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Tarifverhandlungen gescheitert: Piloten drohen Lufthansa mit neuem Streik

Zurück auf Los: Die Tarifverhandlungen zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit sind gescheitert. Die Piloten drohen dem Unternehmen nun damit, den Flugverkehr nach Ostern erneut lahmzulegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...684995,00.html
  1. #10

    Mir kommen die Tränen

    Zitat von Stefanie Bach Beitrag anzeigen
    Die Piloten sind in der Vereinigung Cockpit gut organisiert, sie kämpfen gegen die Entwertung und Vernichtung ihrer Arbeitsplätze, das nützt der Wirtschaft und der Gesellschaft.
    Darüberhinaus brauchen wir neue Unternehmen .....
    Liebe Airliner, ihr habt völlig überzogene Forderungen. Nach nur 2-3 Jahren Ausbildung (nach Abi und Eignungstest) ein Einstiegsgehalt vergleichbar dem eines langjährigen Akademikers im öff. Dienst mit Entwicklungsmöglichkeiten in die Gehaltsriege eines Geschäftsführers - das muss reichen.

    Nur überspannt den Bogen nicht und redet der LH nicht in die Unternehmenspolitik rein, sonst wird es bald keine LH-Piloten mit deutschem Arbeitsvertrag mehr geben.
    Wie das geht?
    1. Auslagerung der Piloten in eigene GmbH per Betriebsübergang
    2. Verkauf der GmbH an einen Investor irgendwo weltweit
    3. Abschmelzung der Gehälter nach 5 Jahren auf Niveau des Investors
    3a. Wenn es Widerstand gibt, wird die GmbH in die Insolvenz gewirtschaftet und verschwindet vom Markt (selbstverständlich wurde rechtzeitig eine Auffanggesellschaft mit Fremdpersonal zur Betriebssicherung gegründet)
    4. Passt auf, dass euch nicht auch die betriebliche Altersversorgung dabei entwertet wird.

    Bedenkt: Ein internat. Luftfahrtkonzern hat die Infrastruktur eines global Players. Also kommt mal schön von Euren Forderungen runter; Ob die ATPL In Indien, Kasachstan oder D ausgestellt wurde, ist dem Passagier egal.

    Und gebt auch mal zu, dass das fliegerische Handwerk dank modernster Avionik auch deutlich anspruchsloser geworden ist, als noch vor 30 Jahren.
  2. #11

    Titel elendiger

    Zitat von montaxx Beitrag anzeigen
    die streikdrohungen der lh-piloten sind langsam unverfroren.die typen verdienen mehr als die kanzlerin.das argument mit der "verantwortung" zieht da überhaupt nicht.hat eine kanzlerin etwa keine?
    es gibt in deutschland gruppen,die meinen,sich alles herausnehmen zu können.die derzeit streikenden klinikärzte gehören,nebenbei,auch dazu.ich weiss selbst,die verdienen deutlich weniger als die herren der lüfte,haben auch viel verantwortung,aber auch hier gilt: können sich andere verantwortungsträger das auch herausnehmen,besonders in wirtschaftlich schwieriger zeit?
    Tja so ist das in einer Demokratie, da gibt es halt dieses vermaledeite Streikrecht.
    Am besten man schafft das (Demokratie/Streikrecht etc.)ab, dass freut die Unternehmer (die Bäää Manger eh) und unsere Politdarsteller sowieso.
  3. #12

    Grenzfragen

    Sicherlich verdienen die wenigstens annähernd so viel wie die Kanzlerin. Hier wurde oft ein Spitzengehalt genannt, das selbst bei einer vollen Lebensarbeitszeit von den meisten Piloten nicht erreicht wird. Hier sprechen wir dann auch von Mitarbeitern, die seit annähernd vierzig Jahren im Unternehmen sind und die damit kurz vor dem Ruhestand stehen. Abgesehen davon, dass sie auf ihre Übergangsversorgung (55+) zu ihren Ungunsten bereits verzichtet haben weil der Job offenbar noch so viel Freude macht. Und diese Mitarbeiter haben nicht nur Verantwortung über ein großes Flugzeug, sondern auch über wechselndes Team von 20 Mitarbeitern, dass sie anführen.

    Die Freude sollte überhaupt nicht ganz aus dem Auge gefasst werden. Kein Mitarbeiter sieht es gerne, wenn um ihn herum daran geschraubt und gewerkelt wird, dass der Arbeitsplatz durch einen möglichst kostengünstigeren, möglicherweise noch aus dem Ausland, ersetzt wird. Die Motivation bleibt schnell auf der Strecke, wenn man auf der einen Seite hochgelobt und als qualitativ an der Spitze bezeichnet wird, andererseits aber damit gedroht wird, die mit Geldern aus guten Zeiten zugekauften Airlines gegeneinander einzusetzen, um so die Personalkosten zu drücken. So etwas macht kein Mitarbeiter gerne mit, der sich mit seinem Unternehmen identifiziert. Wo bleibt hier der Teamgedanke?

    Da geht es nicht um ein paar Prozentpunkte beim Gehalt, wie man schnell mitbekommen hat, es geht ums Vertrauen zur Unternehmensleitung, es geht ums Prinzip.
  4. #13

    Angie als Pilot-in-command ?

    [QUOTE=montaxx;5225270]die streikdrohungen der lh-piloten sind langsam unverfroren.die typen verdienen mehr als die kanzlerin.das argument mit der "verantwortung" zieht da überhaupt nicht.hat eine kanzlerin etwa keine?/QUOTE]

    Aber wer will denn schon mit ihr fliegen ? O.K., sie ist Physikerin und müsste daher Ahnung von Aerodynamik haben - aber als 'Pilot-in-command' der "Airline Bundesrepublik Deutschland" erinnert sie mich eher an die Rühmann'sche Figur "Quax, der Bruchpilot"...
  5. #14

    Verdienst

    Zitat von gerd33 Beitrag anzeigen
    Liebe Airliner, ihr habt völlig überzogene Forderungen. Nach nur 2-3 Jahren Ausbildung (nach Abi und Eignungstest) ein Einstiegsgehalt vergleichbar dem eines langjährigen Akademikers im öff. Dienst mit Entwicklungsmöglichkeiten in die Gehaltsriege eines Geschäftsführers - das muss reichen.
    Das reicht sicherlich jedem, und auch die 60.000€ Ausbildungskosten (wir reden immerhin von zwei Nettojahresgehältern) in der Folge sind sicher aufzubringen. Aber ich möchte noch mal daran erinnern, dass es bei dieser Auseinandersetzung nicht um eine Forderung nach Lohnerhöhung geht.
  6. #15

    Die 70er-Regelung...

    Zitat von robr Beitrag anzeigen
    ... Die VC will nicht akzeptieren dass Piloten der LH-Cityline und Eurowings die dort bereederten Embraer 190 bzw Canadair 900 fliegen, die weniger wie die Konzernpiloten bekommen.
    Man scheinz nicht ....
    ... ist doch ein Vertrag zwischen zwei Tarifpartnern, der entweder eingehalten oder neu verhandelt werden muß. Anscheinend verstößt das Lufthansa-Management seit längerem gegen diesen Vertrag, was bei den Lufthansa-Piloten für Unmut sorgt.

    Ich verstehe nicht, warum die Einhaltung des Vertrages Arbeitsplätze gefährden soll? Die Arbeitsplätze bei Lufthansa sind vielleicht teurer, aber es werden doch insgesamt nicht weniger?
  7. #16

    Neidgesellschaft

    Zitat von montaxx Beitrag anzeigen
    die streikdrohungen der lh-piloten sind langsam unverfroren.die typen verdienen mehr als die kanzlerin....
    Wenn alle, die ihr Brot mit irgendeiner Tätigkeit verdienen, nicht mehr als die Kanzlerin verdienen dürften.......
    Neidgesellschaft!
    P.S.
    Ich habe in meinem Berufsleben auch weniger als die Kanzlerin verdient...
  8. #17

    Neidgesellschaft

    Zitat von gerd33 Beitrag anzeigen
    Liebe Airliner, ihr habt völlig überzogene Forderungen. Nach nur 2-3 Jahren Ausbildung (nach Abi und Eignungstest) ein Einstiegsgehalt vergleichbar dem eines langjährigen Akademikers im öff. Dienst mit Entwicklungsmöglichkeiten in die Gehaltsriege eines Geschäftsführers - das muss reichen....
    Wer zwingt jemanden, eine akad. Ausbildung zu durchlaufen und eine Tätigkeit im öffentlich. Dienst anzustreben?

    Wir haben doch freie Berufswahl!
  9. #18

    Qualität made in India?

    Zitat von gerd33 Beitrag anzeigen
    Ob die ATPL In Indien, Kasachstan oder D ausgestellt wurde, ist dem Passagier egal.
    Mir ist das als Passagier nicht egal.

    Geiz ist nur für einfache Geister geil, die nicht bis zum Ende denken. Qualität hat eben ihren Preis, das ist beim Fliegen nicht anders als bei Schuhen oder Autos. Wer weniger zahlen will, muß einen niedrigeren Qualitäts-Standard bei Sicherheit und Service zu aktzeptieren bereit sein.

    "IF YOU PAY PEANUTS, YOU GET MONKEYS"
  10. #19

    Teamführung?

    Zitat von Kontroverse Beitrag anzeigen
    ... Und diese Mitarbeiter haben nicht nur Verantwortung über ein großes Flugzeug, sondern auch über wechselndes Team von 20 Mitarbeitern, dass sie anführen...
    Ein immer wieder gern erzähltes Märchen. Die Piloten und die Cabincrew stellen sich beim ersten Briefing gegenseiteig vor, dann gehts ab zum Flugzeug. Dort sind die Piloten im Cockpit und die Cabincrew in der Kabine mit Vorbereitungen beschäftigt.
    Während des Fluges ist die Rollenverteilung ja ohnehin klar, was im Service wann und wie passiert ist Aufagbe des Pursers.
    Am Endziel des Tages gehts vielleicht noch mal auf ein Bier, wer möchte geht mit, und das einzige was dann noch wichtig ist, ist die Weckzeit am nächsten Tag.

    Was jeder Teamleiter am Boden macht, Mitarbeiterförderung, Zielvereinbarung, manchmal Vater und Mutter des Teams sein, davon haben Piloten keine Ahnung. Müssen sie auch nicht, denn sie sind Flugzeugführer. Sonst führen sie nichts...








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