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Taliban: Mullah Omar ruft Sicherheitskräfte zum Seitenwechsel auf

NCTCTaliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...850592,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

    Mullah Omar: Taliban haben Polizei und Armee unterwandert - SPIEGEL ONLINE
    Angriffe von Angehörigen der afghanischen Sicherheitskräfte auf ihre westlichen Ausbilder und Partner sind unbestreitbar schon derzeit ein großes Problem. Auch wenn von offizieller Seite versucht wird, das Problem kleinzureden ist dennoch eine weitere Eskalation zu befürchten.

    Für die westlichen Soldaten und Polizisten stellt es eine nicht zu unterschätzende Belastung dar, wenn sie ihren "Schützlingen" nicht trauen können und jederzeit mit einem Angriff rechnen müssen. So sind Fehlreaktionen, die sich immer weiter hochschaukeln vorprogrammiert.

    Insgesamt gesehen ist diese angebliche Taktik der Unterwanderung ein hochgefährliches Kampfmittel, das dem Westen noch schwer zu schaffen machen wird.
  2. #2

    Glaubhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

    Mullah Omar: Taliban haben Polizei und Armee unterwandert - SPIEGEL ONLINE
    Ich glaube eher Mullahs aussagen, als die der Isaf-Befehlshaber und westlicher Politiker.

    Wer glaubt denn das die ganzen Attentate aus den eigenen Reihen nur auf irgendwelche wirren Einzeltäter zurückzuführen sind...

    Ob es letztlich für einen Machtwechsel reicht wird sich zeigen.
    Fakt ist, das die Völkergruppen in der gesammten Region immer ihre eigenen Interessen verfolgen und die der anderen nicht akzeptieren wollen.
    Die Spirale der Gewalt wird sich unausweichlich weiterdrehen.

    Ein Ausweg über Bildung gestaltet sich schwer, die Mächtigen wissen um die Gefahr von Bildung und werden es zu verhindern wissen die breite Bevölkerung Bildung zukommen zu lassen.
    Andere Lösungen führen an Gewalt nicht vorbei.
    Jeder Völkergruppe sein eigenes Land geben... wir wissen das das keine Option ist die nicht zu neuen Konflikten führt.
  3. #3

    Ein Deja Vue...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

    Mullah Omar: Taliban haben Polizei und Armee unterwandert - SPIEGEL ONLINE
    Ob Karzai den Abzug länger als 6 Monate überlebt?
    Mullah Omar wird 2014 aber auch nicht überleben.

    Ein Deja Vue von 1975 in Vietnam ist möglich.

    Obwohl der Gegner in Vietnam 10 mal zahlreicher war als der in Afghanistan, kann die US-geführte Streitmacht mit den AlQaida-Taliban keinen kurzen Prozess machen. Weil? Weil der personelle Nachschub der Rebellen anscheinend durch viele Quellen, besonders aus Pakistan, gespeist wird.

    Die notwendige Kriegsführung, um zumindest eine stabile Situation zu erreichen, müsste wesentliche Bereiche der zulässigen Methoden abändern. Und das ist nach unserem Verständnis juristisch nicht möglich.

    Da sind dann noch die Kräfte, die glauben, man könnte diese Terroristen mit Polizeimethoden bekämpfen. Naiv, oder eher blind.

    Gegen Selbstmörder gibt es keine Abschreckung, sondern nur die reale Eliminierung. Um dieses Problem in Afghanistan zu lösen, müssten die Grenzen wasserdicht sein, die Sicherheitsbestimmungen polizeistaatsgemäß und die Reaktionen gandenlos.

    Kollateralschäden werden von den Gegnern durch ihre Kriegsführung geradezu produziert. Sie sind ein weiters Mittel der Destruktion der Kampfbereitschaft der westlichen Kräfte.

    Wollen wir das? Dieser Feind ist gnadenlos zu sich selbst und zu jedem, den er als Feind betrachtet. Als Kitt und Waffe benutzt der Gegner seine Religion und den Nationalstolz der Afghanen.

    Das Schicksal der Agfghanen ist es, diesen Kampf alleine führen zu müssen. Das bedeutet weitere 30 Jahre Bürgerkrieg oder die Totenstille einer archaischen, clangeführten mittelalterlichen Gesellschaft.

    Hier ein Link, der die Überzeugungen der Taliban darstellt:
    Dar ul-Ulum Deoband
  4. #4

    Karzei hat doch schon längst vorgesorgt und für sich und seinen Clan Immobilien im Ausland gekauft. Denn er weiß genau, wenn die NATO-Truppen abziehen, wird er nicht mehr lange Bürgermeister von Kabul sein.
    Jon Krakauer beleuchtet in seinem Buch “Auf den Feldern der Ehre“ sehr schön die Hintergründe vor und nach dem Einmarsch Amerikaner (bzw. NATO).
  5. #5

    Die NHATO wird scheitern

    Die Sowjetunion ist in Afghanistan gescheitert, die NATO wird auch scheitern. es gibt genug Beispiele dafür, dass man eine Bevölkerung nicht als Besetzer beherrschen kann.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

    Mullah Omar: Taliban haben Polizei und Armee unterwandert - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    Franco Nero

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Taliban-Kommandeur Mullah Omar hat sich in einer seiner seltenen Botschaften zu Wort gemeldet. Darin lobte er die "Erfolge" der Radikalislamisten im Kampf gegen die Nato-Truppen in Afghanistan. Seine Leute hätten Armee und Polizei unterwandert.

    Mullah Omar: Taliban haben Polizei und Armee unterwandert - SPIEGEL ONLINE
    Weiss Omar eigentlich, dass er der zwilling MIT bart ist Von schauspieler Franco Nero?
  7. #7

    Besetzung?

    Zitat von moyendag Beitrag anzeigen
    Die Sowjetunion ist in Afghanistan gescheitert, die NATO wird auch scheitern. es gibt genug Beispiele dafür, dass man eine Bevölkerung nicht als Besetzer beherrschen kann.
    Es lag und liegt überhaupt nicht im Interesse der Nato/ USA, Afghanistan zu besetzen. Der Plan war, Al Qaida so weit wie möglich zu vernichten, die Taliban zu verdrängen und in Afghanistan eine Pro-westliche Regierung zu etablieren, die verhindert, dass sich Al Qaida dort erneut breit machen kann.
    Das scheint soweit gescheitert zu sein, aus verschiedenen Gründen:
    1. Die Korruption in Afghanistan auf allen Ebenen und die Rückständigkeit der Bevölkerung

    2. Das falsche Spiel des "verbündeten" Pakistans

    3. die finanzielle und sonstige Unterstützung der Taliban durch radikale Islamisten in Arabien und anderswo
    4. Die eigenen Ansprüche an einer zivilisierten Kriegsführung
    5. Die schwache zivile Unterstützung in den Heimatstaaten.
  8. #8

    Besatzer und Besetzte

    Zitat von moyendag Beitrag anzeigen
    Die Sowjetunion ist in Afghanistan gescheitert, die NATO wird auch scheitern. es gibt genug Beispiele dafür, dass man eine Bevölkerung nicht als Besetzer beherrschen kann.
    waren doch auch die US-amerikanischen Streitkräfte und die Bürger Westdeutschlands - jahrzehntelang. Und hat dieses Zusammenleben nicht - von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen - über die Jahre hervorragend funktioniert?
    Wobei ich zugebe, dass die "Gruppe der russischen Streitkräfte in Deutschland" in den neuen Bundesländern vielleicht nicht ganz so gern gesehene "Gäste" waren wie die US-Amerikaner in den alten Bundesländern. Aber auch da hat's funktioniert.
  9. #9

    Ja, so haben sich die Amis das in Afghanistan auch vorgestellt,

    Zitat von Freewolfgang Beitrag anzeigen
    waren doch auch die US-amerikanischen Streitkräfte und die Bürger Westdeutschlands - jahrzehntelang. Und hat dieses Zusammenleben nicht - von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen - über die Jahre hervorragend funktioniert?
    Wobei ich zugebe, dass die "Gruppe der russischen Streitkräfte in Deutschland" in den neuen Bundesländern vielleicht nicht ganz so gern gesehene "Gäste" waren wie die US-Amerikaner in den alten Bundesländern. Aber auch da hat's funktioniert.
    wie damals im Nachkriegsdeutschland - alles ganz friedlich. Erkennen Sie keine Unterschiede?
    Was mich stört ist der Starrsinn jener, die jetzt immer noch nicht einsehen, sich aufgrund ihres Wunschdenkens geirrt zu haben und öffentlich um Verzeihung bitten für die vielen Toten.








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