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Teilstudienplätze für Mediziner: Lasst mich rein, ich bin Halb-Arzt

dapdAuf halber Strecke ausgebremst: Für ihren Traum von einem Medizinstudium nehmen Studenten sogar Teilstudienplätze in Kauf. Doch mit dem absurden Konstrukt können sie nur bis zum Physikum an der Uni bleiben - danach fliegen sie automatisch raus.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...825797,00.html
  1. #1

    Warum die Aufregung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf halber Strecke ausgebremst: Für ihren Traum von einem Medizinstudium nehmen Studenten sogar Teilstudienplätze in Kauf. Doch mit dem absurden Konstrukt können sie nur bis zum Physikum an der Uni bleiben - danach fliegen sie automatisch raus.

    Teilstudienplätze für Mediziner: Lasst mich rein, ich bin Halb-Arzt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    .. wir holen uns einfach Ärzte aus Osteuropa ins Land, was auf dem Bau geht sollte auch in der Medizin möglich sein.
    Warum also die Aufregung..?
  2. #2

    dumme frage

    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    .. wir holen uns einfach Ärzte aus Osteuropa ins Land, was auf dem Bau geht sollte auch in der Medizin möglich sein.
    Warum also die Aufregung..?
    weil ein arzt ein paar wörter mehr als hammer, nagel und beton auf deutsch verstehen können muss...
  3. #3

    Ach

    Zitat von samschuster Beitrag anzeigen
    weil ein arzt ein paar wörter mehr als hammer, nagel und beton auf deutsch verstehen können muss...
    ein paar von denen können doch sicher auch Englisch.
  4. #4

    warum verdient dieses seit 1963 bestehende thema keinen leitartikel?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf halber Strecke ausgebremst: Für ihren Traum von einem Medizinstudium nehmen Studenten sogar Teilstudienplätze in Kauf. Doch mit dem absurden Konstrukt können sie nur bis zum Physikum an der Uni bleiben - danach fliegen sie automatisch raus.

    Teilstudienplätze für Mediziner: Lasst mich rein, ich bin Halb-Arzt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    1. ist jedem klar, dass für junge menschen das zulassungs-prozedere wie auch generell diese art von beschränkung eine zerreissprobe ist.
    2. ebenso klar ist, dass die zvs und ihre auswahlkriterien seit langem zu bezweifeln sind.
    3. erkennen kann jeder, dass vorurteile und kein klares denken (vielleicht induziert durch journalisten?) diese szene beherrscht.
    4. erinnert sei, dass die deutsche medizin zwischen 1880 bis 1933 von studenten aus anderen staaten gesucht wurde! erinnert sei an virchow, koch, ehrlich, vollhardt, sauerbruch etc.pp.

    5. generell verdiente das thema eine verfassungsrechtliche behandlung.
    6. die krankheits-lehre an bettenzahl zu koppeln ist aus verschiedener sicht fragwürdig. A. einen grossen teil der erkrankungen und klinischen bilder kann ohne kranke-in-betten gelehrt werden. bitte quote ambulante/klinische medizin beachten. B. die bettenzahl wird nicht von der universität per se, sondern von der infrastruktur bestimmt: das marburger universitäts-klinikum ist im grunde ein kreiskrankenhaus. demgegenüber betrachte man die vielzahl der kliniken in berlin, hamburg, frankfurt und münchen, meist mit akademischen lehrern als chefärzten. oder anders: siehe frankfurt/mainz als zentrum des riesigen rhein-main-gebietes. C. wäre es ein leichtes, nicht-universitäre städte mit einem lehr-klinikum effektiv auszustatten, zbsp. flensburg u.a.m. - teilweise schon als akademisches lehrkrankenhaus deklariert. daher

    7. frage an die journalisten: fliesst FÜR DIE ZVS die bettenzahl uni-klinik plus akademische lehrkrankenhäuser zusammen oder nicht?

    8. zudem einfache überlegung: dort, wo eine dialysestation vorhanden ist, (heide/holstein), ist ein akademisches lehrkrankenhaus. wenn ich die klinikbetten kiel, mhl lübeck mit den umliegenden akademischen lehrkrankenhäusern zusammenrechne, wird mir schwindlig.

    9. es stellt sich die frage nach dem guten willen.

    10. lehre und forschung. ja, ja!

    11. natürlich existieren engpässe. nicht jedes rechtsmedizinisches institut kann alles zeigen und lehren, nicht jedes lehrkrankenhaus hat ein pathologisch-anatomisches institut u.dgl. mehr. - jedoch sozialmedizin könnte auch abends an der vhs unterrichtet werden.

    12. wisse: die klinische medizin ist die lehre von den krankheiten und deren behandlungen. wisse: durch die leitlinien (recht fragwürdiges system) ist vieles normiert und zwar derart, dass wir kürzlich als laien im spiegel informiert wurden, dass in homburg wie berlin ein stroke-unit-lkw unterwegs ist, der, das sei angemerkt, nur sinn in ballungszentren macht. denn, was wäre mit maler emil nolde in seebüll?? sofern der noch lebte und einen schlaganfall erlitte?

    es ist wirklich an der zeit, ohne polemik zu recherchieren und die fragen des studienganges, der zulassung und des standards nicht einer gruppe von weltfremden am grünen tisch zu überlassen.
  5. #5

    immer das gleiche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf halber Strecke ausgebremst: Für ihren Traum von einem Medizinstudium nehmen Studenten sogar Teilstudienplätze in Kauf. Doch mit dem absurden Konstrukt können sie nur bis zum Physikum an der Uni bleiben - danach fliegen sie automatisch raus.

    Teilstudienplätze für Mediziner: Lasst mich rein, ich bin Halb-Arzt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Pünktlich zum Semesterbeginn wieder ein Artikel zum Thema Studienplatzvergabe für Mediziner. Sorry aber wenn man "schon früh" weiß das man Medizin studieren möchte und trotzdem nur ein 3,x Abitur schafft - Pech gehabt.
    "wie oft will man uns eigentlich noch bestrafen für dieses angeblich schlechte Abitur?"
    Angeblich?
  6. #6

    Was für ein Schwachsinn! Teilstudienplätze gehören Verboten! Mit dieser Regelung haben sich inkonsequente Politiker und Verantwortliche mal wieder selber übertroffen!

    Eine Abiturnote, die vor fast 10 Jahren erworben wurde, hat keine Aussagekraft über die Eignung zu einem Medizinstudium. Die Umstände, die zu dieser Abiturnote führten, spielen auch eine Rolle.

    Vor 15 Jahren war an meinem Gymnasium je nach Wahl der Fachlehrer eine Abiturnote zwischen 1,3 - 1,0 war damals noch nicht so "inflationär" - und 3,4 möglich. Und manchmal ist es einfach das Desinteresse der Oberstufenschüler für den Unterricht.

    Die Bildung und das Interesse der Schüler hängt auch von der Qualität der Lehrer ab. Die "Dummheit" der Schüler ist proportional zu den Mängeln des Schulsystems bzw. des Lehrpersonals.

    Das Bestehen des Physikums scheint auch nicht so einfach zu sein. Während meiner dreijährigen Zeit in einem Studentenwohnheim, hatte ein Bewohner, der schon länger dort wohnte, sein Physikum trotz intensiver Vorbereitung in Lerngruppen und Seminaren nicht bestanden. Jetzt ist er als Arzt in einem Krankenhaus tätig, obwohl Personalleiter in der Industrie dies als "Bummelstudium" bezeichnen würden.

    Meiner Meinung nach sollte man das Physikum bei Bewerbungen mit einem Bachelor gleichstellen und das Abitur nur als Beurkundung der Hochschulreife werten.
  7. #7

    Zitat von jvb2s Beitrag anzeigen
    Sorry aber wenn man "schon früh" weiß das man Medizin studieren möchte und trotzdem nur ein 3,x Abitur schafft - Pech gehabt.
    Bei der heutigen Vergabe von Abiturnoten haben Sie vielleicht Recht. Aber dann sollte man diese Kandidaten nicht mit einem Medizinstudium beginnen lassen.

    Vor 10 Jahren hatte ich des Öfteren mitbekommen, dass Abiturienten ihr Medizinstudium in Budapest begannen, weil sie keine Aussicht hatten, über die ZVS einen Studienplatz in Deutschland zu bekommen. Nach dem Physikum hatte man es ihnen gestattet, ihre Kliniksemester an einer deutschen Universität fortzusetzen.

    Also werden alle Medizinstudenten gleich behandelt? Oder kann man wie so oft mit Geld alles regeln?
  8. #8

    Wenn ich mich recht erinnere, konnte man zu meiner Zeit (Mitte der 1980er) in Mannheim Medizin auch nur bis zum Physikum studieren. Die Absolventen mussten zusehen, dass sie dann woanders ihren klinischen Studienabschnitt absolvieren konnten, idealiter bekamen sie die Plätze der in Heidelberg am Physikum Gescheiterten.

    So furchtbar neu ist das Problem also nicht ...
  9. #9

    Ich denke auch nicht das die Abiturnote alleine ein guter Indikator für den Erfolg im Medizinstudium ist. Der im Artikel zitierte Herr hat es anscheinend trotz 3.1 durchs Physikum geschafft.

    NUR wenn ich schon vor der Oberstufe weiß das mein Traum ist Arzt zu werden bzw. Medizin zu studieren dann muss auch klar sein das 90% der Wege dorthin über die Abiturnote führen. 2 Jahre Oberstufe sind in Relation zum Gesamtaufwand bis man dann tatsächlich die Approbation in den Händen hält doch ein Klacks.








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