Tauchen vor Südafrika: Am Kap der Haie

Tobias FriedrichBlauhai, Siebenkiemer, Weißer Hai - das Meer vor Südafrika ist reich an Raubfischen. Am Kap der Guten Hoffnung können Taucher den eleganten Jägern nahe kommen. Doch das Treffen in der Tiefe zwischen riesigen Tangwäldern ist nichts für schwache Nerven.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-858409.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Blauhai, Siebenkiemer, Weißer Hai - das Meer vor Südafrika ist reich an Raubfischen. Am Kap der Guten Hoffnung können Taucher den eleganten Jägern nahe kommen. Doch das Treffen in der Tiefe zwischen riesigen Tangwäldern ist nichts für schwache Nerven.

    Südafrika: Tauchen mit Haien am Kap der Guten Hoffnung - SPIEGEL ONLINE
    Am Kap der Guten Hoffnung treffen - anders als der Bericht es beschreibt - der Indische Ozean und der Atlantik nicht zusammen.
    Das "Treffen" findet am Cap Agulhas (Nadelkap) statt, das rund 250 km südwestlich von Kapstadt entfernt liegt
  2. #2

    Artikel trifft es!

    Schöner Bericht, der das Tauchen mit Haien gut beschreibt. Ich war bereits dreimal in Südafrika und habe jede Menge Haie gesehen: Natürlich muss man aufpassen und sich an die Regeln halten, aber aggressiv sind diese Tiere nicht!

    Wer jetzt nach Südafrika will, sollte den ersten Teil des Berichtes aber ernst nehmen: Die Bedingungen dort sind wirklich was rauer. Unerfahrene Taucher, die nur den heimischen See oder das Rote Meer kennen, fühlen sich schnell überfordert, selbst oft erlebt...


    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Am Kap der Guten Hoffnung treffen - anders als der Bericht es beschreibt - der Indische Ozean und der Atlantik nicht zusammen.
    Das "Treffen" findet am Cap Agulhas (Nadelkap) statt, das rund 250 km südwestlich von Kapstadt entfernt liegt
    Bevor man meckert, erstmal richtig lesen: Im Bericht steht "in der Gegend rund um das Kap der Guten Hoffnung"...und das stimmt: Es ist auch nicht ein einzelner, genau zu benennder Punkt, wo sich die Meere vermischen. Das zieht sich über hunderte Kilometer!
  3. #3

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Am Kap der Guten Hoffnung treffen - anders als der Bericht es beschreibt - der Indische Ozean und der Atlantik nicht zusammen.
    Das "Treffen" findet am Cap Agulhas (Nadelkap) statt, das rund 250 km südwestlich von Kapstadt entfernt liegt

    Der suedlichste Punkt Afrikas ist zwar tatsaechlich am Cape Agulhas und nicht am Cape of Good Hope. Letztendlich ist die Aussage nicht korrekt da es sich um grosse Ozeane handelt und diese schon mal gar an einem geographischen Punkt zusamment treffen. So ist zum Beispiel die Wassertemperatur westlich von Kapstadt viel niedriger als in der False Bay oestlich von Kapstadt. Dies zeigt dass sich die Ozeane viel weitlaeufiger vermischen.
  4. #4

    Nix Titel

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Hai-Sichtungen beim Tauchgang sind immer ein absolutes HAI-Light. Südafrika kenne ich zwar noch nicht, dafür aber die Cocos Islands (Costa Rica) mit Hammerhaischulen von 30-40 Tieren. Einfach grandios!

    Beeindruckend ist es auch immer, wenn man auf Haie trifft mit denen man gar nicht gerechnet hat. So ging es mir 2008 beim Wrack-Tauchen in Schottland. Raue See, saukalt, schlechte Sicht und gerade beim Abtauchen zu einem alten Frachter. Man rechnet da ja mit allem, aber nicht damit, dass einem zu allererst ein fetter Heringshai vor die Linse schwimmt :-) Schon hat sich der Urlaub gelohnt.
  5. #5

    Cap Agulhas

    Cap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas und liegt ca 250km südöstlich und nicht südwestlich von Cape Town oder dem Cap entfernt.
    Im Übrigen vermischt sich in der Gegend zwischen dem Cap Agulhas und dem Cap der guten Hoffnung nicht nur der Indische Ozean mit dem Atlantik, es kommen noch kalte Atlantik Meeresströmungen aus Richtung der Antarktis dazu. Dies hat trinityguildhall schon richtig beschrieben.
  6. #6

    Zitat von Hiddensee65 Beitrag anzeigen
    ..
    Bevor man meckert, erstmal richtig lesen: Im Bericht steht "in der Gegend rund um das Kap der Guten Hoffnung"...und das stimmt: Es ist auch nicht ein einzelner, genau zu benennder Punkt, wo sich die Meere vermischen. Das zieht sich über hunderte Kilometer!
    Zwischen "meckern" und der Vornahme einer Richtigstellung besteht ein himmelweiter Unterschied.
    Ich berufe mich bei meiner Richtigstellung auf diesen Fakt:
    Datei:Kap agulhas südafrika 13.12.2004.JPG

    Offensichtlich aber irren sich seit Jahrhunderten die Südafrikaner und ich, wie die Kommentare hier beweisen.
  7. #7

    Zitat von chrismuc2011 Beitrag anzeigen
    Cap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas und liegt ca 250km südöstlich und nicht südwestlich von Cape Town oder dem Cap entfernt.....
    Man möge mir meinen Himmelsrichtungsirrtum entschuldigen, ich habe schon seit frühester Kindheit damit Probleme.......
  8. #8

    Geografisch haben Sie recht

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Am Kap der Guten Hoffnung treffen - anders als der Bericht es beschreibt - der Indische Ozean und der Atlantik nicht zusammen.
    Das "Treffen" findet am Cap Agulhas (Nadelkap) statt, das rund 250 km südwestlich von Kapstadt entfernt liegt

    Aber vom Tauchstandpunkt nicht. Ob Sie oestlich von Cape Agulhas tauchen, also Struuisbai, Arniston oder westlich Danger Point finden Sie eine aehnliche Unterwasserwelt. Das zieht sich bis False Bay.
    Tauchen Sie aber westlich von Cape Point, faengt die Atlantic Coast an mit voellig anderen Bedingungen und Wassertemperaturen.
  9. #9

    Es liegt an

    Zitat von trinityguildhall Beitrag anzeigen
    Der suedlichste Punkt Afrikas ist zwar tatsaechlich am Cape Agulhas und nicht am Cape of Good Hope. Letztendlich ist die Aussage nicht korrekt da es sich um grosse Ozeane handelt und diese schon mal gar an einem geographischen Punkt zusamment treffen. So ist zum Beispiel die Wassertemperatur westlich von Kapstadt viel niedriger als in der False Bay oestlich von Kapstadt. Dies zeigt dass sich die Ozeane viel weitlaeufiger vermischen.

    den vorherrschenden Meeresstroemungen. Mocambique-, Agulhas-Strom von Osten und Benguela Strom von Westen.
    Diese verschieben sich allerdings jahreszeitlich.