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Technologie: Künstliches Blatt soll günstige Energie liefern
Es ist so klein wie eine Spielkarte und braucht nicht*mehr als Wasser und Sonnenlicht, um Energie zu produzieren: Forscher haben ein künstliches Blatt entwickelt, das künftig als Stromlieferant für Haushalte dienen könnte.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...753616,00.html
- #1 28.03.2011 15:15 von
- #2 28.03.2011 15:26 von
?
"Es nutzt Lichtenergie, um Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten.....
...und würde obendrein als Nebenprodukt Wasser herstellen, das durch die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff entsteht."
Benutzt Wasser um Wasser her zu stellen. Aha. - #3 28.03.2011 15:28 von Danex
- #4 28.03.2011 15:37 von
Google Cash Powers Up CoolPlanet Biofuels
Der oder die jenigeInnen, welche sich in die Lage versetzt haben, des englischen mächtig zu sein, dürften hier auch Interesse daran finden:
http://www.fastcompany.com/1740219/c...oogle-venturesThe process generates activated carbon with a very high surface area which will allow it to be used as a soil enhancer similar to "terra preta." By burying this carbon in an appropriate manner, we can greatly enhance...... - #5 28.03.2011 15:42 von
- #6 28.03.2011 15:45 von
Wasser, Energiespeicher
Ja, der Artikelschreiber ist in der Tat ein Scherzkeks. Aber eventuell kann man ja verunreinigtes Wasser verwenden und erhält am Ende chemisch reines Wasser, dem man dann nur ein paar Salze hinzufügen muss, um gutes Trinkwasser zu haben. Das wäre in der Tat nicht so übel als "Nebenprodukt".
Ein andere komische Aussage im Artikel ist
"Notwendig wäre zusätzlich ein Brennstoffzelle als Speicher." Der Energiespeicher ist immer noch der Wasserstoff selber und für diesen bräuchte man natürlich noch einen Tank. Die Brennstoffzelle dient dann zur Stromgewinnung aus der Verbrennung des Wasserstoffs, hat also mit Energiespeicher nix zu tun. Alternativ oder zusätzlich könnte man den Wasserstoff auch noch für einen Wasserstoffverbrennungsmotor verwenden. Also schon eine feine Sache. Nur der Wasserstoff-Tank birgt halt so seine Risiken. - #7 28.03.2011 15:45 von
Wieder mal ein äusserst schwacher Artikel im Speigel, aber hauptsache er ist 'grün'.
>schon produziere das Blatt sämtliche Energie, die ein
> Haushalt in einem Entwicklungsland braucht
Blödsinn! Eine Spielkarte hat ~50cm², bei einem Wirkungsgrad von 10% (laut Artikel 10mal so effizient wie eine Pflanze) erzeugt das 'Blatt' im Durchschnitt ~0,8W! Das reicht nicht einmal aus um ein Handy zu laden.
>Notwendig wäre zusätzlich ein Brennstoffzelle als Speicher
Blödsinn! Brennstoffzellen speichern nichts, sie erzeugen Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff!
> und würde obendrein als Nebenprodukt Wasser herstellen,
>das durch die Reaktion zwischen Wasserstoff und
>Sauerstoff entsteht
Ja, genau so viel, wie das 'Blatt' vorher verbraucht hat, um Sauerstoff und Waserstoff zu erzeugen ^^
> Momentan sei es zehnmal so effektiv bei der
>Photosynthese wie ein echtes Blatt
Also hat es ~10% Wirkungsgrad (Pflanzen haben nur ~1%!) und liegt damit deutlich unter einer herkömmlichen Solarzelle, die noch dazu auch keine Brennstoffzelle benötigt.
Man hat also eine Möglichkeit gefunden Sonnenlicht in Strom zu verwandeln die komplizierter (mehr Teile) komplexere Aufstellung), schlechter (weniger Wirkungsgrad) und teurer (mehr Teile, z.B. eine zusätzliche Brennstoffzelle) ist, als eine Solarzelle. Echt toll....
LG
GignGogn, der keine unsinnigen grünen Jubelmeldungen lesen will, nur weil sie dem Zeitgeist und den politischen Vorgaben entsprechen, die DDR ist Vergangenheit, ihre Methoden sollten es auch sein. - #8 28.03.2011 15:54 von
...
Also, wenn ich nur lang und piefig genug suche, dann werde ich doch wohl Gründe dafür finden, dass das nicht funktionieren kann. Dann kann ich beweisen, dass der Spiegel wieder mal Schrott schreibt UND nebenbei auch noch meine eigene Brillianz beweisen.
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. - #9 28.03.2011 16:01 von
Wasser, Brennstoffzellen und Entwicklungsländer
Nein, das ist schon richtig so. Lichtenergie wird in diesem Fall offensichtlich durch Elektrolyse in chemische Energie (Wasserstoff) umgewandelt, die dann gespeichert und später (durch Verbrennen) in Wärme, Bewegung oder eben Elektrizität umgewandelt werden kann.
Das alles ist eigentlich ein alter Hut. Es wurde anscheinend der Weg nur ein wenig verkürzt. Dem namenlosen Autor des Artikels ist wohl einfach nur seinem journalistischen Übereifer etwas erlegen. So wie das geschrieben wurde, klingt es als wäre es eine völlig neue Erfindung.
Außerdem völliger Müll ist die Behauptung, dass Brennstoffzellen Energie speichern. Da fehlte dem Autor wohl auch noch das Basiswissen. Brennstoffzellen wandeln den Wasserstoff, der in (mehr oder weniger) stinknormalen Gastanks "gespeichert" wird, durch Verbrennung in elektrische Energie um.
Das würde ein solches System leider viel zu viel aufblasen und verteuern. Zudem ist Wasserstoff nicht ganz ungefährlich. Wäre das nicht so, würden wir heute alle längst mit Wasserstoffautos umherfahren. Das ganze ist mit Sicherheit nicht etwas, das sich ein Haushalt in einem Entwicklungsland ohne Weiteres leisten kann.
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