dapdDie Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie machen ernst: Sie wollen 6,5 Prozent mehr Lohn. Ab Mittwoch kündigt IG Metall-Chef Huber massive Warnstreiks in ganz Deutschland an. Die Arbeitgeber kritisieren das inmitten der Verhandlungen als "unnötige Machtdemonstration".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830603,00.html
Das was die '"Arbeitgeber" (richtiger: Arbeitsplatzvernichter) anbieten, ist eine Frechheit - insbesondere vor dem Hintergrund der schamlos hohen Managergehälter. Streiks sind die einzige Sprache, die diese Herrschaften (vielleicht, hoffentlich) verstehen.
Es ist offensichtlich vergeblich zu hoffen, dass sich Gewerkschafter der IG ME öffentlich als vernunftgebegabte Wesen verhalten. Sozialrandale muss einfach sein. Kraftmeierei schlägt Vernunft.
Hat man je schon so ein asoziales Verhalten von der Gewerkschaft der Chemie erlebt?
Die randalieren nie und haben immer gute Abschlüsse! Hirn schlägt Trillerpfeifen!
Und wenn Gewerkschafter von “Provokation” reden und hier Leute von Arbeitsplatzvernichtung schreiben - man muss ihnen vergeben, denn sie wissen nicht wovon sie reden und schreiben.
Zitat :"Schon heute sind Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie dem Arbeitgeberverband zufolge "Spitzenverdiener" - mit 48.000 Euro Durchschnittseinkommen im Jahr. Bereits jetzt investiere die Branche jedes Jahr rund sechs Milliarden Euro in ihre 200.000 Auszubildenden. Die Zeitarbeit und die damit verbundene Flexibilität müssten erhalten bleiben, heißt es im Angebotspaket der Arbeitgeber außerdem.
NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt hält die Warnstreiks für "ein abgekartetes Spiel auf dem Rücken der Stammbelegschaften und auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe". Die Warnstreiks seien bloß "billige Methode, um neue Mitglieder zu werben". : Zitat Ende
Was für Lügen diese Typen verbreiten und somit die Arbeitnehmer verhöhnen. Damit zeigen diese beiden Arbeitgeberfunktionäre einmal mehr, was ihnen der AN wert ist. Nämlich nichts, am liebsten würden die beiden nur Sklaven beschäftigen und würden mit dieser Forderung offene Türen bei dieser Regierung einrennen.
Sie wissen nicht wovon Sie reden. Die Gewinne sind massiv gestiegen und somit die Managereinkommen und die Dividendenzahlungen an den Aktionären exorbitant. Die einzigen, die mal wieder leer ausgehen sollen , sind die Menschen , die das durch Produktion auch erwirtschaften. Aber wenn man von Niedrigstlöhnern profitiert und jetzt auch Sklaven haben möchte, redet den Arbeitgeberfunktionären natürlich nach dem Mund, um sich ebenfalls auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen vollstopfen zu können.
Wenn sich der Wind aber mal wieder dreht, Gewinne schmelzen, die Zeiten rauer werden, dann möchten die Gewerkschafter davon plötzlich nichts mehr wissen.
Warum nicht Aktienpakete statt Lohnerhöhungen fordern. Dann kann man selbst von Dividenden und Kurssteigerungen profitieren. Das wäre gerecht!
Zu Punkt 1: Dreht sich der Wind, sind die Arbeitgeber , die ersten, die Lohneinbußen fordern und die Löhne auch drücken, aber in guten Zeiten möchten die von einer Beteidigung der AN nichts wissen.
Zu Punkt 2: Damit könnte ich mich auch anfreunden, wird aber nie kommen, weil es für die Manager nicht wünschenswert ist.
In meiner Firma sind Geschäftsleitung und IG Metall Betriebsrat sehr gut vernetzt, um nicht zu sagen freundschaftlich verbunden, am Mittwoch wird es, mit der Geschäftsleitung abgesprochen, einen 2stündigen Miniwarnstreik geben, um der Belegschaft ein wenig Honig ums Maul zu schmieren, bald sind nämlich Aufsichtsratswahlen.
Von der ausgehandelten, oder wahrscheinlich schon feststehenden, Gehaltserhöhung wird uns dank einer von der IG Metall ausgehandelten Standortsicherung wieder 1 % weggenommen.
Ach ja, das Unternehmen in dem ich arbeite hat 2011 einen Gewinn von 20 Milliarden Dollar eingefahren, aber da die IG Metall keine Eier hat und viel zu sehr mit Wirtschaft und Politik vernetzt ist wird unsereins davon nichts zu sehen bekommen.
Oder anders gesagt: "Revolution in Deutschland? Unmöglich, dafür müssten sie ja den Rasen betreten." ;-)
Eigentlich eine gute Idee. Aber an den Börsen herrscht mittlerweile soviel Irrationalität, dass ich als möglicher Betroffener so ein Risiko nicht eingehen würde. Da muss es nur mal wieder einen deftigen Bankencrash geben und meine Aktien gehen in den Keller.
Das Problem bei so einer Lösung ist doch, dass heutzutage ein Unternehmen keinen großen Einfluss mehr auf den Kurs der eigenen Aktien hat. Den legen Zahlenschubser und Kurvenfetischisten, vulgo Analysten, fest.
Ansonsten ist doch alles in Ordnung. Das, was hier passiert, nennt sich Tarifautonomie und ist im Grundgesetz geregelt. Und so lange nicht irgendwelche Kleinstgewerkschaften (Piloten, etc.) die Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, ist ein Streik völlig in Ordnung und Teil des üblichen Procedere.