Forum


 

Tarifstreit mit Flugbegleitern: Lufthansa streicht am Freitag zwei Drittel aller Flüg

AP24 Stunden lang wollen die Flugbegleiter am Freitag an allen deutschen Lufthansa-Standorten streiken. Nun hat die Fluggesellschaft reagiert: Sie wird zwei Drittel aller Flüge streichen, etwa 1200 Verbindungen sind betroffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,854182,00.html
  1. #1

    optional

    na da sollte die LH doch mehr Leiharbeiter einstellen, dann muessen die Kunden nicht so darunter leiden
  2. #2

    Leiharbeit

    Wenn UFO die EInschränkung der Leiharbeit zum Streikziel erklärt, handelt sie rechtswidrig, da es sich dann um einen politischen Streik handeln würde. Man kann über Arbeitnehmerüberlassung und deren Auswüchse sicherlich geteilter Meinung sein aber solange sich Lufthansa dabei im vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmen bewegt, ist das völlig legitim. Wenn UFO dass ändern will, müsste ein Streik vor den Kanzleramt oder vor dem Arbeitsministerium organisiert werden, aber nicht zu Lasten von zigtausenden Fluggästen mit einem volkswirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe (und das nicht nur bei der Lufthansa!). Oder noch einfacher: bei der nächsten Bundestagswahl diejenigen wählen, die Leiharbeit abschaffen wollen, mal schauen, wer die Mehrheit bekommt.
  3. #3

    Dann soll die Lufthansa Ihr Geschäft in den Süden verlegen und dort die Flugbegleiter einstellen. Die meckern wenigstens nicht...
  4. #4

    Leiharbeit, ja oder nein ?

    Zitat von rebew_01 Beitrag anzeigen
    na da sollte die LH doch mehr Leiharbeiter einstellen, dann muessen die Kunden nicht so darunter leiden
    Gegen Leiharbeit ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber Leiharbeiter müssen den gleichen Lohn erhalten, wie das Stammpersonal. Das sollte gesetzlich geregelt werden.
  5. #5

    Ein kluger Schachzug.....

    .... wäre wen UFO den Streik kurzfristig abblässt und
    alle kommen zur Arbeit !
    Dann müsste das gesamte "Versagermanagement" spätestens nächtes Jahr die Lufthansa verlassen müssen.

    Oder was spricht dagegen einen "Vollgasversagermanager" gegen einen Leiharbeiterstaplerfahrer zu ersetzen ?
    Sorry, ich wollte den Leiharbeiterstaplerfahrer nicht diskriminieren.
    Übrigens, die LH ist keine staatliche Airline und kennt keine
    Gnade bei Konkurrenten geschweige den der eigenen Belegschaft.

    Terminal 2 am Flughafen MUC ist das beste Beispiel wie
    man sich wahre Feinde schafft bzw. geschafft hat.

    Sorry Aktionäre aber eure Sklaven werden nächstes Jahr die Dividende etwas kürzen ......
  6. #6

    Von der Bahn lernen

    Wieso macht die LH es nicht so wie bei der Bahn. Einfach Chefs als Flugbegleiter einsetzen. Oder gleich ganz auf Flugbegleiter verzichten, bei der Bahn müssen sich die Passagiere auch selbst retten und Türen notöffnen.
  7. #7

    optional

    Unsere Natur profitiert mal einen Tag davon.

    Damit meine ich auch, dass genau solche, wie auch Billigflieger darüber nachdenken sollten, ob es überhaupt noch SInnvoll ist Flugzeuge wie Busfahrten laufen zu lassen und Maschinen morgens mit mangelhafter Besetzung in den Himmel zu jagen. Rechnen tut sich das, aber sinnvoll ist das nicht.
  8. #8

    Politik vs. Wirtschaft

    Ja, klar, wenn man will, dass ein Unternehmen die Löhne nicht mehr über Zeitarbeitsfirmen drückt, dann muss man Frau Merkel fragen. Klare Sache ... -.-
    Natürlich ist Arbeitnehmerüberlassung legitim.
    Genauso wie der Arbeitskampf.
    Zusammenhang zur Bundespolitik ... ist jetzt ... wo genau?
    Wie sollen die Flugbegleiter, etc. denn bitte ihre Forderungen durchsetzen, wenn nicht über Arbeitsniederlegung?
    Wählt man neuerdings den Vorstand und das Management eines Unternehmens?
    Fragen über Fragen.
  9. #9

    Gehälter der Flugbegleiter

    Leider schafftes UFO, einen großen Batzen der "Goodies" der Flugbegleiter unter dem Tisch zu halten.
    1. Die Schichtzulage ist steuerfrei. Dadurch werden aus 1533€ Anfangsgehalt fast 1800,00€
    2. Die Arbeitszeit eines Flugbegleiters beträgt rund 80 Stunden/Monat. Zwar wird die Arbeitszeit nach Blockstunden berechnet, aber die 150-160 Srunden eines normalen Vollzeitarbeiters werden nie und nimmer erreicht.
    3. Flugbegleiter können mit 55Jahren "in Rente" gehn und bekommen die Zeit bis 63 Jahren durch die Übergangsversorgung versüßt.
    Natürlich ist der Job manchmmal hart, aber wenn man so auf einem Langstereckenflug nach dem Service mal durch die Galley geht, so stolpert man über 5 Leute, die Brigitte lesen und nicht einmal während eines Nahtfluges durch die Kabine gehen und leer Gläser einsammeln.
    Ich weiss, wovon ich rede, ich habe 42 Jahre für Lufthansa gearbeitet und unzählige Stunden in Flugzeugen verbracht.
    UFO übertreibt masslos und entschuldigt es damit, dass sie "unsere Lufthansa" retten will. Sie ist auf dem besten Weg...








TOP



TOP