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Talkshow im russischen TV: Julian Assange scheitert an Hisbollah-Chef

Israel ist böse, Assad ein netter Politiker: In der ersten Sendung seiner neuen Talkshow lässt WikiLkeas-Gründer Julian Assange ausgerechnet den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zu Wort kommen - weitgehend unwidersprochen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...828035,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Israel ist böse, Assad ein netter Politiker: In der ersten Sendung seiner neuen Talkshow lässt WikiLkeas-Gründer Julian Assange ausgerechnet den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zu Wort kommen - weitgehend unwidersprochen...
    Wenn man wirklich wissen will, wie einzelne Menschen denken, darf man nicht ständig dazwischen quatschen. Warum also sollte Assange dem Hisbolla-Chef widersprechen? Es reicht doch wohl, dass hiesige "Moderatoren" sich ständig nur zu profilieren versuchen - zum Verdruss der informationsbegierigen Zuschauer.
  2. #2

    Spiegel vs Russia Today

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Israel ist böse, Assad ein netter Politiker: In der ersten Sendung seiner neuen Talkshow lässt WikiLkeas-Gründer Julian Assange ausgerechnet den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zu Wort kommen - weitgehend unwidersprochen.

    Talkshow im russischen TV: Julian Assange scheitert an Hisbollah-Chef - SPIEGEL ONLINE
    Das gefällt euch vom Spiegel wohl nicht, wenn es einen TV-Sender gibt, der mal von der anderen Seite berichtet und der mal Leute zu Wort kommen lässt, die bei euch niemals zu Wort kommen dürfen.
    Ich finde es gut, auch mal die andere Seite der Medienwelt sehen zu dürfen.
    Vielen dank an die Spiegel Redaktion, dass Ihr Werbung für RT (Russia Today) gemacht habt!
  3. #3

    Lassen Sie den schweigenden Täter reden

    Zitat von etablierter1984 Beitrag anzeigen
    Das gefällt euch vom Spiegel wohl nicht, wenn es einen TV-Sender gibt, der mal von der anderen Seite berichtet und der mal Leute zu Wort kommen lässt, die bei euch niemals zu Wort kommen dürfen.
    Ich finde es gut, auch mal die andere Seite der Medienwelt sehen zu dürfen.
    Vielen dank an die Spiegel Redaktion, dass Ihr Werbung für RT (Russia Today) gemacht habt!
    Die andere Welt zum Wort kommen zu lassen meinen Sie? Das langt nur für einen Krieg , wir sollten das Gehirn , der die zwei Seiten schuf und sie aufeinander hetzt , befragen . JF
  4. #4

    RT ist wirklich ein reiner Propagandasender. Gut, der Unterschied zu den Mainstreammedien ist nicht wirklich groß, wenn man sich die Gleichschaltung derer ansieht.

    Assange ist zwar ein Selbstdarsteller. Aber die Arbeit von Wikileaks ist fantastisch und wird immer noch unterschätzt. Und ich habe auch nichts dagegen wenn man die Leute ausreden lässt, anstatt mit Fragen, die gleichzeitig die Meinung des Reporters hervorbringen, draufzuhauen.
    Meistens sieht man doch wer die Menschen sind, wenn man sie reden lässt, genauso ist es bei dem Hisbollah-Chef.
    Über Israel habe ich schon alles gesagt.
  5. #5

    RT ist wirklich ein reiner Propagandasender. Gut, der Unterschied zu den Mainstreammedien ist nicht wirklich groß, wenn man sich die Gleichschaltung derer ansieht.

    Assange ist zwar ein Selbstdarsteller. Aber die Arbeit von Wikileaks ist fantastisch und wird immer noch unterschätzt. Und ich habe auch nichts dagegen wenn man die Leute ausreden lässt, anstatt mit Fragen, die gleichzeitig die Meinung des Reporters hervorbringen, draufzuhauen.
    Meistens sieht man doch wer die Menschen sind, wenn man sie reden lässt, genauso ist es bei dem Hisbollah-Chef.
    Über Israel habe ich schon alles gesagt.
  6. #6

    Zitat von w.r.weiß Beitrag anzeigen
    ...Logik in Ihren Worten liegt, gefährliche Ahnungslosigkeit oder System?

    Sehen dürfen Sie viel, nur versuchen Sie auch zu hinterfragen und zu verstehen....wenn das der Moderator schon nicht tut!!
    Helfen Sie doch einfach dem Spiegel auf die Beine und organisieren ein Interview mit H. Nasrallah.....!!!! Wie würde Ihnen das wohl gefallen?
    Habe ich etwas verschlafen, oder gibt es die "Stimme Amerikas" und "die deutsche welle" doch noch?
    Das sind doch alles rein neutraale Sender, die in keinem Fall jemanden beeinflussen wollen, oder täusche ich mich?
  7. #7

    Assange wer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Israel ist böse, Assad ein netter Politiker: In der ersten Sendung seiner neuen Talkshow lässt WikiLkeas-Gründer Julian Assange ausgerechnet den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zu Wort kommen - weitgehend unwidersprochen.

    Talkshow im russischen TV: Julian Assange scheitert an Hisbollah-Chef - SPIEGEL ONLINE
    Dem Assange schwimmen die Felle weg. Immer weniger Menschen beschäftigen sich mit den Ansichten dieses selbstverliebten Möchtegern-Messias. Da sieht seine "Talkshow" schon aus wie ein verzweifelter Versuch, im Gespräch zu bleiben. Man sollte Herrn Assange nicht mehr ernst nehmen. Der läuft ganz allein und ohne Hilfe ins Abseits.
  8. #8

    Zitat von w.r.weiß Beitrag anzeigen
    ...Logik in Ihren Worten liegt, gefährliche Ahnungslosigkeit oder System?

    Sehen dürfen Sie viel, nur versuchen Sie auch zu hinterfragen und zu verstehen....wenn das der Moderator schon nicht tut!!
    Helfen Sie doch einfach dem Spiegel auf die Beine und organisieren ein Interview mit H. Nasrallah.....!!!! Wie würde Ihnen das wohl gefallen?
    Der Spiegel sollte das, was er von RT verlangt, gefälligst selber tun. Fangen Sie mal an, den Spiegel zu hinterfragen.
  9. #9

    Über Julian Assange kann man nur noch den Kopf schütteln

    Zitat von etablierter1984 Beitrag anzeigen
    Das gefällt euch vom Spiegel wohl nicht, wenn es einen TV-Sender gibt, der mal von der anderen Seite berichtet und der mal Leute zu Wort kommen lässt, die bei euch niemals zu Wort kommen dürfen.
    Julian Assange verspielt sich die letzten Symphatien, auch meine, der ich der isrealischen Politik durchaus kritisch gegenüberstehe – der selbsternannte Aufklärer, der ambitionierte Aufdecker geheimer Staatsmachenschaften muss wissen, dass er mit diesem Interview Isreal voll in den Rücken fällt. Hasran Nasrallah ist der in den Libanon ausgelagerte Ahmadinedschad, erfüllt von einem krankhaften Hass gegen die Juden, und – nur zur Information – er ist einer der intelligentesten, einer der heimtückischsten Feinde Isreals. Was hat Nasrallah gesagt? Er paktiert mit Assad, er relativiert dessen Greueltaten, weil er weiß, dass Assad die Oberhand in Syrien behalten wird und den Einfluss der Al-Qaida begrenzt. Die Al-Qaida wird auch von vielen Arabern als zu destruktive Konkurrenz im Kampf gegen Isreal empfunden.

    Auch wenn man bei Assange keine Absicht unterstellt: Mit solchen Interviews wird Isreal noch mehr in die Enge getrieben, steter Tropfen höhlt den Stein – es wäre besser gewesen, er hätte Benjamin Netanjahu interviewt und ihn kritisch über seine Vorstellungen zu Isreals Zukunft befragt. Über Julian Assange kann man nur noch den Kopf schütteln - ich bin mal auf seine russischen Gesprächspartner gespannt, bei diesem merkwürdigen Sender Russia Today.


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