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Taliban-Gedichtband: Der Club der tötenden Dichter

Getty ImagesIst das Poesie oder Propaganda? Ein britischer Verlag bringt von Taliban verfasste Gedichte heraus. Die Extremisten preisen darin die Liebe und die Schönheit Afghanistans, schreiben aber auch unkommentiert über Krieg, Tod und den bösen Westen. Der Tabubruch löst wütende Proteste aus.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...832925,00.html
  1. #1

    ständig rück.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist das Poesie oder Propaganda? Ein britischer Verlag bringt von Taliban verfasste Gedichte heraus. Die Extremisten preisen darin die Liebe und die Schönheit Afghanistans, schreiben aber auch unkommentiert über Krieg, Tod und den bösen Westen. Der Tabubruch löst wütende Proteste aus.
    Die einzig mögliche vernünftige Reaktion darauf wäre, daß ein afghanischer Verlag nun im Gegenzug einen Band mit Mohammedkarikaturen veröffentlichte.
    Geschieht dies nicht, herrscht abermals ein Ungleichgewicht zugunsten geistiger Rückständigkeit.
  2. #2

    Wie immer,

    das ist in vielen Lebenslagen so, die Rückständigen beschimpfen die Aufgeklärten und Fortgeschrittenen.
  3. #3

    Sehr interessant

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist das Poesie oder Propaganda? Ein britischer Verlag bringt von Taliban verfasste Gedichte heraus. Die Extremisten preisen darin die Liebe und die Schönheit Afghanistans, schreiben aber auch unkommentiert über Krieg, Tod und den bösen Westen. Der Tabubruch löst wütende Proteste aus.

    Poetry of the Taliban sorgt weltweit für Aufregung - SPIEGEL ONLINE
    Da deutsche Soldaten dort inzwischen einen großen Teil ihrer Dienstzeit verbrachten und verbringen, ist es sehr zu empfehlen, sich mit dem Denken und Fühlen der Menschen zu beschäftigen, mit denen man es zu tun hat.
    Die Kritik an den Herausgebern und dem Verlag ist nicht treffend.
  4. #4

    Dichtende Despoten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dichtende Despoten gab es schon immer in der Geschichte...
    An wen lässt mich das jetzt denken?
  5. #5

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Die einzig mögliche vernünftige Reaktion darauf wäre, daß ein afghanischer Verlag nun im Gegenzug einen Band mit Mohammedkarikaturen veröffentlichte.
    Geschieht dies nicht, herrscht abermals ein Ungleichgewicht zugunsten geistiger Rückständigkeit.
    Vor allem rechnet man nicht Freiheiten und zivilisatorische Errungenschaften wie die Meinungsfreiheit gegeneinander auf und man macht sich nicht Länder wie Afghanistan oder IRan zum Maßstab.
  6. #6

    Das Gute daran...

    ist, dass niemand gezwungen wird das zu kaufen und/oder zu lesen. Es wird täglich jede Menge "Unsinn" publiziert. Im Notfall greift man sogar zum äußersten und verschenkt ihn auch!
  7. #7

    In letzter Zeit...

    häufen sich Fälle von gefährlichen Gedichten. Da wird sich die Literaturwissenschaft freuen!
  8. #8

    Zitat von Gerhard Stenkamp Beitrag anzeigen
    Da deutsche Soldaten dort inzwischen einen großen Teil ihrer Dienstzeit verbrachten und verbringen, ist es sehr zu empfehlen, sich mit dem Denken und Fühlen der Menschen zu beschäftigen, mit denen man es zu tun hat.
    Die Kritik an den Herausgebern und dem Verlag ist nicht treffend.
    Nach mehreren Afghanistan-"Aufenthalten" kann ich sagen, dass deutsche Soldaten (ebenso wie alle anderen) sich vor allem mit ihrer Ausrüstung und ihren jeweiigen Waffensystemen beschäftigen sollten!!
    Wie denken und fühlen die Einheimischen wohl nach Jahrzehnten Krieg, Unterdrückung und grenzenloser Armut!? Dort befindet man sich auf den unteren beiden Stufen der maslow'schen Bedürfnis-Pyramide!
  9. #9

    Gedichte sind Gedichte

    Lyrik und Poesie würde ich völlig unabhängig von sonstigen Begleiterscheinungen betrachten. Auch Kriminelle, Straftäter und Psychopathen können durchaus schöne und interessante Gedichte schreiben. Warum auch nicht.








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