DPADer "Tatort" als Kulturkampf: Mehmet Kurtulus drehte in Hamburg die grimmigsten Fälle der Krimi-Reihe. Im Interview spricht der unbequeme Star über den Abschied von der Elbe, den Fluch der Quote und die Blender und Beamten des deutschen Fernsehgeschäfts.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,830904,00.html
Nun ja. Wenn man in einem überregional gelesenen Medium umgangssprachlich schreibt dann sollte das m. E. auch durchgehend und in sich schlüssig erfolgen. Hier sieht es eher nach einem unbeabsichtigtem Schreib- oder Wissensdefizit aus. - Aber was soll man schon von einem Kommentator erwarten, der Satzzeichen wie Anführungszeichen “Tüddelchen“ nennt … ich kann die Menschen südlich der Elbe immer mehr verstehen, die mit der Bevölkerung der großen Stadt nördlich der Elbe so ihre Probleme haben … und unterm Strich stimmen Artikel und Kommentar ja auch perfekt auf das ein, was wir von dem Hamburger Tatort in Zukunft zu erwarten haben. Mit Rücksicht auf die Geburtsregion des zukünftigen Hamburger Tatortkommissars heißt es dann vielleicht bald „Tatort“-luege!
Also Frau Kurtulus, geborene Nosbusch war ja auch schon eine Aktrice von höchsten Gnaden. Wir wollen hiermit an ihre sensationelle Leistung in "Der Fan" erinnern. Ihr Mann ist selbstverständlich von adäquatem Talent. Möge die Sonne Kaliforniens den Rest besorgen. Im ewigen light of love.
Welch ein Glück, dass dieser Unsympathling mit seinen dämlichen Plots endlich aus dem Tatort verschwindet....viel Glück in LA....
Wo waren denn in dem Tatort riesige Spezialeffekte? Am Ende ist ein Bus explodiert, das wars aber auch schon.
Ich finde es sehr schade, das Herr Kurtulus aufhört. Die Tatorte waren mal eine sehr wilkommene Abwechslung und haben sich positiv aus der Masse der Dauerbrennertatorte (Münster, Köln, München) abgehoben. Auch wenn sie vielleicht nicht derart massentauglich waren.
Der beste Tatortschauspieler seit langem, der auch ein junges Publikum angesprochen hat und den eleden deutschen Krimi entstaubt hat.
Dass die Quote zu schlecht war, weil sich der deutsche 50 ler keine Möglichkeit zur Identifitkation hatte, ist ein perfektes Beispiel für eine latente Abneigung gegenüber "dem Fremden". Genau aus dem selben Grund warum die besten Hollywoodfilme Remakes von asiatischen Filmen sind, weil der amerikanische Zuschauer keine Asiaten sondern Weiße sehen will.
P.S. und wer kommt jetzt? genau, die Krönung des deutschen TV. Unangefochten mit Veronika Ferres, der schöne, weiße, blonde Till. Ein deutscher Traum wird war
Hat er doch so recht, ich war vom 1. Tatort mit ihm immer ein begeisterter Zuschauer, obwohl ich wohl nicht die Zielgruppe vom Alter bin! Schade, wenn man da so an den wohl neuen Ermittler denk!
die besten Sachen laufen eh meist erst ab 23 Uhr und haben dementsprechend eine "schlechte" Quote. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch einige Jahre länger durchhält, aber das deutsche Flach-TV (ohne regelmäßige Schenkelklopfer) war wohl stärker...