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Taliban-Kommandant: "Al-Qaida ist eine Plage, mir der uns der Himmel straft"

APSie kämpfen Seite an Seite gegen westliche Soldaten in Afghanistan, doch zwischen Taliban und al-Qaida gibt es offenbar schwere Spannungen. Jetzt kritisiert ein Taliban-Kommandant das Terrornetzwerk in einem Interview scharf - und bejubelt den Tod Osama Bin Ladens.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...843788,00.html
  1. #10

    Verdrängung? Weiß doch jeder

    Zitat von infopanter Beitrag anzeigen
    die religiösen kampfeinheiten sind kinder der cia, geschaffen um im kampf gegen die ehem. russ. besatzer den "religionsturbo" zu nutzen: rücksichtslos gegenüber den eigenen verlusten durch das parasiesversprechen beim tod im kampf. ich bin immer wieder über die historische verdrängungsleistung, auch der medien, verwundert...
    Binsenweisheiten muss man nicht ständig wiederholen. Trotzdem bringt es nicht viel, die heutige Führung dauernd dafür verantwortlich zu machen, dass die Vorläufer der Taliban der damaligen CIA-Führung nicht klipp und klar gesagt haben, was ihre Nachfolger 20-30 Jahre später mal so vorhaben werden... (zählen Sie mal die Konjunktive nach, die in diesem Satz stecken).
  2. #11

    Hochmut und dann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Solche Töne gab es von einem Mitglied der Taliban-Führung wohl noch nicht zu hören.
    Doch, solche Toene waren schon vor dem Ueberfall auf Afghanistan zu hoeren. Die Taleban konnten OBL nicht einfach ausliefern, er hatte als Mitstreiter gegen die Soviets den Schutz der Afghanen erworben, nach Stammesrecht kann ein solcher Schutz nicht ohne weiteres gebrochen werden.

    Die USA wollten das OBL ausgeliefert wird, die Taleban haben um "Beweise" gebeten (nach sie sehr wohl OBL nach Stammesrecht haetten ausliefern koennen), welche ihnen verwehrt wurden! Die USA hat nicht mal versucht mit den Taleban eine "gesichtswahrende" Option zu erlauben. Tja, einige tausend Tote spaeter ist das auch egal, vom den verschwendeten Millarden will ich garnicht sprechen.
  3. #12

    22www3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie kämpfen Seite an Seite gegen westliche Soldaten in Afghanistan, doch zwischen Taliban und al-Qaida gibt es offenbar schwere Spannungen. Jetzt kritisiert ein Taliban-Kommandant das Terrornetzwerk in einem Interview scharf - und bejubelt den Tod Osama Bin Ladens.

    Taliban-Kommandant wettert gegen al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Alles läuft nach Plan,erst ein Büro in Katar eröffnet mit der Zustimmung der USA und jetzt sind die Taliban doch nicht so böse,es war nur Al Qaida die alles kaputt gemacht hat. Langsam werden wir vorbereitet auf das was kommt.
    Nord Afrika wurde schon ins Steinzeitalter gebracht,jetzt sollen wir kein schlechtes Gefühl haben,wenn Taliban nach 10 jahren Krieg wieder nach Kabul kehren....sollen die doch beten und Fotos usw. verbieten...solange wir die Ressourcen des Landes ausplündern können ist alles okay.
    Al Qaida ist eine Datenbank der CIA,so wird auch Al qaida auf arabisch ausgesprochen...Datenbank.
    Es sind Kämpfer die nichts anderes können,als töten und zwar überall auf der Welt.
    Syrien,danach kommt Iran und Prinz Saud wird auch dran glauben...
  4. #13

    Ehrlich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie kämpfen Seite an Seite gegen westliche Soldaten in Afghanistan, doch zwischen Taliban und al-Qaida gibt es offenbar schwere Spannungen. Jetzt kritisiert ein Taliban-Kommandant das Terrornetzwerk in einem Interview scharf - und bejubelt den Tod Osama Bin Ladens.

    Taliban-Kommandant wettert gegen al-Qaida - SPIEGEL ONLINE
    Sie können diesen Konflikt nicht gewinnen? Dann müssen die Meldungen in den Medien falsch sein, denn ich dachte bisher sie haben ihn praktisch schon gewonnen. Wenn der Westen abzieht können die sich doch nur durch gegenseitige Aktionen den Sieg streitig machen. Wer sonst, der "Bürgermeister von Kabul" Karzai?
  5. #14

    Oh nein,

    Zitat von angst+money Beitrag anzeigen
    Binsenweisheiten muss man nicht ständig wiederholen. Trotzdem bringt es nicht viel, die heutige Führung dauernd dafür verantwortlich zu machen, dass die Vorläufer der Taliban der damaligen CIA-Führung nicht klipp und klar gesagt haben, was ihre Nachfolger 20-30 Jahre später mal so vorhaben werden... (zählen Sie mal die Konjunktive nach, die in diesem Satz stecken).
    sie machen es sich zu einfach. Diese Entwicklung ist doch so alt wie die Geschichte selbst. Man schickt einen Mann in einem versiegelten Wagen durch das eigene Land zum Feind um diesen zu schaden, schafft das auch und hat ein paar Jahre später einen viel schlimmeren Feind. Kommt ihnen das bekannt vor?

    Und was wir jetzt schaffen im Versuch diese Leute zu besiegen könnte uns in ein paar Jahren noch gewaltiger auf die Füße fallen.

    Mein Tipp: Gebt denen genug Kleinwaffen und Munition, dann erledigt sich die Sache von selbst.
  6. #15

    hätte hätte

    Nunja, hätten die Taliban Osama Bin Laden einfach ausgeliefert, hätten sie sich entschuldigt und die Terrorcamps geschlossen, dann wären sie auch nicht überfallen worden. Und wenn, dann nur völkerrechtswidrig von den USA und nicht gleich von der ganzen NATO.

    Insofern... nächstes Mal nicht so viel rumstänkern und einfach machen, was einem gesagt wird. Dann passiert auch nichts.
  7. #16

    Niemand kann im Frieden leben, wenns dem bösen Nachbarn...

    Kann man denn nicht endlich mal jedem Volk auf der Welt sein Selbstbestimmungsrecht gewähren ?Warum müssen besonders die USA jedes Land, welches strategisch oder wirtschaftlich einigermaßen interessant mit einer USA hörigen Regierung versehen ? Wieviele Afghanen sind seit dem Krieg des Westens dort gestorben - u.U. mehr als beim unnötigen Krieg der Russen. Wieviele Iraker sind gestorben seit dem Krieg der USA in diesem Land - weit mehr als unter Saddam Hussein - der wurde für einig Hundert gehenkt. Fremde Soldaten in anderen Ländern sollte man nur auf Wunsch und aus humanitären Gründen gestatten. Noch eine Bemerkung zu Afghanistan - nach Abzug der westlichen Truppen werden sich die Afghanen schon über die Verteilung der üppigen Hilfsgelder einigen - wenn Präs. Karsai nicht gieriger wird als er schon ist.
  8. #17

    Massoud

    Hätte AlQuaida nicht kurz vor den Anschlägen des 11. September durch zwei Selbstmordattentäter den Anführer der Nordallianz, Ahmed Shah Massoud, ermordet um den Taliban, die schon Jahre zuvor in einem Bürgerkrieg mit der Nordallianz gestanden haben, einen Gefallen zu tun und sich "einzuschleimen", so hätten die Taliban vermutlich Bin Laden ausgeliefert. Erst aufgrund dieser "Gefälligkeit" haben sich die Taliban verpflichtet gefühlt Bin Laden und Al Quaida zu schützen.

    Was vielfach ignoriert wird ist dass der Krieg in Afghanistan nicht durch das Eingreifen der NATO nach 9.11 entstanden ist sondern schon Jahre vorher in festgefahrenen Fronten geführt wurde.
  9. #18

    Ein wenig Gedächtnisauffrischung tut not

    Osama bin Laden, das von den USA aufgebaute Schreckgespenst, wurde zu Beginn des US-gesponserten Dschihad von der CIA rekrutiert. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp zum Guerillakämpfer ausgebildet.

    Die Architekten der während der Reagan-Administration gestarteten verdeckten Operation zur Unterstützung des "islamistischen Fundamentalismus" spielten nach den Anschlägen am 11.9.2001 auch eine Schlüsselrolle beim Anzetteln des "Globalen Krieges gegen den Terrorismus".

    Präsident Reagan traf 1985 im Weißen Haus mit den Anführern des islamischen Dschihad zusammen.

    Unter der Reagan-Adminstration begann die US-Außenpolitik die "islamistischen Freiheitskämpfer" vorbehaltlos und uneingeschränkt zu unterstützen. Heute werden die "Freiheitskämpfer" als "islamistische Terroristen" etikettiert.

    In der Sprache der Paschtunen wird das Wort "Taliban" als Bezeichnung für Studenten oder Absolventen der Madrasas – der Koranschulen – verwendet, die mit Unterstützung der CIA von wahhabitischen Missionaren aus Saudi-Arabien errichtet wurden.

    In den Jahren vor dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg war die schulische Erziehunggrößtenteils weltlich geprägt. Die verdeckte US-Operation zerstörte diese weltlich ausgerichtete Ausbildung. Die Anzahl der von der CIA finanzierte Koranschulenoder Madrasas wuchs von 2.500 im Jahr 1980 auf mehr als 39.000.

    Nun wird die Welt die Geister nicht mehr los, die die Amis riefen.
  10. #19

    Besser selber mal informieren!

    Zitat von infopanter Beitrag anzeigen
    die religiösen kampfeinheiten sind kinder der cia, geschaffen um im kampf gegen die ehem. russ. besatzer den "religionsturbo" zu nutzen: rücksichtslos gegenüber den eigenen verlusten durch das parasiesversprechen beim tod im kampf. ich bin immer wieder über die historische verdrängungsleistung, auch der medien, verwundert...
    Meine Güte, bevor Sie hier anderen Geschichtsunterricht erteilen wollen, informieren Sie sich doch mal selber über die Fakten! Die Taliban sind NICHT identisch mit den Mudschaheddin, die gegen die Sowjets kämpften, und wurden nie von den USA unterstützt.

    Die Taliban traten 1994 das erste Mal in Erscheinung, da waren die Sowjets schon fünf Jahre abgezogen!


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