Tarifkonflikt: IG Metall-Chef Huber: Massive Warnstreiks ab Mittwoch

dapdDie Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie machen ernst: Sie wollen 6,5 Prozent mehr Lohn. Ab Mittwoch kündigt IG Metall-Chef Huber massive Warnstreiks in ganz Deutschland an. Die Arbeitgeber kritisieren das inmitten der Verhandlungen als "unnötige Machtdemonstration".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830603,00.html
  1. #10

    Ähm

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    ...
    Warum nicht Aktienpakete statt Lohnerhöhungen fordern. Dann kann man selbst von Dividenden und Kurssteigerungen profitieren. Das wäre gerecht!
    Vielleicht aus dem Grund, dass fast kein Unternehmen, für das der Tarifvertrag gelten soll eine Aktiengesellschaft ist?
    Für eine GmbH ode reine Kg würde das ja irgendwie nicht klappen oder?
  2. #11

    Wo ist denn die Lüge?

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Zitat :"Schon heute sind Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie dem Arbeitgeberverband zufolge "Spitzenverdiener" - mit 48.000 Euro Durchschnittseinkommen im Jahr. Bereits jetzt investiere die Branche jedes Jahr rund sechs Milliarden Euro in ihre 200.000 Auszubildenden. Die Zeitarbeit und die damit verbundene Flexibilität müssten erhalten bleiben, heißt es im Angebotspaket der Arbeitgeber außerdem.

    NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt hält die Warnstreiks für "ein abgekartetes Spiel auf dem Rücken der Stammbelegschaften und auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe". Die Warnstreiks seien bloß "billige Methode, um neue Mitglieder zu werben". : Zitat Ende


    Was für Lügen diese Typen verbreiten und somit die Arbeitnehmer verhöhnen. Damit zeigen diese beiden Arbeitgeberfunktionäre einmal mehr, was ihnen der AN wert ist. Nämlich nichts, am liebsten würden die beiden nur Sklaven beschäftigen und würden mit dieser Forderung offene Türen bei dieser Regierung einrennen.
    Welche Aussage ist denn ihrer Ansicht nach gelogen?
  3. #12

    Erfolgsbeteiligungen

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    ...
    Zu Punkt 2: Damit könnte ich mich auch anfreunden, wird aber nie kommen, weil es für die Manager nicht wünschenswert ist.
    Werden regelmäßig von den Gewerkschaften als Teil der gesamtentlohnung abgelehnt, da damit ein teil des unternehmerischen Risiokos auf die Arbeitnehmer zurückfallen würde. Angeboten haben die Arbeitgever das schon öfter
  4. #13

    Verlogen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie machen ernst: Sie wollen 6,5 Prozent mehr Lohn. Ab Mittwoch kündigt IG Metall-Chef Huber massive Warnstreiks in ganz Deutschland an. Die Arbeitgeber kritisieren das inmitten der Verhandlungen als "unnötige Machtdemonstration".

    Tarifkonflikt: IG-Metall-Chef droht mit Warnstreiks ab Mittwoch - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    da sieht man wie dumm die IG metal ist. Man muss 20-30% fordern wie damals die gewerkschaft der ärzte dann bekommrt man auch 6-10%.
  5. #14

    Wo liegt das Problem? Medien oder Ig Metall?
    Die Übernahme der Azubis ist mit Ausnahmeregelungen durchsetzt wie ein schweizer Käse mit löchern. Sie melden 5 Azubis an zur Übernahme und können trotzdem nach absprache mit der IG Metall mehr ausbilden. Selbst die 5 sind dann auch noch nicht sicher durch. Sollte eine Überprüfung der Bücher nur 3 Azubis zur Übernahme erlauben, drückt auch da die IG Metall beide Augen zu.
    Da hat der Author wohl seine Hausaufgaben nicht gemacht.

    Das mit den Leiharbeitern kommt 10 Jahre zu spät und dient wohl eher der Eigenwerbung.
    Wo liegt denn jetzt der Knackpunkt?
  6. #15

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Welche Aussage ist denn ihrer Ansicht nach gelogen?
    Zeigen Sie mir mal z.B. den Durchschnittsverdienst von 48k per anno!
  7. #16

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Werden regelmäßig von den Gewerkschaften als Teil der gesamtentlohnung abgelehnt, da damit ein teil des unternehmerischen Risiokos auf die Arbeitnehmer zurückfallen würde. Angeboten haben die Arbeitgever das schon öfter
    Aber seltsamerweise immer nur dann, wenn die Aussichten trübe waren. Geht es den Unternehmen schlechter, sind die Arbeitgeber sofort zur Stelle und fordern Lohnkürzungen. Gehts den Unternehmen super, verweigern die Zuschläge oder Erfolgsbeteidigungen. Ausnahmen gibst in der Automobilbranche.
  8. #17

    Zitat von irobot Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist doch alles in Ordnung. Das, was hier passiert, nennt sich Tarifautonomie und ist im Grundgesetz geregelt. Und so lange nicht irgendwelche Kleinstgewerkschaften (Piloten, etc.) die Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, ist ein Streik völlig in Ordnung und Teil des üblichen Procedere.
    Ein Streik, um Gottes Willen, nach den "fetten" Prämien ? höchstens sich solidarisch zeigen, und ein paar % für den Rest der Welt erstehen. ;o) Automobilindustrie: Jetzt kassiert die Arbeiterklasse - Automobilindustrie - FAZ
  9. #18

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 1: Dreht sich der Wind, sind die Arbeitgeber , die ersten, die Lohneinbußen fordern und die Löhne auch drücken, aber in guten Zeiten möchten die von einer Beteidigung der AN nichts wissen.
    In der Regel gibt's nur geringere Lohnsteigerungen. Mögliche Einbrüche wie beim Gewinn oder beim Aktienkurs muss kein Arbeitnehmer hinnehmen.

    Zu Punkt 2: Damit könnte ich mich auch anfreunden, wird aber nie kommen, weil es für die Manager nicht wünschenswert ist.
    Es gibt genügend Unternehmen, welche Aktienprogramme für ihre Mitarbeiter anbieten. Immer wieder höre ich, "och nö, will lieber in den Urlaub fahren" obwohl bei diesen Programmen bei geringen Einzahlungen sogar Aktien quasi verschenkt werden. Tja, wenn die Arbeitnehmer keine wollen, gibt's auch keine Dividende bzw. Gewinnbeteiligung, denn Gewinn ist nun einmal das, worüber die Anteilseigner verfügen dürfen. Alles was an die AN geht, sind Kosten und können daher nicht Teil des Gewinne sein.
  10. #19

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Vielleicht aus dem Grund, dass fast kein Unternehmen, für das der Tarifvertrag gelten soll eine Aktiengesellschaft ist?
    Für eine GmbH ode reine Kg würde das ja irgendwie nicht klappen oder?
    Auch bei KGs und vor allem GmbHs sind AN-Beteiligungen möglich.