Forum


 

Tarnkappen-Schiffe für US-Marine: Obama setzt auf unsichtbare Zerstörer

U.S. NavyDiese Hightech-Schiffe könnten bald Amerikas Interessen im Pazifik verteidigen. Die US-Marine plant den Bau von drei Tarnkappen-Zerstörern, vollgestopft mit modernster Technik. Das Problem der Wunderwaffe: Sie ist fast unbezahlbar.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837095,00.html
  1. #10

    Zitat von Thorongil Beitrag anzeigen
    Bereiten sich die USA auf den Ernstfall vor, also eine Währungsreform, um die chinesischen Dollar-Einlagen zu entwerten und ihre Schulden "abzubauen"?
    China hält rund 1,17 Bio. USD an US-Staatsanleihen, das sind rund 7,5% der ausstehenden Anleihen. Die Nettoauslandsverschuldung der USA als Volkswirtschaft insgesamt liegt bei 20% des BIPs. Eine Währungsreform oder gar ein Krieg gegen einen Gläubiger machen bei den Verhältnissen Null Sinn.
  2. #11

    optional

    Nur schlecht, wenn dann so'n dösiger Hain Seeman Marke US mit 'nem Stahlhelm auf's offene Deck geht ..
  3. #12

    Konzept höchst fragwürdig...

    Ok, man kann sich damit vor dem Radar verstecken und auch optisch ist das Schiff nicht besonders auffällig. Leider muss man aber auch selbst auf Radar verzichten, sonst kann man leicht geortet werden. Liegt die Zukunft der Marine in der Vergangenheit?
  4. #13

    Unsichtbare Zerstörer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diese Hightech-Schiffe könnten bald Amerikas Interessen im Pazifik verteidigen. Die US-Marine plant den Bau von drei Tarnkappen-Zerstörern, vollgestopft mit modernster Technik. Das Problem der Wunderwaffe: Sie ist fast unbezahlbar.

    USA planen Hightech-Zerstörer mit Stealth-Technik für den Pazifik - SPIEGEL ONLINE
    Wen wollen die Amerikaner denn jetzt schon wieder zerstören? Nun, wenigstens die Hurrikan´s schlagen mit aller Macht zurück!!! Und die werden immer stärker!
  5. #14

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diese Hightech-Schiffe könnten bald Amerikas Interessen im Pazifik verteidigen. Die US-Marine plant den Bau von drei Tarnkappen-Zerstörern, vollgestopft mit modernster Technik. Das Problem der Wunderwaffe: Sie ist fast unbezahlbar.

    USA planen Hightech-Zerstörer mit Stealth-Technik für den Pazifik - SPIEGEL ONLINE
    Diese Schiffe werden sich wohl kaum vor Satelliten verstecken lassen.
  6. #15

    Ist der Spiegel

    das neue Ria novosti der Amerikaner? Oder wie soll ich mir in letzter Zeit diese seltsamen Pro-Militärartikel erklären?

    Haben sie nichts besseres zu schreiben? Wie wärs mal mit investigativen Journalismus?!

    RIA Novosti
  7. #16

    Nicht nur Fehler...

    in diesem Artikel, der grob aus Wicki abgeschrieben wurde - toll das kann ich auch...
    Ein wesentlicher Knackpunkt ist die Tatsache, dass Standard-Missiles abgeschossen werden können (mittlere-weite Luftabwehr), jedoch (bisher) nicht elektronisch geführt werden können.
    Zumindest füht das nicht nur Wicki als Problem an, sondern auch Janes (und die sollten es eigentlich wissen).
    Die Schiffe benötigen somit (derzeit noch) "Geleitschutz" von entsprechenden konventionellen Kreuzern/Zerstörer für die Fernbereichsluftabwehr.
    Weiterer Nachteil ist, dass nicht alle derzeit bei der Navy gelisteten Flugkörper und /oder Waffen zum Einsatz kommen können - gut, das mag einer weitergehenden Standardisierung geschuldet sein.
    Sowohl die 155 mm Kanonen (gar nicht) als auch die 57 mm Schnellfeuerkanonen (nur bedingt) sind nicht gut gegen asymetrische Gegner geeignet. Bewährte Kanonensysteme für diese Fälle wie 20 oder 35 mm Geschütze fehlen völlig, ebenso Mörser, die gepriesene Flachwassereigenschaft wird somit ad absurdum geführt.
    Die hohe Verdrängung und das Schwimmverhalten wie ein U-Boot an der Oberfläche führt zu einer spezifischen Wellenkennung -auch darum tauchen heutige U-boote ;-); die Geräuschminimierung alleine bringts nicht.
    Sollte eine eierlegende Wollmilchsau werden, wird aber nix Halbes und nix Ganzes - zu teuer für einen Mehrzweckzerstörer und flexibel wie eine Stahlplatte. Besser und billiger wären konventionelle Zerstörer im Verband mit U-booten.
  8. #17

    zukünftige Gegenmaßnahmen?

    Im Alltagsleben kennt man den Begriff "overdressed". Mit diesen Superzerstörern ist es ähnlich: Sie machen nur Sinn, wenn sie gegen eine ähnlich gerüstete bzw. leicht unterlegene Marine antreten, die noch auf die klassischen Ortungssysteme setzt. Auf so etwas wird sich aber ein zukünftiger potentieller Gegener erst gar nicht einlassen, er wird sich etwas anderes, billigeres überlegen: Schwärme von ferngesteuerten Kleinstschnellbooten, Überschalltorpedos, Schwärme von Drohnen, optische oder Magnetortung, oder was man sich als zukünftige Tendenz in der Waffentechnik so vorstellen kann. Die neuen Zerstörer kommen einem vor wie die aufgepumpten Muskeln eines Großmauls, das ein halbwegs intelligenter Gegner leicht mit einem Tritt in die Kniekehlen umlegen kann. Die Amerikaner könnten mit ihrem Geld sicher etwas sinnvolleres anfangen.
  9. #18

    Bezahlbar.

    Recht interessanter Artikel, die Frage ob das Projekt bezahlbar ist hat sich eigentlich schon beantwortet, der Dollar ist Leitwährung der Welt so einfach ein paar mehr Dollars drucken - dies ist schon heute der Fall und Auswirkungen auf den Dollar Kurs hat es kaum auch weil derzeit die wirtschaftliche Krise in Europa alles überschattet.
  10. #19

    Stealth-Zerstörer? Was soll denn das?

    Also Stealth-Technologie ist eine feine Sache - Radarwellen werden abgelenkt und absorbiert statt reflektiert damit man nicht durch das feindliche Radar erkannt wird. Klappt aber natürlich NUR, wenn man selbst keine elektronischen Emissionen abgibt - also insbesondere selbst keine Radarwellen ausstrahlt. Problem: damit ist dann leider auch der Aufklärungs- und Waffeneinsatzradius auf die optische (oder infrarot) Sichtweite beschränkt. Zurück in die frühen 30er Jahre! Kleine Schnellboote mit Stealth-Technologie sind sicher eine ernstzunehmende (Angriffs-)Waffe vor allem in Küstenbereichen - aber ein (Flotten-)Zerstörer, wie ihn die US Navy eigentlich braucht, hat nun mal andere Aufgaben: Schutz von Schiffen gegen Überwasser-, Unterwasser und Luftangriffe (und Raketenangriffen). Und dazu braucht man weitreichende Aufklärung - sprich Radar - und dann macht Stealth keinen Sinn. Mir scheint es eher, dass dies Schiffe eben KEINE Zerstörer im eigentlichen Sinne sein sollen, sondern dass man hier ein spezialisiertes "Küstenbeschiessungsschiff" entwickelt hat, dessen Aufgabe darin besteht, als Angriffswaffe unbemerkt möglichst nah in Küstennähe zu gelangen und dann Landziele (die kann man ohne Radar mittels Satellit etc. aufklären und auch ohne Radar -Stichwort GPS-gezielt bekämpfen) zu beschießen. Früher nannte man sowas wohl "Hochseemonitor".... doch "Zerstörer" klingt wohl politisch weniger agressiv!


TOP



TOP