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Teenager-Soldat in Afghanistan: Mit Trick 17 an die Front

Er war kräftig, selbstbewusst, groß für sein Alter - und konnte es kaum erwarten, gegen die Taliban zu kämpfen. So schummelte sich Adam Wilkie bis in die gefährlichste Region Afghanistans. Da war der britische Soldat aber gerade 17 Jahre alt. Das Verteidigungsministerium "bedauert den Fehler".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...811797,00.html
  1. #60

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    [QUOTE=parzival_gralssucher;9523890]
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er war kräftig, selbstbewusst, groß für sein Alter - und konnte es kaum erwarten, gegen die Taliban zu kämpfen. So schummelte sich Adam Wilkie bis in die gefährlichste Region Afghanistans. Da war der britische Soldat aber gerade 17 Jahre alt. Das Verteidigungsministerium "bedauert den Fehler".

    Ein klasse Junge der noch weiß was Pflichterfüllung heißt. Im Gegensatz zu den Weicheier hier, die sich früher schon vor dem Wehrdienst gedrückt haben und sich jetzt wahrscheinlich vor Kritik kaum einkriegen.
    haben sie gedient? in welcher einheit und mit welchem dienstgrad? sie sind eine schande wenn sie sich als ehemaliger soldat so äussern
  2. #61

    -

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Gut getrickst. Aber Soldat ist ein ehrenhafter Beruf. Ich finde es gut wie der Junge sich für sein Land einsetzt.

    In Deutschland darf man auch schon mit 16 Jahren zur Polizei.
    Was ist an einem Soldat ehrenwert? Dass er sich für die Spielchen seiner Befehlshaber einspannen lässt?

    "Military men are just dumb stupid animals to be used as pawns in foreign policy."

    Henry "Philantrop" Kissinger
  3. #62

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht welche Erfahrungen sie beim Militär gesammelt haben, aber ich denke heute muss man schon topfit sein, schon weil die Waffensysteme sehr viel komplizierter sind als vor 100 Jahren.
    Das trifft aber doch nur auf die Soldaten zu, die tatsächlich mit technischem Gerät umgehen müssen. Der Grossteil bedient ein Gewehr wie vor 100 Jahren.
  4. #63

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht welche Erfahrungen sie beim Militär gesammelt haben, aber ich denke heute muss man schon topfit sein, schon weil die Waffensysteme sehr viel komplizierter sind als vor 100 Jahren. In jedem Job ausser man ist selbstständig muss man auf seine Vorgesetzten hören, ob im Büro oder auf dem Bau. Auch schießen Soldaten nicht grundlos auf irgendwelche Menschen. Es gibt nun mal viele bewaffnete Konflikte die sich bis zu uns auswirken, da muss und sollte jeder Staat handeln. Mir ist der Junge sympatisch, Soldat sein ist sicher ein guter Beruf.
    Niemand behauptet, ein Soldat würde grundlos schießen. Die Gründe sind sogar vielseitig und meist nicht nachvollziehbar. ABER: Die meisten Kugeln und Bomben treffen nunmal nicht das "Ziel", sondern Zivilisten.
    Das nennt sich ein paar Kilometer von der "Front" entfernt Totschlag.
    Es gibt hunderte Videos auf Liveleaks, die belegen, dass dieser "ehrenhafte Beruf" aus jungen Menschen vollkommene Soziopathen macht, die die wesentlichste Konstante in unserem gemeinsamen Miteinander vollkommen missachten. Nämlich, dass Leben wertvoll ist.
    Aber vielleicht kommen Sie da selbst nie drauf, bei der synthetischen Kriegsberichterstattung mit ihren "Helden".
  5. #64

    armee

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht welche Erfahrungen sie beim Militär gesammelt haben, aber ich denke heute muss man schon topfit sein, schon weil die Waffensysteme sehr viel komplizierter sind als vor 100 Jahren. In jedem Job ausser man ist selbstständig muss man auf seine Vorgesetzten hören, ob im Büro oder auf dem Bau. Auch schießen Soldaten nicht grundlos auf irgendwelche Menschen. Es gibt nun mal viele bewaffnete Konflikte die sich bis zu uns auswirken, da muss und sollte jeder Staat handeln. Mir ist der Junge sympatisch, Soldat sein ist sicher ein guter Beruf.
    Es gibt immer wieder Beispiele, wo man sieht, dass manche Soldaten nicht viel Grips in der Birne haben. Zum Beispiel der Fall hier mit dem 17-jährigen Soldaten an der Front.
    Hätte er eigentlich wissen müssen, dass er es erstens nicht darf und zweitens seiner Armee nicht wirklich wieterhilft, wenn es rauskommt.
    Diverse andere Soldaten, die auf Leichen pinkeln, mit Menschenknochen rumspielen, ohne Befehl Gefangene foltern etc. etc. zeugen auch davon.

    Und bei einem normalen Job kann ich durchaus auch einen Befehl verweigern, wenn ich einen guten Grund dazu habe und ich ein bisschen Spezialqualifikation habe. Bei der Armee würde man da deutlich schneller anecken.

    Dass es viele bewaffnete Konflikte gibt, die sich bis zu uns auswirken, mag sein. Der in afghanistan eher nicht, bevor wir da einmarschiert sind.
    Und selbst wenn, wäre es fraglich, ob das ein militärisches Eingreifen rechtfertigt. Aber Einbildung ist ja bekanntlich auch ne Bildung. Und in dieser Hinsicht scheinen mir die meisten Soldaten und Anhänger der Armee hochgebildet zu sein ;)
  6. #65

    Niemand hat versagt, Dienst für die Allgemeinheit

    Warum sollte jemand versagt haben, der Junge hat seinen Berufswunsch erfüllt, er hat seine Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Er arbeitet für sein Land und für die Freiheit, er beschützt sein Land. Der Junge will etwas aus seinem Leben machen und er hat Mut. Er macht etwas aus seinem Leben, was leider nicht allen Jugendlichen in seinem Alter gelingt. Man sollte sich fragen, wieviel gleichaltrige Jugendliche auf der Straße rumhängen und dummes Zeug machen.
    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Wie schlecht muss es doch Menschen im eigenem Land ergehen, wenn sie sich schon als Jugendliche freiwillig für einen Krieg entscheiden?
    Entweder hat das Elternhaus, die Schule und die Gesellschaft versagt, oder der Junge ist ein Fall für die Couch.
    HR
  7. #66

    Zitat von law1964 Beitrag anzeigen
    [...] Soldat sein ist sicher ein guter Beruf.
    Menschen mit Ansage umbringen so ziemlich das letzte, was ein Mensch tun kann.
    Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen etwas anderes zu tun noch unmoralischer wäre. Dann hat man die Wahl zwischen äußerst böse sein und noch böser zu sein - wobei man darüber immer kontrovers diskutieren kann, was denn äußerst böse und noch böser ist.
    Oft kann man das nur im Nachhinein herausfinden.
  8. #67

    Klare Ursache

    In GB existieren keine Personalausweise oder Anmeldungen beim Meldeamt. Man beweist seine Identitaet durch die Vorlage von Gas-, Elektro oder Telefonrechnungen. Kontoauszuege werden auch akzeptiert. Bis auf die neuen EU Fuehrerscheine, die britischen haben kein Foto. Daher voellig verstaendlich, dass staendig etwas schieflaeuft.
  9. #68

    Arbeitsteilung

    Zitat von kinich_janaab Beitrag anzeigen
    Was ist an einem Soldat ehrenwert? Dass er sich für die Spielchen seiner Befehlshaber einspannen lässt?

    "Military men are just dumb stupid animals to be used as pawns in foreign policy."

    Henry "Philantrop" Kissinger
    Jede moderne Gesellschaft ist nach dem Prinzip der Arbeitsteilung organisiert. Daher gibt es auch für Fragen der Sicherheit Spezialisten.
    Polizisten sorgen für die innere Sicherheit, Feuerwehrleute schützen vor physischen Gefahren und Soldaten wehren eben äußere Bedrohungen ab. Das ist ihr Job und er ist notwendig.
    Ich habe wenig Verständnis für die vielen herablassenden Kommentare hier, denn diese Leute machen einen notwendigen Job und riskieren dabei ihr Leben, damit es andere nicht tun müssen.
  10. #69

    Na Leute jetzt macht nicht schon wieder

    aus einer Maus einen Elefanten, ist doch total egal ober der jetzt 3 Monate frueher oder spaeter auf Talibanjagdt geht wichtig ist das er diese Typen ausknipst bevor die vor unserer Haustuer stehen. Wie schon Deng in China sagte (der war klueger als Mao) es ist egal ob die Katze schwarz oder grau ist, das Wichtige ist die faengt die Ratten und Maeuse.



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er war kräftig, selbstbewusst, groß für sein Alter - und konnte es kaum erwarten, gegen die Taliban zu kämpfen. So schummelte sich Adam Wilkie bis in die gefährlichste Region Afghanistans. Da war der britische Soldat aber gerade 17 Jahre alt. Das Verteidigungsministerium "bedauert den Fehler".

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