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Technik-Tipps: Schwarzweiß-Fotos mit dem Schweißglas
DOCMA Um Überbelichtungen zu vermeiden, kann man beim Fotografieren die Helligkeit reduzieren. Nur sind die Ergebnisse dann oft flau. Das Fachmagazin Docma zeigt, wie sie anschließend zu prächtigen Schwarzweiß-Bildern kommen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/t...-a-877038.html
- #1 27.01.2013 08:51 von
Aha
Mittelprächtiges Motiv, aufgenommen mit einem hoffentlich guten Objektiv, das man durch Vorschnallen eines Scherbens auf optisches Schrottniveau herunter zieht, für einen Effekt, den man mit einem der sinnvollsten und notwendigsten Zubehörteile der Fotografie, einem Stativ, einer Belichtungsreihe und ein paar Photoshopebenen ohne großen Aufwand besser hinbekäme. So what?
- #2 27.01.2013 09:21 von
Was ein Quatsch
Ein ND Filter reduziert einfach die Menge des Lichtes im ganzen Bild, was für dieses Problem überhaupt keine Lösung ist.. Ob ich 30 sek oder 1 sek belichte ändert am Kontrastumfang einfach mal nix.. Früher hat man einen ND Verlaufsfilter benutzt und einmal normal und einmal kürzer für den Himmel zu belichten wäre wohl die bessere Lösung gewesen...
- #3 27.01.2013 09:31 von
Monitor kalibrieren und profilieren...
Ich sehe es wie mein Vorredner Schindelbeck.
Das Foto betrachte ich an einem kalibrierten und profilierten NEC Spectraview Reference 241. Wird hier ziemlich dunkel angezeigt. Bevor Tilo Gockel der Welt noch einmal erklärt, wie man Dinge, die heutzutage zielsicher am Computer erledigt werden können, mit alten Glasresten nur unzureichend erreicht, sollte er sich einen guten Monitor zulegen und diesen vernünftig einmessen (lassen). - #4 27.01.2013 10:12 von
So einfach ist es nun auch nicht
Ich stimme Ihnen zu, dass für dieses Motiv wahrscheinlich auch eine Belichtungsreihe gereicht hätte, es gibt aber auch Motive für die das NICHT gereicht hätte!
Die Idee ein Schweißerglas zu verwenden ist gerade deswegen eine gute Idee!
Es kommt nämlich immer darauf an, was man erreichen will und wieviel Geld man zur Verfügung hat.
Für einen Hobbyfotografen reicht diese Lösung doch vollkommen aus! - #5 27.01.2013 10:54 von
Sehen lernen und Kamerabedienung
sollte man vorweg schon mal etwas ueben. Auch auf meinen gut kalibrierten Monitor, ist dieses s/w Foto eher unpraechtig. Zudem wuerde ich die letzte Raw version empfehlen, die einige der Korrekturen doch recht erleichtert. Wie schon hier gesagt waere ein bracketing mit 3-5 Aufnahmen bei dem Motiv die bessere Loesung gewesen. Ansonsten gibt es an den meisten Kameras ne Loeschtaste..
- #6 27.01.2013 12:48 von
Es zählt nur das Ergebnis (Bild 8), und wenn das das ist, was der Fotograf beabsichtigt hatte, ist's ja gut.
Trotzdem, viele Kameras haben für derartig hohe Kontraste Serienaufnahmen mit mehreren unterschiedlichen Belichtungen binnen Sekundenschnelle vorgesehen. Verschlußzeiten von einer viertausendstel Sekunde, wie sie die Canon EOS 500D bietet, machen oft ein Graufilter unnötig, geschweige denn ein Schweißglas. (Für sowas habe ich ein Grauverlaufsfilter, damit erspare ich mir das Gefummel, hinterher mehrere Bilder zusammensetzen lassen zu müssen).
Und weitaus die meisten Kameras wären mit dieser Szene auch zurechtgekommen, wenn man ihre Belichtungsautomatik erstmal auf den Himmel gerichtet und gespeichert hätte, um dann die dunklen Stellen hinterher in der Raw-Entwicklung oder mit einer einfacheren Bildbearbeitungsssoftware wieder aufzuhellen.
Hierfür sollte man beim Kauf einer Digitalkamera darauf achten, dass man tatsächlich eine Belichtung speichern kann, die beibehalten wird, wenn man den Sucher danach in der Richtung ändert. Eine DSLR hat sowas aber immer, bei den Kompakt- und Billigkameras scheiden sich daran die Geister. - #7 27.01.2013 13:01 von
Ich fotografiere fast auschliesslich mit Kompakten und die hatten das eigentlich alle.
Wobei ich natuerlich sagen muss dass ich auch beim Kauf darauf geachtet habe.
Es gibt tatsaechlich nichts nervigeres als Kameras die zwar beim "Draufbleiben-auf-dem-Knopf" den Focus speichern, nicht aber die Belichtung.
Wer baut sowas? - #8 27.01.2013 14:38 von
Sogar wenn die Kamera keine getrennte Speicherung von Belichtungs- und Entfernungseinstellung hat, kann man wohl bei jeder die Belichtung heller oder dunkler einstellen. Man kann den Erfolg ja auf dem Display beurteilen und braucht im Gegensatz zu früheren Zeiten (Polaroid-Rückteil) nicht mal 'ne Mark an Filmmaterial für einen Versuch auszugeben. Die Heller/Dunkler Korrektur ist nur etwas umständlicher, vor allem, weil man daran denken muss, die Einstellung für spätere Aufnahmen wieder rückgängig zu machen. - Die Belichtung zu vermindern, hat dort seine Grenzen, wo dann die hervorgeholten Schwärzen grieselig werden ("Bildrauschen"). Dann hilft noch ein Polarisationsfilter oder, für ein schwarzweißes Endergebnis, ein Gelb-, Orange- oder Rotfilter.
- #9 27.01.2013 14:57 von
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