiedener - und an ungebildete, nicht mit Kompetenzen ausgestattete Billig-Arbeiter, die auf Provisionsbasis Verträge/Vertragsänderungen aufschwatzen sollen. Besser der billige Lehrling als der teure versierte Mitarbeiter mit 40 Jahren Berufserfahrung, denken irgendwelche Buchhalter, die sich für Manager halten.

    Dabei verursacht soein Unsinn aber Kosten statt sie einzusparen! Jede Nutzung des Callcenters kostet im Sekundentakt, jeder Verwaltungsakt kostet, jede 'rausgeschickte Rechnung/Gutschrift/Vertragskorrektur kostet und kostet. Statt einmal ein vernünftiges EdV-Unternehmen mit dem Streamlining der Prozesse zu beauftragen und alle möglichen Geschäftsabläufe vorauszuplanen, sodass auch der simpelste Mitarbeiter sie findet und aktivieren kann, glauben die Buchhalter-"Manager", das billigste EdV-Unternehmen mit den kürzesten Einrichtungszeiten wäre am "effizientesten". *Lach, lach*
  4. #103

    genau so

    Zitat von lalelu08150 Beitrag anzeigen
    ...wer sich soviel ärger selber macht. einzugsermächtigung entziehen, alles zurückbuchen und die rechnungen ungeöffnet mit der aufschrift "empfänger verstorben" wieder in den gelben kasten schmeißen... es kann so einfach sein.
    Genau so macht man das.

    So hat man keinen Streß, sondernd man kann sich sogar darüber freuen, wie der Konzern sein eigenes Geld verbrät.
  5. #104

    Vergleiche

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Auch andere Telekommunikationsunternehmen arbeiten so. ... Es ist schon paradox, das man .. Telekommunikationsunternehmen, deren Geschäft die Kommunikation ist, weder per Festnetzanschluss, noch Mobil oder per e-mail erreicht.
    Telefon-Support ist teuer, wiederum schein vieles was hier berichtet wird, eine Art stillschweigende ABM-Maßnahme der Callcenter zu sein.
    Warum die Kunden gut behandeln, man lebt ja davon, dass sie wieder anrufen?

    Allerdings gibt es auch andere Beispiele, bei simply werden online-"Emails" an gleicher Stelle in ein paar Tagen beantwortet, bei Telefonica (easybell, O2) habe ich per Email ordentlichen Support bekommen, und einige Hakeleien zu Beginn des Vertrags wurden vernünftig behandelt.
    Da gibt es z.B. auch ein öffentlich (!) zugängliches Forum, wo die Kunden sich aussprechen können:
    Tarife & Vertrag - o2 Community
    Wäre doch mal eine hübsche Idee für die Telekom .. pfeif ..

    Die Amerikaner wussten schon, warum sie damals die Bells zerschlagen haben ...
  6. #105

    Telekom: MIESER Service

    Ich kenne ähnliche Geschichten. Es ist ein Kraftakt, eine Kündigung bei der Telekom durchzuführen. Wir wurden damals beim Abschluss eines Vertrages übers Ohr gehauen. Man versicherte uns, nach 12 Monaten kündigen zu können. Nach den 12 Monaten hieß es dann, der Vertrag laufe über 24 Monate. Schriftlich war es nicht eindeutig nachzuvollziehen, wie lange nun eigentlich der Vertrag laufen sollte. Es ist sicherlich auch unser eigenen Unachtsamkeit geschuldet, dass aus 12 Monaten 24 Monate wurden, doch man erwartet eine gewisse Kulanz von einem deutschen Ur-Unternehmen wie der Telekom. Jedenfalls waren die Preise nach 12 Monaten absolut nicht mehr zeitgemäß, also war sehr früh klar, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Die Geräte der Telekom haben außerdem oft Probleme gemacht (Verbindungsschwierigkeiten zum Internet).. Ich bin nun froh, nicht mehr bei der Telekom zu sein, würde nun JEDEM von der Telekom abraten und werd niemals wieder einen Vertrag bei dem Unternehmen unterschreiben. Man wird hingehalten, verarscht. Der Telefon-Kundenservice hat kaum Kompetenzen und man wird ständig weitergereicht, bis man wahnsinnig wird. In dem Sinne: Allen Telekomkunden ein frohes Verwirrspiel am Ende der eigentlichen Vertragslaufzeit ;)
  7. #106

    Meanwhile in Italy...

    Letzten Sommer starb meine Mutter die in Italien lebte. Sie hatte dort einen Festnetanschluss der Telecom Italia.
    Nun lag es an mir diesen nebst Stromanbieter usw. zu kündigen.
    Ich also rein in einen Telecom Italia Shop.Mit flauem Gefühl im Magen, erklär ich der Beraterin meine Lage. Sie kondoliert mir erst mal, eilt zu ihrem PC, worauf sie mir nach ca. 3 Minuten einen Zettel mit einer Faxnummer ausdruckt.
    An diese Nummer faxte ich eine Kopie der Sterbeurkunde, ein vorgedrucktes und von mir ausgefülltes Formular und eine Kopie meines Personalausweis. 1 Woche später kam ein Beileidsschreiben und die Bestätigung der erfolgreichen Kündigung des Anschlusses. Wie erstaunt ich wahr über diesen Service brauch ich wohl nicht zu sagen....
  8. #107

    xXx

    Moin,

    ich weiß schon warum ich bei htp (Hannover) bin!

    lg
    Harry
  9. #108

    Ruft doch da mal an

    Telefon: 0228/181-0 verlangt den Chef und schildert den Hergang.Zur Not hilft auch eine Strafanzeige wegen Betrug.
  10. #109

    Geiz ist nun mal geil

    Zitat von Weißlicht Beitrag anzeigen
    Man erlebt diese lächerliche Inkompetenz immer mehr, bei allen Betrieben!
    Der Kunde will billig. Dann bekommt er auch billig.


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