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Tarifstreit im Öffentlichen Dienst: Ver.di kündigt neue Warnstreiks an
REUTERSIm Öffentlichen Dienst droht ein langwieriger Arbeitskampf. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern wurden ohne Ergebnis vertagt. Ver.di will nun den Druck mit weiteren Warnstreiks erhöhen, die Gegenseite warnt vor einer Eskalation.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...821078,00.html
- #80 13.03.2012 17:44 von
Tja, da die Beamten nicht streiken dürfen, worüber Sie sehr froh sein sollten, muss nunmal der Abschluss eines "normalen " AN als Referenz herangezogen werden. Das dies der Tarifabschluss ÖD sein sollte, dürfte sogar Ihnen einleuchten.
Abgesehen davon ist es mitnichten so, dass bspw. beim Bund der Tarifabschluss ungeschmälert übernommen wird, wie die Vergangenheit zeigt. Denn der Bund als derjenige, der quasi als Sozialversicherungsträger für seine Beamten fungiert, zieht entsprechende Prozentpunkte ab. Sogar bei den Pensionären, die ihre Krankenversicherung aus eigenen Mitteln bestreiten müssen...
Ihr Beitrag ist also Nonsens und nur geeignet, das eigene Feindbild zu pflegen. ;-) - #81 13.03.2012 17:46 von
- #82 13.03.2012 17:52 von
- #83 13.03.2012 17:53 von
Sorry, aber Sie liegen falsch
Sorry, aber mit Ihren Äußerungen liegen Sie völlig falsch. Gerade das neoliberale Gelabere von den überflüssigen Gewerkschaften hat doch in vielen Bereichen zu prekären Arbeitsverhältnissen und zu Hungerlöhnen geführt. Wären die Gewerkschaften in den vergangenen Jahren nicht so geschwächt worden, würde es einigen heute besser gehen. Denn die Stärke der abhängig Beschäftigten liegt nicht in ihrem "Verhandlungsgeschick" sondern in der Solidarität mit den anderen Beschäftigten. Die große Masse der Beschäftigten hat nicht Ihr Glück, wie Sie im Moment eine Tätigkeit auszuüben, die gerade nachgefragt wird. Glauben Sie, auch Ihre Tätigkeit wird mal überflüssig und Sie stehen völlig allein da. Dann werden Sie sich nach einer starken Gewerkschaft sehnen. Denn eins ist Tatsache, die Unternehmen sitzen immer am längeren Hebel und auch Sie sind zu ersetzen. Wie wäre die Pfandbonaffäre von Emelie ohne Gewerkschaft ausgegangen?
Welch positiven Effekt Gewerkschaften haben, ist am VW Konzern zu beobachten. Hier herrscht eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Gewerkschaft und Politik. Daraus ist das erfolgreichste deutsche Unternehmen, mit großen Vorteilen für die Beschäftigten, und eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt hervorgegangen.
Aber wursteln Sie weiter allein herum. Ihre Arbeitgeber werden sich freuen. Sie sind der ideale Beschäftigte, mit dem man alles machen kann ohne große Gegenwehr. - #84 13.03.2012 17:57 von
- #85 13.03.2012 18:02 von
Der ÖD "erwirtschaftet" einen Teil Ihres Einkommens damit, dass er in Ihrem Land ein berechenbares, organisiertes Umfeld schafft, in dem Sie Ihrem Beruf in der entsprechenden Form nachgehen können.
Aber erklären Sie doch einmal, wie Sie die "wirtschaftliche Leistung" des ÖD, z.B. bei Krankenhauspersonal, Wasser-, Energieversorger, Sicherheit etc. in Zahlen objektiv ausdrücken wollen... - #86 13.03.2012 18:07 von
Richtig so!
Die, die da wirklich arbeiten für ihr Geld werden immer kürzer gehalten. Während die Wulffs und der Rest der Schwarz-Gelben Michpoke sich Plätze in Ämtern und sonstigen Ministerien zuschustert!
Es reicht.
Es ist an der Zeit das Polizisten, Feuerwehrleute, Kindergärtnerinnen und und und, alle die, die wirklich dafür sorgen, das es in diesem Land irgendwie funktioniert, sollen und müssen endlich für ihre Arbeit fair entlohnt werden!
Meinetwegen sogar 500€uro pro Monat! Wenn dieses Land das Geld hat, sowas wie die Person Wulff durchzufüttern, dann haben ganz andere Menschen dreimal ein Anrecht drauf! Und bei denen ist es nicht mal Maßlosigkeit - sondern es sollte Selbstverständlich sein.
Ich zahle lieber einen "Ehrensold" für solche Menschen, der dieses Land immer mehr an die Wand fährt und sich selbst noch die Taschen vollstopft! Pfui deibel - #87 13.03.2012 18:09 von
- #88 13.03.2012 18:14 von
- #89 13.03.2012 18:17 von
sie amüsieren mich null Ahnung von meiner Person, aber mal versuchen drauf zu hauen. Wenn ich so elitär wäre, würde mich z.B nicht gegen Hartz IV engagieren und Menschen zu ihren erniedrigenden Terminen begleiten. Ich habe Glück aber das haben viele die beim Staat Unterschlupf gefunden haben auch, was wirklich miese Arbeitsbedingungen sind wissen vor allem Leute in der Leiharbeit oder Leute die von ARGE in irgendwelche 1€ Jobs gepresst worden sind. Ich habe ein nachdem mein erster Arbeitgeber pleite gegangen ist (nicht wegen mir) ein Jahr lang beim Staat gejobbt und hätte ich nicht wieder ein Angebot bekommen in meinem jetzigem Job so wäre ich da wohl geblieben, ich kann mir also durch aus eine Meinung bilden wie das Arbeiten beim Staat so ist. Mir geht es nicht mal so um die Lohnerhöhungen sondern, darüber wie der Arbeitskampf geführt wird und da wird der Bürger als Geisel genommen um die eigenen Forderungen durchzudrücken.
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