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Teamwork: Fernbeziehung im Job

Eine Besprechung über drei Kontinente - für globalisierte Konzerne eine leichte Übung. Die Technik dafür ist längst da und hat die Kinderkrankheiten fast abgeschüttelt. Doch von den Teams verlangt sie viel: Flexibilität, einen anderen Führungsstil und ein Faible für virtuelle Apfelschorle.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...793985,00.html
  1. #1

    .

    Die Technik taugt nicht nur zur Koordination von internationalen Teams (Offshoring, etc.), sondern auch zum Arbeiten vom Homeoffice aus. Abends von der Couch noch eine Stunde Telefonkonferenz ist kein Problem, bis abends im Büro hocken und drauf warten schon eher.
  2. #2

    Burnout?

    Zitat von rumpel84 Beitrag anzeigen
    Die Technik taugt nicht nur zur Koordination von internationalen Teams (Offshoring, etc.), sondern auch zum Arbeiten vom Homeoffice aus. Abends von der Couch noch eine Stunde Telefonkonferenz ist kein Problem, bis abends im Büro hocken und drauf warten schon eher.
    Prinzipiell richtig, aber wenn das dann erwartet wird wird es schnell zum Problem. Arbeit ist Arbeit, auch wenn sie von daheim aus stattfindet - eine echte Telko mit Kunden ist definitiv Arbeit (und wird wahrscheinlich auch so gesehen). Aber genau wie bei Blackberry und co. sollte darauf geachtet werden, dass das nicht ueberhand nimmt - ansonsten droht IMHO ein Burnout. (Z.B. der Teamleiter, der mit den Kollegen in China eine Besprechung hat "ach, komm halt dazu, das kannst du doch kurz von daheim machen" und dann noch mit den Kollegen in Kalifornien "ach komm schon, dann schlaefst du halt morgen etwas laenger"... 16 Stunden Tag...nein, nicht erfunden, aber der Kollege hat sich die Leute inzwischen so erzogen, dass die Chinesen erst nach 8 die Besprechung machen und die Leute in den USA etwas frueher anfangen)

    Gruss, Ulli
  3. #3

    Danke an die PR-Abteilung von Ergo!

    Tolle Idee euch hier so unterzubringen!
    Der Artikel war im Grunde vollkommen Sinnfrei, wird aber dennoch helfen das Image weg von all den Skandälchen zu wenden.

    Wie sagte mein Professor in der Marketingvorlesung noch? Am Ende des Werbespot(t)s nochmal den Firmen Namen anbringen!

    "Je länger die Sitzung des Ergo-Projektteams dauert, desto mehr Teilnehmer haben Durst. Gut, dass reichlich Getränke auf dem Tisch stehen - aber leider nur in München und Düsseldorf. Wer in Hamburg sitzt, möchte die Kollegen am liebsten bitten, schnell eine Flasche Apfelschorle rüberzureichen. So weit ist die moderne Technik nicht. Das Team ist virtuell, die Apfelschorle ebenso. Der Durst dagegen ist real."
  4. #4

    Jeah - sollte als werbung gekennzeichnet sein ...

    Zitat von ozxplorer Beitrag anzeigen
    Tolle Idee euch hier so unterzubringen!
    Der Artikel war im Grunde vollkommen Sinnfrei, wird aber dennoch helfen das Image weg von all den Skandälchen zu wenden.
    Ich mein - der Alltag schaut doch so aus: Erstens gibt's diese schönen Meetingräume wohl, sind aber schweineteuer und deswegen rar, weshalb die normal sterblichen MAs nur über stinknormale Telcos kommunizieren.
    Und kick off mit Treffen aller Beteiligten?
    Gelogen - macht keiner, kostet viel zu viel. Jeder Controller kriegt da Anfälle.
    Das Problem ist nicht mal das kennenlernen - das Problem ist Sprache. sind das alle deutsche Teilnehmer?
    Bei mir sinds Inder, Chinesen, Polen, Südafrikaner, Oberpfälzer (Scherz ...)uvm. Und Firmensprache ist Englisch. Da grübelt man schon manchmal darüber, was er/sie nun wohl wieder gemeint hat.
    Oft sieht man nicht mal seinen Chef persönlich, der hockt in Dubai, der MA in Berlin.
    ansonsten trifft vieles auf alle meetings zu: ich muss gucken, wann andere Zeit haben, ach ne?
  5. #5

    Alles schon bekannt

    Was hier beschrieben wird ist leider nicht neu. Das wurde schon vor 10 Jahren erforscht (www.pe.mw.tum.de) und publiziert (Gaul, H.-D.: "Verteilte Produktentwicklung - Perspektiven und Modell zur Optimierung" und Gierhardt, H.: "Global verteilte Produktentwicklungsprojekte"). Man hat hier 24h-Projekte rund um den Globus laufen lassen und mit verschiedenen Kulturen zusammen gearbeitet. Die Schwierigkeiten, ob auf persönlicher, fachlicher, technischer, ... Ebene, sind bekant.
  6. #6

    Teamarbeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Besprechung über drei Kontinente - für globalisierte Konzerne eine leichte Übung. Die Technik dafür ist längst da und hat die Kinderkrankheiten fast abgeschüttelt. Doch von den Teams verlangt sie viel: Flexibilität, einen anderen Führungsstil und ein Faible für virtuelle Apfelschorle.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...793985,00.html
    Wenn ich mir ansehe, mit welchen Leuten ich hier tatsächlich vor Ort und live und in Farbe arbeiten muss, wünsche ich mir häufig, dass diese Personen möglichst weit weg wären. Viele hier sind dick, faul und extrem unflexibel. Gerne würde ich die dicken Tanten auf einen anderen Kontinent beamen.
  7. #7

    Zitat von rumpel84 Beitrag anzeigen
    Die Technik taugt nicht nur zur Koordination von internationalen Teams (Offshoring, etc.), sondern auch zum Arbeiten vom Homeoffice aus. Abends von der Couch noch eine Stunde Telefonkonferenz ist kein Problem, bis abends im Büro hocken und drauf warten schon eher.
    Telkos sind seit Jahren in den meisten Firmen gang und gebe. Bei der morgentlichen Konf in meiner letzten Abteilung war global alles von grade aufgestanden bis kurz vor schlafen dabei (Boston, London, HongKong, Tokyo, etc). Auf dem Weg zur Arbeit schon mal dem ersten Meeting zuhoehren ist nunmal inzwischen normal. Mein ehmaliger Chef hat die Teamsitzungen regelmaessig von seinem Fruehstueckstisch geleitet. Geht alles.
  8. #8

    Alter Hut...

    Ein Bekannter von mir hat dies als Manager in einem globalen Elektronikkonzern schon vor mindestens 10 Jahren implementiert. Sogar in Coworking Spaces werden derzeit fleißig Call- und Skypeboxen konstruiert. In Business-Centern sind solche Konferenzsysteme auch schon seit vielen Jahren Standard, ebenso in vielen, vielen anderen Büros. Warum man hier ausgerechnet die ERGO Versicherung vorstellt, erscheint mir hingegen nicht Zufall zu sein. Die virtuellen Produkte der Finanzwirtschaft kann man schließlich auch mittels einer intergalaktischen Flatulenz erzeugen, die hat ungefähr den gleiche Wert wie das Kasinogeschäft der Finanzwirtschaft, die sich immer wieder über die vielen Milliarden der Steuerzahler freut, die Merkel mit dem Füllhorn verteilt.








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