das wird der erste Tatort sein bei dem ich abschalte und mal wieder ein Buch lese.
Leichen,Spurensicherung, Verhöre - damit wird sich Til Schweiger bald vor der Kamera beschäftigen. Wie jetzt bestätigt wurde, ist der 47-Jährige der neue Hamburger "Tatort"-Kommissar. Eine echte Herausforderung: Die Rolle ist weit entfernt von seinen Einsätzen als softer Frauenschwarm.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,801539,00.html
das wird der erste Tatort sein bei dem ich abschalte und mal wieder ein Buch lese.
Bei allem Respekt,aber Schweigers "Tatorte" kann man nur aushalten,wenn seine Stimme von einem anderen Schauspieler nachsynchronisiert wird.Da das vermutlich nicht geschehen wird,bleibt einem an diesen Terminen nichts anderes übrig als andere Sender einzuschalten - oder aber einen fernsehfreien Abend einzuhalten....
etwas für klein Bürger , und den auch noch Til Schweiger , die serie reist wirklich keine Katze mehr hintern ofen vor
Ich finde Schweiger als Kommissar schon deswegen interessant, weil er als Person und insbesondere wegen seiner sehr markanten und äh interessanten Stimme so ungeheuer polarisiert. Da wird es allein schon interessant und für viele Zuschauer anziehend zu sehen, wie er sich sich ganz abgesehen vom weiteren Schauspiel stimmlich so als Kommissar schlägt. Das hat für mich als interessantes Fernsehexperiment in den Dimensionen ungefähr was von der Spannung, die z.B. die Ankündigung auslöste, dass (mancher wird sich vielleicht noch erinnern) TV Total von einer nur wöchentlichen Sendung auf eine tägliche Show erweitert wurde. Was, wie sich ja später herausstellte, erfolgreich gelang. Ich glaube jedenfalls, dass es ohne solche riskanten und umstrittenen Experimente immer weniger gutes Fernsehen gibt.
Wäre die Mimikminimierung ein Kriterium,so wäre demzufolge Veronica Ferres erste Wahl : Das Minenspiel des "wütenden Pfannkuchens" verzaubert doch angeblich Millionen von Zuschauern,diese 'Darstellerin' liegt in der Beliebtheitsskala der GALABUNTEBLÖDBAMBI-Untertanen doch noch vor Rundine Christine Neubauer oder Maria Furtwängler-Burda als deutsche Betroffenheitsmaschine No.3.
Im übrigen scheint eine große Zahl der SPONisten hier wenig Wissen über Filme und Fernsehspiele zu haben : So ein Filmchen wird nicht von dem ersten auf dem Besetzungszettel gemacht,sondern auch von den anderen Schauspielern,Vom Regisseur,vom Dramaturgen,Kameramenschen usw.... - diese prägen insgesamt das Ergebnis der Dreharbeiten.
Ein anderer SPONist - ein SPONtist..? - bezeichnet Til Schweiger als Latin-Lover-Typ ! Auch gewagt.Bietet das Stuttgarter Tatort-Duo demzufolge Black Power ?
Ein weiterer hier meint,demzufolge könne Dieter Hallervorden auch den 'King Lear' spielen- da hat er Recht ! Das breite Breitenpublikum reduziert mal wieder auf den Komödianten,der ja keine ernsten Rollen spielen könne - breitweit verbreiteter Irrtum - Hallervorden IST Schauspieler und hat schon Format in 'ernsten' Rollen unter Beweis gestellt.
Schweiger kann durchaus ein Ensembleschauspieler sein und bei einer guten starken Regie mit anderen überzeugen - solange man ihm nicht selbst die Regie überlässt. In dem Bereich übt er wohl noch.
Gebt ihm eine Chance.